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Wolfgang Hohlbein las aus „Genesis – Eis“. Im ersten gelesenen Abschnitt schilderte er die Begegnung des Jungen Ben an Deck des Kreuzfahrtschiffes „Princess Of Dawn“ in Richtung Australien mit einem geheimnisvollen, ganz in weiße Kleider gehüllten Mädchen. Am Horizont erscheint etwas Riesiges, das näher zu kommen scheint und den Jungen ängstigt. Ben ist sich nicht sicher, ob er nachts zuvor wilde Alpträume hatte, oder ob ein blauer Fleck an seinem Arm noch eine andere Erklärung haben könnte. Während Wolfgang Hohlbein las, war Spannung pur im Saal. Ist er doch mit Recht der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit weltweit über 30 Millionen verkauften Büchern. |
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Bernhard Hennen entführte die Zuhörer in sein neuestes Werk „Elfenlicht“. Seine Beschreibungen der Kobolde und Elfen spielen sich in drei parallelen Welten ab. Sie erscheinen der irdischen Welt völlig entgegengesetzt, sind aber doch in den geradezu menschlichen Zügen der Fantasiewesen unserer Gefühlswelt wieder sehr ähnlich. Dazu passend wählte der Autor eine Kostprobe aus dem Kapitel „Der Preis verbotenen Wissens“ mit der Lutin Ganda, dem Beleuchter in der Bibliothek Qualbam III. und dem Schwertmeister Ollowain. Mit über 280.000 verkauften Exemplaren zählten "Die Elfen" und "Elfenwinter" zu den Sensationserfolgen der letzten Jahre. In Elfenlicht kehrt Bernhard Hennen einmal mehr in die märchenhafte Welt der Elfen zurück und lüftet das größte Geheimnis des faszinierendsten Volks der Fantasy. |
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Dieter Winkler las aus „Die verschollene Stadt“, welche in der Enwor-Reihe erschien. Diese Serie hat Wolfgang Hohlbein in den 1980er Jahren mit Winkler begründet. Inzwischen sind darin 14 Bücher veröffentlicht worden. In der Passage, die der Autor Dieter Winkler vortrug, zeigt sich, dass die Charaktere auch mit Witz und Ironie bis hin zum Sarkasmus kommunizieren. Aber in ihren Abenteuern und in der Bedrohung stellen sie sich dem Ernst der Lage. Die Helden, die einer Kriegerkaste angehören, befinden sich tief unter der Erde. Die Zeit ist hier aus den Fugen, und die Grenzen des Raumes sind aufgehoben, so dass auch Helden aus früheren Geschichten dem Leser begegnen. Der Schlüssel zum Geheimnis der verschollenen Stadt scheint in einem funkelnden Stein zu liegen. Der erweist sich aber als ernsthafte Bedrohung für den Protagonisten, denn er brennt sich in seine Hand ein. Er muss fürchten, dass sich der Stein auch seiner Sinne bemächtigt. Enwor -- ein Name, der für Spannung, Magie und Fantasie steht, und für die stolzen Kämpfer der Satai-Krieger-Kaste, die sich zum Wohle Enwors jeder Gefahr in den Weg stellen. Enwor ist für viele Leser zu einer faszinierenden Legende geworden. |
Noch einmal betrat Wolfgang Hohlbein die Bühne, um eine weitere Passage aus „Genesis – Eis“ als Ersatz für den ausgefallenen Beitrag seiner Tochter Rebecca vorzutragen. Die Lösung der rätselhaften Erscheinung am Horizont während der Fahrt der „Princess Of Dawn“ gab er jedoch nicht preis.
Trotz fortgeschrittener Stunde hatten die Zuhörer Gelegenheit, Fragen an alle drei Autoren zu stellen. Zunächst etwas zögernd entwickelte sich sehr schnell eine interessante Diskussion. Auf die Frage, wie ein Roman entsteht und woher die Autoren die Idee nehmen, antwortete Bernhard Hennen witzig und spontan, anspielend auf die lange Anreise: „Alles hat damit angefangen, dass er (Wolfgang Hohlbein) sich das Navigationssystem seiner Tochter ausgeliehen hatte.“
Die Autoren nahmen sich während der Pause und nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung viel Zeit,
um weitere Fragen zu beantworten und Bücher zu signieren. Die Besucher der Fantasy-Night konnten ihre Stars hautnah erleben.
Anke bekam die Möglichkeit, ein Interview mit Wolfgang Hohlbein zu führen. Besonderer Dank dafür gilt Dieter Winkler. Das umfangreiche Interview ist HIER zu lesen!
Ein Bericht über Wolfgang Hohlbein befindet sich in den Wunderwelten.
© Copolymer