Lesung mit Jörg Olbrich
Auf Einladung des Aktionsringes Braunfels e.V. in Stadtbücherei Braunfels las Jörg Olbrich unter anderem aus seiner jüngsten Veröffentlichung Das Geheimnis der Ronneburg, erschienen im Verlag Saphir im Stahl Bickenbach.
Zahlreiche Besucher fanden sich zum gemütlich-schaurigen Lesevergnügen ein. Herr Schulz vom Aktionsring eröffnete das Event mit einigen einleitenden Worten über das Ziel des Vereins, durch Veranstaltungen jeglicher Art Brauchtum und Tourismus in der Stadt Braunfels zu stärken. Dazu gehöre auch, Autoren der Region Möglichkeiten zu bieten, ihre Werke einem breiten Publikum präsentieren zu können.
Im Roman geht es um Julius Meyer, der seinen Vater für tot hielt. Am Sterbebett seiner Mutter erhält er von ihr einen Hinweis und macht sich auf dem Weg zur Ronneburg. Doch die birgt ein furchtbares Geheimnis. Stück für Stück wird das tödliche Puzzle zusammengesetzt und Julius gerät in einen Abgrund von Leidenschaft, Gewalt und Hass. Und dann erkennt er die Wahrheit.
Die Zuhörer tauchten in eine Zeit um 1820 ein, zu welcher in der Umgebung der Ronneburg merkwürdige Dinge geschahen. Wer das Buch liest, entdeckt gut recherchierte Fakten über den Herrnhaag, die Herrnhuter in Hessen sowie die Burg selbst.
Ein kleiner Mitschnitt von der Lesung
Im zweiten Teil des Leseabends gab Autor Jörg Olbrich einen kleinen Einblick in sein Erstlingswerk Das Erbe des Antipatros, welches 2009 im SCRATCH Verlag Hamburg erschienen ist.
Damit sein Werk nicht in Vergessenheit gerät, hat der griechische Dichter Antipatros Ralf in die Vergangenheit gerissen. Dort muss er jedes einzelne der Sieben Weltwunder hautnah erleben, um später in seiner eigenen Zeit darüber berichten zu können. Durch seine Erlebnisse soll sich die Menschheit wieder an die Meisterleistungen der Antike erinnern.
Als es bei Arbeiten im Steinbruch zu einem tragischen Unfall kommt, wird Ralf beschuldigt, das Unglück verursacht zu haben. Er wird in ein Verließ gesperrt und wartet dort auf seine Bestrafung. Plötzlich erscheint Antipatros in der Gestalt eines Wärters in seiner Zelle und erklärt ihm, warum er ihn nach Ägypten geholt hat. Ralf will von den Plänen des Griechen nichts wissen und nur zurück in seine eigene Zeit. Sehr schnell muss er allerdings erkennen, dass ihm nichts anderes übrig bleibt, als das Spiel des alten Griechen mitzumachen, wenn er seine Reise in die Vergangenheit überleben will.



Den abschließenden Teil widmete der Autor seiner Kurzgeschichte Meine Witwe mag Katzen. Diese war ein Resultat einer Ausschreibung im Hamburger Abendblatt.
Es ist ein Geschichte von mir, die ich bei meinen Lesungen als Zugabe vollständig vortragen kann, so der Autor.
Jörg Olbrich stellte sich einigen Fragen der Zuhörer und signierte seine Bücher.

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