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Interview mit Helmut W. Pesch

im Gespräch mit Helmut W. Pesch


Helmut W. Pesch wurde am 30. 8. 1952 in Mönchengladbach geboren und wuchs in Kelevaer am Niederrhein auf. Nach dem Abitur und Zivildienst studierte er Anglistik, Kunstgeschichte und klassische Archäologie in Köln und Glasgow. !981 promovierte er zum Dr. phil. mit der ersten deutschsprachigen Studie über Fantasy-Literatur:
Fantasy: Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung
Im Bereich Fantasy wurde Helmut W. Pesch bekannt als Illustrator (DRAGON), Kartenzeichner (MYTHOR und zu den Romanen von David Eddings), Übersetzer (E.R. Eddison: Der Wurm Ouroboros) und Autor (z.B. Die Ringe der Macht, Die Kinder der Nibelungen).

 

 

1. Wie bist Du zum Schreiben gekommen?
Übers Fandom. Ich habe mit 16 das Fantasy-Fandom (FOLLOW) entdeckt und dann so ziemlich alles gemacht, was man dort machen konnte: Storys und Gedichte schreiben, Zeichnen, Buchkritiken, etc. Meine erste professionelle Veröffentlichung war eine Kurzgeschichte in einem Band "Unter der Schulbank geschrieben" beim Bärmeier-&-Nikel-Verlag, die neben "Pardon" auch ein kurzlebiges Jugendmagazin "Underground" herausgaben. Dort gab es einen Kurzgeschichtenwettbewerb, und die besten Storys wurden in einem Buch veröffentlicht. Redakteur war übrigens ein gewisser Herbert Feuerstein. Zum Glück ist das Buch heute nicht mehr lieferbar.
2. Du bist ja nicht nur Autor, sondern auch Lektor, Übersetzer, Illustrator, Herausgeber, Kartenzeichner. Welche dieser Tätigkeiten ist für Dich die spannendste?
Unterschiedlich. Meine Tätigkeit als Lektor ist mein Beruf, und die Aufgaben dort betrachte ich als professionelle Herausforderung. Es ist ein schöner Beruf, weil er mit Menschen und mit Büchern zu tun hat. Mein Herz aber hängt an anderen Dingen. Im Augenblick übersetze ich wieder viel. Und spannend ist natürlich auch immer für mich, was sich in Sachen Tolkien tut.
3. Du hast ein sehr außergewöhnliches Thema für Deine Doktorarbeit gewählt, die Fantasy. Wie kam es dazu?
Eigentlich wollte ich in Kunstgeschichte promovieren, über ein Thema aus der englischen Kunsttheorie des 18. Jahrhunderts. Bei einem Forschungsaufenthalt in London skizzierte ich dann, ein bisschen auch aus Frust, im Alten Lesesaal der British Library auf ein paar Seiten das Konzept der Arbeit über Fantasy. Zum Glück hatte sich einer meiner Prüfer im Staatsexamen mit einer Arbeit über nichtrealistische Literatur im Amerika der 60er-Jahre habilitiert, und so fand ich ein offenes Ohr für dieses Projekt. Ich habe dann die Dissertation im Großen und Ganzen in zweieinhalb Jahren durchgezogen. Für die andere hätte ich mindestens fünf gebraucht.
4. Zum Thema Fantasy kannst Du uns doch bestimmt auch einiges zu FOLLOW, MAGIRA, Dragon, Mythor und die Heftreihe Fantasy erzählen. Inwiefern bist Du persönlich damit verbunden?
Fantasy war für mich ein Mittel der Emanzipation aus dem kleinbürgerlich-provinziellen Milieu, in dem ich aufgewachsen bin, und ich habe in diesem Genre viele schöne Lektürestunden und in seinem Umfeld einige sehr gute Freunde gefunden. Ich war im Fantasy-Club FOLLOW aktiv bis Ende der 70er-Jahre; mit dem Ende des Studiums, den Eintritt ins Berufsleben und der Gründung einer Familie hörte das dann auf. Es ist eine Zeit, auf die ich gerne zurückblicke. "Dragon" war für mich der erste Kontakt mit der Verlagswelt, für "Mythor" habe ich genau 100 Landkarten gezeichnet und "Fantasy" war meine eigene Reihe, mit Romanen, die, wie sich herausstellte, zum Teil eher fürs Taschenbuch als fürs Heft geeignet waren. Ich habe aus diesen Aktivitäten auch eine Menge gelernt, aber es gibt kein Zurück mehr dahin.
5. Aus der Fantasyheftreihe ging einiges in der Taschenbuchreihe des Verlages auf. Waren das Überbleibsel der Heftserie oder fürs Taschenbuch verfasste Romane?
Teils, teils. Auch einige der Romanhefte haben bei anderen Verlagen nachher den Weg ins Taschenbuch gefunden.
6. Was leistet ein Übersetzer? Was muss ein Übersetzer beachten? Was tut er überhaupt?
Nicht jeder, der eine Fremdsprache kann, kann auch übersetzen. Übersetzen erfordert eine besondere Art von Kompetenz, nämlich die, zwischen zwei Sprachsystemen hin- und herschalten zu können. Ich vertrete das Prinzip einer funktionalen Übersetzung; das heißt: Wie würde ein deutscher Sprecher denselben Sachverhalt in derselben Situation ausdrücken? Letztlich sollte der Text dem Leser in der Zielsprache denselben Widerstand entgegensetzen wie dem Leser des Originals – ein Unterhaltungsroman muss auch in der Übersetzung zur Unterhaltung dienen. So habe ich zum Beispiel ein Problem, wenn der Übersetzer von einer völlig anderen Textstrategie ausgeht als der Autor – wie zum Beispiel Wolfgang Krege bei der Neuübersetzung des "Herrn der Ringe".
7. Was unterscheidet Autor und Übersetzer?
Der Übersetzer hat einen vorgegebenen Text. Er kann an der Geschichte nichts ändern. Ob das Übersetzen neben der handwerklichen auch eine künstlerische Tätigkeit ist, ist umstritten. Ich sehe es eher als eine kunstgewerbliche, da die Kreativität sich in einem vorgegebenen Rahmen bewegt. Was sie nicht abwerten soll; für manche Arten des Schreibens – siehe Heftromane – gilt das auch für den Autor.
8. Der Übersetzer. Eddisons Der Wurm Ouroboros war eine Meisterleistung, begeistert aufgenommen und deutlich besser als die Übersetzung des Buches für Heyne. Wie lief die Übersetzung ab?
Wiederum: Es war eine andere Textstrategie. Die Heyne-Übersetzung hat den Roman wie eine Abenteuererzählung behandelt; ich war der Meinung, dass man die sprachlichen Eigenheiten mit herüberbringen müsse, weil sie einen wesentlichen Teil des Reizes ausmachten. Damals gab es zudem eine neue kommentierte englische Ausgabe, die das Ihriges dazu beitrug, manche Hintergründe zu klären. Ich habe dafür Wörterbücher gewälzt, zum Beispiel über Mode und alte Stoffe, und die älteste Fußnote im Buch ist eine wörtliche Übersetzung aus dem Falkenbuch Friedrichs II. Unter anderem habe ich insgesamt etwa zwei Tage in der Bibliothek gesessen, um deutsche Barockgedichte als Äquivalent für die englischen zu finden, die Eddison verwendet. Denn einfach nur zu "übersetzen" reichte hier nicht aus. Aber Meisterleistung? Für den Kurd-Lasswitz-Preis wurde sie nicht einmal nominiert ...
9. Wäre "Der Herr der Ringe" etwas für den Übersetzer Pesch?

10. Welch anderes Buch wäre eine Herausforderung für den Übersetzer?
Jedes Buch ist eine Herausforderung. Aber es gibt Bücher, an die ich mich nicht trauen würde, zum Beispiel die Romane von Salman Rushdie, der vermutlich den größten aktiven Wortschatz hat von den Autoren, die ich kenne.
11. Das Elbisch-Grammatik- und Übungsbuch waren große Erfolge. Wie lief diese Arbeit ab? Wie ist es an einer für einen Roman bzw. Fantasywelt kreierten Sprache zu arbeiten?
Mühsam. Tolkien hat nie ein komplettes System ausgearbeitet, und darum ist vieles Spekulation. Ich hatte ab und an Material dazu gesammelt und ein paar Ordner dazu im Schrank stehen. Als ich mich dann auf dieses Projekt einließ, stellte ich fest, dass es ein Fass ohne Boden ist. An welcher Stelle ich auch nachgrub, es fand sich immer noch etwas. Darum bin ich mit dem Ergebnis auch nie wirklich zufrieden – eine Einstellung, für die Tolkien sicherlich Verständnis hätte.
12. Ist das Elbische aus Deinen eigenen Werken von Tolkien abgeleitet oder eine Eigenkreation?
Es ist abgeleitet. Es suggeriert eine dahinter liegende Grammatik, die aber – zumindest auf dem Papier – nicht existiert. Es ist schwer für mich, nachdem ich mich recht intensiv mit Tolkiens Sprachen beschäftigt habe, da in eine völlig andere Richtung zu denken; ich rutsche immer wieder automatisch ins Elbische, zumindest was die Elemente betrifft.
13. Zurück zur Fantasy. Du hast ja selbst einige Fantasyromane geschrieben, „Die Elderland-Saga“ und „Die Anderwelt-Trilogie“. Dabei hast Du die Themen ja mehr oder weniger „gecovert“. Wie kam es dazu?
Die Bücher haben in gewisser Hinsicht schon ein "Anliegen" bei der Anderswelt-Trilogie war es das Gefühl, dass viel von dem alten Sagen- und Mythenstoff heute verloren geht, und es sind so prachtvolle Geschichten! Wobei die Romane immer in einer Welt spielen, in der die Sagen bereits Geschichte sind; es handelt sich also nicht um Nacherzählungen, sondern um ein Spiel mit den vorgegebenen Elementen. Es geht letztlich darum, dass man Regeln auch brechen muss, wenn sie zu strikt werden. Zu "Die Ringe der Macht" steht das Wesentliche im Vorwort: Ich hatte den Eindruck, über Tolkien nichts mehr schreiben zu können, und da ich bestimmte Ideen über seine Art zu schreiben habe, wollte ich dieses als eine Art Selbst-Experiment mal in die Praxis umzusetzen versuchen. Wobei ich feststellte, das selber Schreiben seine eigenen Gesetze hat.
14. Beide Zyklen beginnen in Zusammenarbeit mit dem Co-Autoren HHVA. Und nun wird es für die Geisterspiegel-Leser interessant. Wie kam es zu dieser Zusammenarbeit?
Wir kennen uns seit langem aus dem Fantasy-Fandom, und da lag der Gedanke einer Zusammenarbeit nahe. Ich hatte die Ideen und die Kontakte, er die Zeit, um das umzusetzen. Und da es damals einen Wettbewerb des Ueberreuter-Verlags gab, gab es auch einen Termin, auf den man hinarbeiten konnte. Zwar hat der Roman den OPreis nicht gewonnen, wurde aber dann doch bei Ueberreuter veröffentlicht – "Die Kinder der Nibelungen".
15. Wer hatte die besseren Ideen, bzw. die Grundideen?
Die Exposes waren von mir. Allerdings entwickle ich immer die besten Ideen, wenn ich jemanden habe, mit dem ich darüber reden kann und auch ein entsprechendes Feedback bekomme. Insbesondere bei "Die Ringe der Macht" hat Horst Hermann auch einiges an Figuren und Motiven beigesteuert. Bei Hermann vertraue ich darauf, dass er den Geschmack der Leser kennt und trifft. Tatsächlich waren die Romane, die in unserer gemeinsamen Zusammenarbeit erschienen, die erfolgreichsten.
16. Wie gestaltete sich diese Zusammenarbeit? Mit welchen Problemen musstet Ihr fertig werden?
Ich schrieb die Exposes, Hermann machte die erste Fassung, und ich durfte dann mit ihr machen, was ich wollte. Für einen Lektor ist es natürlich angenehm, wenn er keinen Autor hat, der ihm reinredet, dann kann er ein richtig gutes Buch daraus machen ...
17. Warum hat die Zusammenarbeit sich auf die jeweils ersten Bände beschränkt?
Irgendwann knirschte es in der Zusammenarbeit, aber das ist bei einer so intensiven Zusammenarbeit auf Dauer nicht ungewöhnlich. Wir haben halt doch sehr unterschiedliche Lebensentwürfe, und ich bin derjenige, der immer auf die Termine drängt. Aber es hat unserer Freundschaft mittelfristig keinen Abbruch getan.
18. HHVA bezeichnet Dich als guten Freund. Siehst Du das auch umgekehrt so, und wenn ja: warum?
Ich sehe das auch so. Wenn ich mit jemandem ein Pferd stehlen wollte, wäre Hermann meine erste Wahl.
19. Doch nun zurück zu Deiner eigenen Arbeit. Der Geisterspiegel basiert zum großen Teil auf dem Heftroman. Welche Erfahrungen hast Du damit?
Ich habe als Jugendlicher "Perry Rhodan" und "Ren Dhark" gelesen und bin dann über Hugh Walker und dessen Kontakte mit dem damaligen Pabel-Verlag dazu gekommen, als Illustrator für die Mythor- und Dragon-Serie zu arbeiten. Im Bastei-Verlag habe ich als Redaktionsassistent angefangen, und zwar mit den SF- und Fantasy-Taschenbüchern und der Fantasy-Heftreihe. Für den Beruf des Lektors ist der Heftroman – ein überschaubarer Text in einem begrenzten Zeitraum – eine gute Schule (wie für Autoren übrigens auch).
20. Wenn Du in einer Heftromanreihe mitschreiben könntest, welche würdest Du Dir aussuchen und warum?
Vor zwei Jahren auf der Buchmesse hat mich Klaus Frick gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, einen Perry-Rhodan-Gastroman zu schreiben. Daraufhin ich: "Aber ich habe keine Ahnung, was in der Serie vor sich geht." Er: "Ich setz dich mal auf den Verteiler." Seitdem bekomme ich jede Woche mein PR-Heft und lese es auch, nicht immer, aber oft. Perry Rhodan ist schon die Königsklasse, vor allem, weil sich die Serie in 45 Jahren immer wieder neu erfunden hat. Am liebsten wäre mir aber ein Gastroman für die tschechische Ausgabe. Das ist die mit dem Perry-Rhodan-Schriftzug in der Bastei-Zinne.
21. In welcher Reihe möchtest Du Deinen Namen als Autor niemals entdecken und warum nicht?
Jerry Cotton. Erstens kann ich keine Krimis schreiben, und zweitens erscheint dort nie ein Autorenname, da Jerry seine Abenteuer bekanntlich selbst erzählt.
22. Hauptberuflich bist Du Lektor beim Lübbe-Verlag. Du hast unter anderem Bücher von Ken Follett, David Baldacci, David Eddings, Andreas Eschbach, Wolfgang Hohlbein, Tilman Röhrig, also alles ganz bekannten Autoren, betreut. Wie genau sieht die Arbeit des Lektors H. Pesch aus? Was leistet ein Lektor?
Die Arbeit eines Lektors ist nicht so romantisch, wie man sich das vielleicht vorstellt. Er ist eine Art Produktmanager für Bücher, der beweisen können muss, dass er genauso gut rechnen kann wie die Leute, die das gelernt haben. Zur Arbeit an Texten kommt man heute nur noch bedingt. Natürlich lernt man auf diese Weise viele interessante Leute kennen – zu den Autoren, mit denen ich zu tun hatte, gehörten ein englischer Lord, desgleichen ein Unterhausabgeordneter von der anderen Partei, ein Pharma-Manager, ein Prinz des Hauses Wittelsbach (die beide zusammen einen Roman schrieben), und alles von Autodidakten bis zu Professoren. Es ist ein mitunter aufreibender Job, und man bleibt im Idealfall unsichtbar. Und jetzt gehe ich wieder in Deckung.
23. Auf wessen Bücher freust Du dich am meisten?
Ich habe es gelernt, nie mein Herz an ein einzelnes Buch zu hängen. Wenn es dann ein Flop wird, fühlt man sich persönlich nicht so betroffen.
24. Welches ist Dein persönliches Lieblingsbuch?
J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" (überrascht?). Als historischer Roman "Der Name der Rose" von Umberto Eco; als literarischer Roman "Ulverton" von Adam Thorpe.
25. Ich hatte auf einen Fantasy-Roman gehofft, denn in diesem Zusammenhang interessiert mich natürlich auch, welche Musik Du gern hörst.
Mein Musikgeschmack ist eher eklektisch. Je nach Stimmung: New-Age-Klänge, Mittelalter-Musik und Black Music (Toni Braxton, Whitney Houston, Mariah Carey).
26. Zum Abschluss möchte ich das am Anfang erwähnte Kartenzeichnen noch mal aufgreifen. Du zeichnest Fantasy-Landkarten. Gehören die immer zu einer Geschichte?
Ja.
27. Was ist zuerst da, die Geschichte oder die Karte?
Die Geschichte. Ganz selten gibt es eine vorgegebene Karte. Selbst bei Romanen nach Rollenspiel-Systemen ist der Autor im Detail der Handlung ziemlich frei, die unbekannten weißen Flecken der Karte zu erkunden.
28. Könnte man zu einer Karte eine Geschichte schreiben?
Das ist etwas schwierig. So wie sich bei historischen Romanen die Dramaturgie selten nach den tatsächlichen Ereignissen des Lebens richtet, so trifft dies bei der Karte auf die Geografie zu.
29. Wenn ja, dann hab ich eine ziemlich dreiste Bitte: Wäre es möglich, dem eine klitzekleine Fantasy-Karte zur Verfügung zu stellen, damit unsere Leser, Mitarbeiter oder alle Interessierten eine Geschichte dazu schreiben könnten?
Wenn Ihr mir eine Geschichte zur Verfügung stellt, zeichne ich euch eine Karte danach. Okay?

Das ist doch ein Angebot. Und eine Herausforderung. Wer schreibt uns die Geschichte, die dann mit einer Karte von Helmut W. Pesch „gekrönt“ wird?

Wer mehr über Helmut W. Pesch erfahren möchte, kann sich informieren auf seiner Homepage www.helmutwpesch.de

Ich danke Helmut sehr dafür, dass er sich die Zeit genommen hat, die Fragen zu beantworten und wünsche ihm noch viel Spaß und Erfolg in allen seinen Tätigkeiten.

Anke Brandt

Text- und Bildquelle: www.helmutwpesch.de

 

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