| Sie sind hier: Startseite - Background - Geisterspiegel exklusiv - Heaven and Hell - Giessen Hessenhallen am 08.06.2009 | ||||||||||||||||||||
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Das »kleine Heavy-Metal-Festival« eröffnete Tim »Ripper« Owens mit Band und stellte seine neue CD vor. Leider habe ich diesen Auftritt nur außerhalb der Halle mitbekommen, da ich mich brav in die Reihe der Besucher einordnen und einen Securitycheck über mich ergehen lassen musste. Nichtsdestotrotz kann ich »Play my Game« von Tim nur empfehlen - irrer Sound.
Gitarrist Axel Rudi Pell, Bassist Volker Krawczak, Drummer Mike Terrana, Sänger Johnny Gioeli sowie Keyboarder Ferdy Doernberg heizten ihre Fans, die aus Hessen und darüber hinaus angereist waren, so richtig ein, und die Jungs sorgten mit Keyboardsounds, sensationellen Gitarrenriffs und Action für eine fulminante Stimmung. Johnny Gioeli ließ sich vom Sound mitreißen, stand nie still, sprang von einer Seite der Bühne zur anderen. Ferdy Doernberg klemmte einfach mal so sein Keyboard unter den Arm - die Kabel waren lang genug - und rockte am Rand der Bühne mit Bandkollegen und Fans.
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Szenenwechsel - die Roadies bereiteten die Bühne und die Instrumente für den Hauptact vor. Im hinteren Drittel der Bühne waren vier Säulen aufgebaut, jeweils 2 Säulen mit Ketten verbunden. Auf jeder Säule sah man eine knochige Hand, welche eine gläserne Kugel hielt. Zwischen den Säulenpaaren thronte das Arbeitsgerät des Drummers - das ganze Drum-Set wirkte wie ein Käfig. Irgendwie erinnerte mich der Bühnenaufbau an die Golden Gate Bridge in Los Angeles. Ein letzter Soundcheck, bevor Ronnie James Dio, Toni Iommi, Geezer Butler und Vinny Appice erschienen.
Vom ersten bis zum letzten Akkord des Events gaben die Jungs alles, so, als ob sie nie altern würden. Der hager wirkende Ronnie brillierte mit seiner sagenhaften Stimme, führte den Gig von Titel zu Titel und vermochte es, mit gekonnter Mimik und Gestik das Publikum zu begeistern. Flankiert wurde Ronnie James Dio von Toni und Geezer wie zwei Musketier-Torwachen Ihrer Majestät König Ludwig XIII. anno dazumal in Frankreich.
Solche Titel wie »Mob Rules«, »Children of the Sea«, »Bible Black«, »Time Machine«, »Falling off the Edge of the World«, »Heaven & Hell« oder »Neon Knights« begeisterten das Publikum und brachten die Halle an den Rand des Heavy-Metal-Wahnsinns. Die Musiker haben es eben immer noch drauf. Dass keine Titel aus der Ozzy-Osborne-Ära gespielt wurden, liegt auf der Hand. Die Band heißt »Heaven and Hell«, und der heutige Zusammenhalt innerhalb der Band ist fester denn je.
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Geezer Butler |
Ronnie James Dio Gesang |
Vinny Appice Schlagzeug |
Tony Iommi Gitarre |
Fazit:
Das Konzert war rundum ein sehr gut organisierter Event. Die Jungs vom Burg-Herzberg-Festival haben mit den Tourmanagern und Techniker des Gigs vom 08. Juni 2009 dafür Sorge getragen, dass mit Tim »Ripper« Owens & Band, Axel Rudi Pell & Band sowie »Heaven and Hell« als Urgestein der Musikgeschichte eine echte Heavy-Metal-Atmosphäre aufkam. Gigantischer Sound, sehenswerte Effekte, tolles Publikum!
Weitere Impressionen:
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Bildquellen: Archiv des Autors
© W. Brandt
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