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Aus einem türkischen Buch über Vlads Tötungsmethode: ... die Spieße von Holtz mit Unschlitt oder Talk ... man bindt solchen Übeltätern Sailer an die Füße, stößt ihnen den Spieß zu dem hinteren Leib hinein... Zuerst aber kniet der Delinquent mit in den Staub gedrücktem Haupte nieder, die angezogenen Oberschenkel gekreuzt; ... und die Bahn hinreichend eingefettet, der Pfahl, aber nicht angespitzt, sondern abgestumpft, ... die Organe beiseiteschiebt, und wird fünfzig bis sechzig Zentimeter in den Mastdarm eingeführt, dann mit dem Delinquenten senkrecht aufgerichtet. Und der Körper mit seiner Schwere drückt Mann oder Weib hinab, und langsam dringt der Pfahl durch den Körper, sucht den tödlichen Weg. |
Überzeugt von der Wirksamkeit seiner Gesetzgebung, platzierte Vlad auf dem Marktplatz Târgoviştes eine goldene Schale. Diese Schale durfte von jedem benutzt werden, um den Durst zu stillen, musste aber auf dem Marktplatz verbleiben. Entsprechend den vorhandenen historischen Quellen wurde diese Schale zu Vlads Herrschaftszeiten niemals gestohlen. Verbrechen und Korruption waren weitgehend verschwunden; Handel, Kultur florierten, und viele Rumänen sahen Vlad Draculea zu ihrer Zeit als Helden an – für sein unerbittliches Beharren auf Ehrlichkeit und Ordnung.
Eine weitere Tötungsmethode war das Verbrennen und Häuten der Gefangenen. Draculea genoss die Qualen und die Folterungen sehr.
Blutiges Abendmahl Nach einem Sieg pflegte Vlad immer eine Abendmahlzeit mitten unter seinen mit dem Tode ringenden Opfern einzunehmen, von denen viele gepfählt worden waren. Gelegentlich soll er sein Brot in das Blut der Widersacher getunkt haben, um es dann zu essen. Es wird erzählt, dass einmal während einer solchen widerwärtigen Szene ein geladener Edelmann, vom Ekel gepackt, sich die Nase zuhalten wollte. Vlad, der darin eine Respektlosigkeit zu erkennen glaubte, befahl, ihn sofort zu pfählen. Der vorgesehene Pfahl sollte höher als alle anderen sein. Als er seinem makaberen Sinn für Humor folgend zuschaute, wie sich der Pfahl in den Körper bohrte, höhnte Vlad noch, dass er sich deshalb entschieden habe, ihn besonders hoch aufzuspießen, damit er von den anderen Toten ringsherum keine Pestilenz bekäme. Quelle: Buch "Terra mystica - Die letzten Rätsel unserer Welt"; Weltbild-Verlag |
Die Gefangenschaft
Im Jahr 1462 geriet er durch Verleumdungen und mehrfachen Verrat unter Matthias Corvinus, dem König von Ungarn, in Gefangenschaft auf der Festung Visegrád. Diese Gefangenschaft wurde nach zwölf Jahren durch die Konvertierung Vlads zum Katholizismus und Heirat der Schwester des Königs wieder aufgehoben.
Draculeas letzte Jahre und sein Tod
Draculea eroberte dann für eine sehr kurze Zeit den Thron in der Walachei zurück. Es war im Jahr 1475, als der König von Ungarn ihm ein Heer zur Verfügung stellte, um die Walachei zurück unter seine Kontrolle zu bringen. Im Jahre 1476 herrschte er dann wieder über sein Reich. Die Herrschaft dauerte aber nur ein paar Monate an. Vlad III. wurde wenig später mit seiner 300köpfigen Leibgarde (darunter ca. 100 moldauische Soldaten) von den Türken überrascht und gefangen genommen. Ein einziger moldauischer Soldat konnte entfliehen, die anderen wurden alle aufgespießt. Im Dezember des Jahres 1476 oder im Januar 1477 enthauptete man Vlad Tepes. Sein Kopf wurde in Honig eingelegt und nach Konstantinopel gebracht, seinen Körper schaffte man nach Snagov.
Eine andere Quelle berichtet, dass Vlad III. bei seinem letzten Kampf zu Tode gekommen sein soll. Dort hatte er sich als Türke verkleidet, um seinen Feind aus dem Inneren heraus angreifen zu können. Um seine Verkleidung zu testen, näherte sich Draculea seinen eigenen Soldaten, die ihn tatsächlich für einen Türken hielten und ihn dann umbrachten. Sein Kopf wurde abgeschlagen und in das türkische Lager geschleudert. Die begeisterten Türken sahen, dass es der Kopf ihres allergrößten Feindes war und brachten ihn aufgespießt auf eine Stange nach Konstantinopel.
Vlads zerstückelter Leichnam soll später von einer Pilgergemeinschaft aus Snagov über Istanbul (Konstantinopel) nach Bulgarien in ein Kloster mit dem Namen Sveti Georgi (Heiliger Georg) gebracht worden sein. Doch beides, der Verbleib des Kopfes sowie des Körpers, hat sich in Nichts aufgelöst. Bislang konnte nicht einmal die Existenz dieses Klosters bewiesen werden.
Vlads Überreste sind in Wirklichkeit verschollen. Woher heute die Historiker den wirklichen Toten, also die Knochen, nehmen wollen, ist schleierhaft.
Quellen:
© Tommy Tohang