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Interview mit Andreas Gruber

im Gespräch mit Andreas Gruber

Der Autor wurde 1968 in Wien geboren und lebt verheiratet in Grillenberg in Niederösterreich. Seine Kurzgeschichten erschienen in zahlreichen Magazinen und Anthologien, liegen bisher als Hörspielfassung oder als Übersetzung in polnischer, slowakischer, finnischer, litauischer und italienischer Sprache vor.
Dreifacher Gewinner des Deutschen Phantastik Preises, zuletzt mit dem Roman „Der Judas-Schrein“ aus dem Festa Verlag. Arbeitsstipendium Literatur 2006, 2008 und 2009, österreichisches Bundeskanzleramt.

Storykollektionen:

Der fünfte Erzengel, Horror-Kurzgeschichten, 2. Aufl., Shayol, 2000
Die letzte Fahrt der Enora Time, SF-Erzählungen, 2. Aufl., Shayol, 2001
Jakob Rubinstein, Krimi-Novellen, Basilisk, 2003

Romane:

Der Judas-Schrein, unheimlicher Thriller, 2. Aufl., Festa, 2005
Schwarze Dame, Thriller, Festa, 2007
Das Eulentor, unheimlicher Thriller, Blitz, 2008
Die Engelsmühle, Thriller, Festa, 2008

Weitere Informationen unter: www.agruber.com

Geisterspiegel: Hallo Andreas, vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst, uns ein paar Fragen zu beantworten. Gleich zu Beginn kommst auch du nicht um die obligatorische erste Frage herum. Wer ist Andreas Gruber und wie bist du zum Schreiben gekommen?

Andreas Gruber: Als Knirps habe ich versucht, Donald Duck-Comics zu zeichnen und Stories dazu erfunden, als Jugendlicher für eine Hardrock-Band, in der ich Schlagzeuger war, Songs geschrieben, Videofilme gedreht, später Satiren auf John Sinclair-Heftromane geschrieben, danach Kurzgeschichten und irgendwann mal mit siebzehn einen Sciencefiction-Roman auf der Schreibmaschine getippt. Soweit ich mich erinnern kann, wollte ich immer etwas erschaffen. Wie Baron Viktor von Frankenstein. Warum? Ich kann es dir nicht sagen. Es steckt einfach in mir drin. Es ist ein Zwang. Ich muss ihn rauslassen, sonst werde ich unruhig. Das Studium an der Wirtschaftsuni Wien und der Job im Rechnungswesen sind zwar interessant, aber kein Vergleich zur Schriftstellerei, die um vieles spannender ist. Mit dem Schreiben habe ich eine Beschäftigung gefunden, die mich ausfüllt.

Geisterspiegel: Was fasziniert dich selbst am Horror, am Unheimlichen? „Der Judas-Schrein“ hätte doch ein ganz herkömmlicher Krimi werden können.

Andreas Gruber: Natürlich, aber da die Hardcover Erstauflage des „Judas-Schreins“ in der Lovecraft-Reihe des Festa-Verlags erschien, war klar, dass es ein Horror-Roman mit einem unheimlichen Wesen sein muss. Die Gefahr bestand allerdings, dass die Handlung mit einem Tentakel schwingenden Monster bald ins Lächerliche kippt und die Spannung auf der Strecke bleibt. Daher wollte ich die Handlung in ein realistisches Szenario betten: Ein Mädchen wird in einem abgeschiedenen Bergdorf bestialisch ermordet, ein fünfköpfiges Kripoermittlerteam reist an, durch die anhaltenden Unwetter ist der Ort bald von der Umwelt abgeschnitten, und langsam kommt das Grauen an die Oberfläche. In die Krimihandlung schleichen sich, anfangs noch subtil, später immer deutlicher das Mystische, das Phantastische und der Horror. Das ist es, was mich am Unheimlichen fasziniert: Das schreckliche Wesen taucht nicht schon auf der ersten Seite auf, sondern die Leser werden mit vielen Anspielungen und Nebenhandlungen lange darauf vorbereitet – und ohne dass sie es merken, ist die Krimihandlung weg und sie befinden sich inmitten eines Horror-Romans.

Geisterspiegel: Du hast unzählige Kurzgeschichten und mittlerweile vier Romane veröffentlicht. Woher nimmst du alle deine Ideen, wie viele Wahrheiten stecken in deinen Geschichten?

Andreas Gruber: Puuuh, mein Kopf ist so voller Ideen, dass ich manchmal drei oder vier zu einer Kurzgeschichte verknüpfe. Ein Roman ist da natürlich viel komplexer und vielschichtiger. Jeder Hauptprotagonist braucht eine Hintergrundstory, die mit dem Plot zu einem plausiblen Guss verschmolzen werden muss. Ja, woher kommen die Ideen? Als Schriftsteller geht man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und schnappt Allerlei auf, das man manchmal bewusst, meistens jedoch unbewusst in die Story einfließen lässt. Das ist die eine Wahrheit. Auf der anderen Seite kommt die konstruierende Arbeit hinzu. Mittlerweile treffe ich mich regelmäßig mit einem meiner besten Testleser und Schriftstellerkollegen zu Exposé-Days, wie wir es nennen. Wir feilen an den Charakteren unserer Romane, an deren Motivation, an der Handlung, an den Schauplätzen und am Szenenaufbau. Das hört sich jetzt ziemlich ernüchternd an, aber es steckt mehr Handwerk dahinter und weniger Muse, Inspiration oder Intuition als man glauben möchte.

Geisterspiegel: Viele deiner Geschichten wurden mit den unterschiedlichsten Preisen ausgezeichnet. Bei der Konkurrenz, die die Phantastik-Szene unterdessen hervorgebracht hat, eine nicht zu verachtende Erfolgsbilanz. Wie erklärst du dir, dass ausgerechnet immer deine Geschichten die Preise „einheimsen“? Hast du für die Qualität deiner Stories ein Geheimrezept?

Andreas Gruber: Zunächst einmal: So viele Preise habe ich gar nicht gewonnen. Und hätte ich ein Geheimrezept, würde ich es sicher nicht verraten, glaube mir. Aber ich möchte an dieser Stelle meinen alten Kumpel – Gott hab ihn selig – William Somerset Maugham zitieren, der einst gesagt hat: „Es gibt drei Regeln, wie man einen guten Roman schreibt. Unglücklicherweise weiß niemand, wie sie lauten.“ Ja, und genauso ist es. Die beste Antwort, die ich dir geben kann, ist vielleicht die: Ich schreibe nur solche Stories und Romane, die ich am liebsten selbst gern lesen würde. Wichtig dabei ist, dass einem die Sache immer Spaß macht, denn man verbringt ja doch mehrere Stunden pro Woche an der Tastatur. Und zweitens ist ein Autor immer nur so gut, so gut die Leute sind, die hinter ihm stehen. Und da habe ich in den letzten Jahren verdammtes Glück gehabt. Meine Lektoren Boris Koch, Ekkehard Redlin, Hannes Riffel, Alisha Bionda und Malte S. Sembten sind die Besten, die ich mir wünschen konnte, und meine Herausgeber Frank Festa, Ronni Hoppe von Shayol und Jörg Kaegelmann von Blitz haben sich intensiv um jedes meiner Bücher bemüht.

Geisterspiegel: Neben der Qualität spricht aber auch die Quantität. Noch ist das Schreiben ein Hobby neben deinem Beruf. Laut deiner Homepage arbeitest du allerdings halbtags. Ist das schon eine Folgeerscheinung vom Schreiben?

Andreas Gruber: Nein, der Teilzeitjob ist keine Folgeerscheinung des Schreibens – in Wahrheit ist es umgekehrt. Vor etwa sieben Jahren wurde die Abteilung, in der ich im Büro arbeitete, umstrukturiert, wie es so schön hieß. Kollegen wurden gekündigt, und man wollte von mir, dass ich mehr Stunden mit einem All-Inclusive-Vertrag arbeite. D.h. mehr Arbeit um die gleiche Kohle. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits zwei Bücher veröffentlicht und das dritte war am Fertigwerden. Plötzlich sah ich die Gefahr, mein Hobby, die Schriftstellerei, nicht mehr voll ausüben zu können. Bekanntlich ist Angriff die beste Verteidigung. Also packte ich die Gelegenheit am Schopf und erpresste die Firmenleitung: Entweder arbeite ich nur noch teilzeit, oder ich gehe auch. Es war riskant, aber man stand mir den Teilzeitjob zähneknirschend zu. Natürlich verdiene ich seit damals weniger, aber mit dieser Gehaltseinbuße habe ich mir sozusagen mehr Freizeit erkauft, die ich zum Schreiben brauche. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum ich mich so hinter meine Romane klemme, da ich die Zeit nicht ungenützt verstreichen lassen möchte. Um deine Frage jedoch zu beantworten: Das Einkommen aus der Schreiberei deckt die Gehaltseinbuße bei weitem nicht ab. Vielleicht passiert das aber eines Tages.

Geisterspiegel: Würdest du das Schreiben gern hauptberuflich machen?

Andreas Gruber: Einerseits ja – andererseits habe ich ehrlich gesagt etwas Schiss davor, einen Teilzeitjob aufzugeben und nur noch den ganzen Tag zu Hause vor dem PC zu hocken. Was, wenn mir plötzlich die Ideen ausgehen? Wenn mich eine Schreibblockade monatelang außer Gefecht setzt? Wenn der nächste Roman floppt? Im Moment muss ich mir um solche Dinge keine Gedanken machen. Der nächste vernünftige Schritt wäre vielleicht, das Verhältnis zwischen Bürojob und Schriftstellerei etwas mehr zu verlagern, d.h. den Teilzeitjob zu reduzieren, um intensiver zu schreiben.

Geisterspiegel: Bleibt dir überhaupt noch Zeit für andere Dinge außer Arbeiten und Schreiben?

Andreas Gruber: Klingt, als wäre ich ein Workaholic, oder? Zum Glück habe ich aber dank meiner Zeitreise-Maschine Zeit im Überfluss. Aber im Ernst, die Zeit für Familie und eigene Interessen muss man sich einfach nehmen, sonst wird man zum Roboter. Ich treffe mich gern mit Freunden zu Spieleabenden, gehe gern ins Kino, gucke DVDs, höre Musik, male Acrylbilder und lese in jeder freien Minute. Kürzlich habe ich die Kurzgeschichten von Charles Bukowski entdeckt, die es mir ziemlich angetan haben … und ich lese wieder vermehrt Clever & Smart.

Geisterspiegel: Kommen wir zum „Judas-Schrein“, den ich vor einigen Tagen gelesen und rezensiert habe. Die Kulisse für diesen Roman ist das Dorf Grein. Die Bewohner bilden eine eingeschworene Gemeinde, wie man sie tatsächlich hin und wieder antreffen kann. In der Realität hat das sicher andere Gründe als bei den Greinern, aber hast du für die Beschreibung des Ortes und deren Bewohner reale Vorbilder gehabt?

Andreas Gruber: Vieles ist natürlich frei erfunden, aber letztendlich gibt es diese Typen in jedem kleinen österreichischen Bergdorf. Dazu muss ich erklären, dass ich in Wien aufgewachsen bin, aber mal einige Jahre lang in so einem Kuhdorf gewohnt habe. Da gab es nur drei Großfamilien, alle waren irgendwie miteinander verwandt. Teilweise sahen die Leute – durch die jahrzehntelange Blüte der Inzucht – wie Karikaturen aus. „Den Wiener“, wie ich genannt wurde, hat man natürlich nie gegrüßt und ignoriert. Der lebte in seiner Mietwohnung, arbeitete irgendwo in einem Büro, ging abends in kein Wirtshaus, sonntags nicht in die Kirche, sondern schrieb an einem Buch. Ein Buch! Was für ein Fremdwort in so einem Ort. Jenes Grein am Gebirge aus „Der Judas-Schrein“ ist also aus erster Hand recherchiert. Es gibt diesen Ort, wie viele andere auch. Die Charaktere des Romans sind aber keine Kopien realer Personen, sondern eher ein Konglomerat von Menschen, die mir damals begegnet sind.

Geisterspiegel: Die Beschreibungen der gerichtsmedizinischen Aspekte ist sehr detailliert. Wie hast du dafür recherchiert?

Andreas Gruber: Zunächst einmal habe ich die humorvollen Sachbücher des Pathologen Hans Bankl gelesen, die ich jedem empfehlen kann, der so wie ich trockenen Humor liebt. Als dann die ersten Detailfragen zur Handlung auftauchten, halfen mir eine Psychotherapeutin und zwei befreundete Krankenschwestern, die mich tonnenweise mit Lektüre versorgten. Der Rest ist gegoogelt.

Geisterspiegel: Die Handlung treibt gleichermaßen auf den finalen Höhepunkt zu wie das Unwetter, welches die Ermittlungsarbeit begleitet. Die Angst vor der Entdeckung ihres Geheimnisses wird beinahe gleichgesetzt mit der Angst vor der Hochwasserkatastrophe. Der Leser erfährt am Ende, dass beides zusammenhängt, wusstest du es schon vor dem Schreiben des Romans oder hat sich das erst im Lauf der Zeit entwickelt?

Andreas Gruber: Nein, das war schon vorher alles klar. Das Romanende sowie die gesamte Handlung mit allen Subplots waren zuvor in einem etwa sechzig seitigen Exposé festgehalten worden, noch bevor ich den ersten Satz des Buches tippte. Es war mein erster Roman, da wollte ich nichts dem Zufall überlassen. Wäre ich anders vorgegangen, hätte ich am Ende so viele offene und unplausible Fäden gehabt, dass ich mich daran hätte aufknüpfen können.

Geisterspiegel: Alex Körner hat bis zum Ende die Chance, doch noch gerettet zu werden. Du hast dich dagegen entschieden, vermutlich unter dem Aspekt des Genres, in dem der Roman angesiedelt ist. Hast du dir manchmal ein anderes Ende für ihn gewünscht?

Andreas Gruber: Zunächst einmal bleibt das Ende ein klein wenig offen. Ebenso die Frage, ob Körner das alles tatsächlich erlebt hat, oder ob es seiner Fantasie entsprungen ist. Wer also ein anderes Ende haben möchte, kann seine eigene Vorstellung sogar bis zu einem gewissen Grad hinein interpretieren. Trotzdem kann es in dieser Form des Romans kein strahlendes Happy End geben, nicht nach alldem, was Körner in den vorherigen 460 Seiten alles gesehen und erlebt hat. Am Schluss muss er froh sein, wenn er noch aufrecht stehen und atmen kann. Lange Rede, kurzer Sinn: Würde ich den Roman nochmal schreiben, würde ich ihm wieder dieses Ende verpassen.

Geisterspiegel: In meiner Rezension habe ich den inhaltlichen Schwerpunkt, der am Anfang des Romans auf den Handys liegt, bemängelt. Damit sollte sicher die totale Abgeschiedenheit des Dorfes Grein von der Außenwelt „eingeläutet“ werden. (Im Nachhinein habe ich erfahren, dass das schon einmal ein Kritikpunkt in einer anderen Rezension war.) Dieser Aspekt hat die Story etwas an Glaubwürdigkeit gekostet, wie ich finde. Kannst du mich davon überzeugen, dass die leer werdenden Akkus wirklich wichtig für die Handlung waren?

Andreas Gruber: Ob wichtig oder nicht – sie sind ein nicht zu leugnendes Faktum. Es regnet seit Wochen unaufhörlich. Der Ort, der in einem Tal liegt, ist vom Hochwasser abgeschnitten. Die Sandsäcke türmen sich meterhoch auf dem Damm. Der Fluss hat bereits die beiden Brücken weggerissen und droht den Ort zu überfluten. Die Wasserversorgung fällt aus, die Umspannwerke sind überflutet, die Strommasten sind geknickt, die Gasleitungen beschädigt, die Telefonleitungen tot. Keine Heizung, kein Warmwasser, kein Fernsehgerät. Es gibt nur Kerzenlicht und mit Diesel betriebene Generatoren, die die Feuerwehr braucht, um das Wasser aus den Kellern der Häuser zu pumpen. Die Akkus der Handys werden leer, die Ladegeräte sind nutzlos geworden, die Reichweite der Funkgeräte ist zu gering. Es ist das Worst-Case-Szenario für die fünf Kripo-Ermittler. Sie sitzen fest, und was sie herausfinden, hetzt die Dorfbewohner gegen sie auf. Nun zu deiner Frage: Hätten sie am fünften Tag ein Handy, könnten sie um Hilfe telefonieren. Das durfte nicht passieren, denn sie sollten auf sich allein gestellt sein.

Geisterspiegel: Wenn man sich deine Bücher und Geschichten anschaut, stellt man schnell fest, dass du fast kein Genre auslässt aber doch immer der Phantastik treu bleibst.

Andreas Gruber: Ich experimentiere gern mit Crossover-Geschichten, wo ich die Grenzen zwischen Horror, Sciencefiction und spannendem Thriller ineinander verschwimmen lassen kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich in fast jede Story immer wieder das phantastische Element einschleicht.

Geisterspiegel: In welchem Genre fühlst du dich am wohlsten und welches wäre deine größte Herausforderung beim Schreiben?

Andreas Gruber: Die größte Herausforderung für mich ist sicherlich die Sciencefiction. Da kann man die Handlung in kein bekanntes Setting einbetten, sondern muss alles neu erfinden, egal ob die Story in einem Raumschiff, auf einem fernen Planeten oder in einer Stadt der Zukunft spielt. Die Recherchen, damit alles stimmig ist, gestalten sich da besonders schwierig. Und zur zweiten Frage: Am wohlsten fühle ich mich im Thriller-Roman und in der phantastischen Kurzgeschichte.

Geisterspiegel: Woran arbeitest du derzeit und wie sehen deine schriftstellerischen Pläne für die nahe Zukunft aus?

Andreas Gruber: In einem Monat werde ich einen neuen Roman fertig gestellt haben, einen Psychothriller mit dem Werktitel „Die Hockinson-Liste“. Noch gibt es keinen Verlag dafür, aber ich bin auf der Suche. Danach steht eine Sammlung mit neunzehn Horrorstories an, die den Titel „Mesmeristische Experimente“ trägt. Und zwischendurch bastle ich am Exposé eines neuen Psychothrillers, den ich im Sommer 2010 fertig haben möchte.

Geisterspiegel: Zum Schluss noch eine Frage, die unseren Mitarbeiter Dämonengeist brennend interessiert: Wird es irgendwann einmal eine Fortsetzung von „Jakob Rubinstein“ geben?

Andreas Gruber: Ah, Dämonengeist ist ein Fan der ersten Stunde! Zur Erklärung: „Jakob Rubinstein“ ist ein Episoden-Roman mit fünf Fällen des jiddischen Wiener Privatdetektivs, der seinerzeit im Basilisk-Verlag erschienen ist. In Anlehnung an Sean Connery sage ich mal: Sag niemals nie! Falls es je eine Fortsetzung geben sollte, dann bestimmt einen dicken Roman, bei dem Rubinsteins drei Goldfische Sammy, Davis und Junior entführt werden, was den Auftakt zu einem verzwickten, aber humorvollen Krimi bildet. Aber sehr wahrscheinlich ist es nicht, dass ich dieses Buch je schreiben werde – dazu bin ich mit den letzten Romanen „Schwarze Dame“ und „Die Engelsmühle“ mittlerweile zu sehr im düsteren Psychothriller verankert.

Geisterspiegel: Wahrscheinlich habe ich dir auch wieder nicht die alles entscheidende Frage gestellt, auf die du schon immer gewartet hast. An dieser Stelle bekommst du aber die Gelegenheit, genau das deinen Lesern zu sagen, was du schon immer mal loswerden wolltest ;-)

Andreas Gruber: Oh, danke. Das ist eine nette Gelegenheit, mich bei allen Menschen zu bedanken, die meine Bücher lesen, rezensieren oder in Foren diskutieren, die sich, sei es als Testleser, Lektoren oder Herausgeber, für meine Stories einsetzen und meine Bücher weiterempfehlen.

Geisterspiegel: Ich danke dir ganz herzlich für das Interview und wünsche dir im Namen des gesamten Teams vom Geisterspiegel alles Gute und viel Erfolg.

Andreas Gruber: Vielen Dank, auch euch alles Gute.

 

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