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Mittelaltermarkt in Osterburken Mai 2005
Das Gelände, auf welchem letztes Jahr ein mittelalterliches Spectaculum stattfand, befindet sich knapp 5 km außerhalb Osterburken im Odenwald.
Nachdem der Wegzoll bezahlt war, konnte es losgehen! Auf dem Gelände, welches etwa die Größe von drei Fußballfeldern hat, waren Stallungen und Scheunen zu finden.
Das erinnerte an ein altes Herren- oder Gutshaus. Die Gebäude wurden von den Anbietern genutzt und es gab im Vorfeld schon allerlei zu sehen.
Unter anderem gab es die alte Kunst des Seifenherstellens zu bestaunen.
Kostproben und Verkaufswaren waren ausgestellt und die wohligen Düfte der Seifen luden dazu ein, zu kaufen.

Es gab auch Händler von Silberschmuckwaren. Hier gab es heidnische, mittelalterliche Amulette und Ringe zu bestaunen und zu kaufen. Auch für die Anhänger der Gothic-Szene gab es jede Menge Accssesoires.

Stilechte Mittelaltermusik in Form von CDs oder DVDs waren in einem reichhaltigen Angebot vertreten.
Und die Karfunkel-Bibliothek durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier gab es unter anderem das berühmt-berüchtigte „Malleus Malleficarum“, in deutscher Übersetzung zu erwerben. Aber auch jede Menge historische und geschichtliche Romane, alte Schriften oder Urkunden waren zu bestaunen und für das nötige Kleingeld zu bekommen.

Wir ließen die ehemaligen Stallungen hinter uns und betraten das eigentliche Marktgeschehen. Hier tummelten sich auf einer schlichten Holzbühne Spielleute, um das Publikum zu unterhalten.
Neben den zahlreichen Händlern waren vor allem auch die gewandeten Gäste ein Genuss!
Man traf „Legolas“, so wie einen alten Wikinger. Ein bunt gemischter Haufen „Verrückter“, die sich für ein paar Stunden aus dem Alltag zurückzogen und in die Lebensweise der Vergangenheit eintauchten!

Auch Geschicklichkeitsspiele galt es zu bestreiten. Neben dem Hufeisenwerfen, gab es die Möglichkeit mit Bogen oder Armbrust zu agieren.
Ein Erlebnis, das spaßig und interessant zugleich war!

Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt! Neben der üblichen Bratwurst gab es auch Kräuterbrot, nach altem Rezept und jede Menge Schwarzbier, Met oder Säfte!
Eine Taverne, hinter einer Stallung lud zum Verweilen ein. Hier konnte man sich ausruhen und dem Markttreiben zusehen.
Gegen Nachmittag machten sich die Besucher auf zum Turnierplatz! Hatten sich vorher noch Ritter in voller Rüstung ein erbittertes Schwertduell geliefert, wurde jetzt alles für das Ritterturnier vorbereitet. Der Platz wurde gefegt und ein Paladin betrat die Szene.
Mit lautstarker Stimme wurde das Turnier angekündigt. Und die Teilnehmer ritten spektakulär ein. Unter den Rittern befand sich auch eine Kriegerprinzessin, die den Schatz, welcher die Siegprämie war, für sich gewinnen wollte.

Die Krieger mussten allerlei Prüfungen bestreiten und ihr Geschick beweisen. Neben Ringe, im vollen Galopp mit der Lanze aufspießen, gab es Schwertkämpfe, Lanzenduelle und wilde Schüsse mit Pfeil und Bogen. Mehr als eine Stunde dauerte das Spektakel. Danach leerte sich das Areal allmählich und nur noch die gewandeten Gäste, sowie die Händler und Söldnerhaufen, welche Lagerleben demonstrierten, flanierten über den Markt.

Zum Schluss noch eine kleine Anmerkung!
Das Gelände gehört zu dem Veranstalter „Adventon“ Hier soll im Laufe der Zeit eine Art mittelalterliche Stadt entstehen. Ein reizvoller Blick in die Zukunft….
Fazit:
Ein sehr schönes, wenn auch kurzweiliges Vergnügen, bei dem man sich wünscht der Geldbeutel möge sich nicht leeren.
Ich für meinen Teil war sehr begeistert und werde auch weiterhin solche Veranstaltungen besuchen.
Histotainment Park Adventon in Osterburken hat das ganze Jahr geöffnet. Es gibt ein vielfältiges Programm. Genaue Informationen erhaltet ihr auf der Homepage:
Histotainment Park Adventon
© Achim & Sven
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