Veranstalter: Erik Schreiber Gäste: Christoph Hardebusch, Heide Solveig Göttner, Frank Schweizer Webseite:http://www.spaet-lese-abend.de/
Erik Schreiber, Herausgeber des Phantastischen Bücherbriefes, lädt einmal im Monat ein zum Spät-Lese-Abend. Da finden jeden letzten Mittwoch im Monat Lesungen statt, die interessierte Besucher kostenlos besuchen können. Das Cafe Herrngarten stellt dafür die Räumlichkeit zur Verfügung und bewirtet natürlich auch die anwesenden Gäste.
Der letzte Abend stand ganz im Zeichen der Fantasy. Und wer bis dahin noch keine so rechte Vorstellung von diesem Genre hatte, bekam eine ganz große Auswahl unterschiedlicher Fantasyromane vermittelt.
Die drei Autoren haben eines gemeinsam. Sie schreiben Fantasy.
Aber: sie schreiben so unterschiedliche Fantasyromane, dass man sie dahingehend dann doch wieder unterscheiden muss.
Christoph Hardebusch hat sich mit seinen Romanen „Die Trolle“ und „Die Schlacht der Trolle“ der klassischen Fantasy gewidmet und seinen Helden in der losen Buchreihe um Fantasyfiguren einen ehrenwerten Platz geschaffen.
Heide Solveig Göttners Bücher „Die Priesterin der Türme“ und „Der Herr der Dunkelheit“ dagegen leben von düsteren Prophezeiungen in einer geteilten Welt, die es durch ein Kind zu retten oder zu verlieren gilt.
Und Frank Schweizer, von Haus aus Philosoph, bringt in seinem Buch „Grendl“ den Lesern mit gekonntem Wortwitz eine Philosophie nahe, die einfach Lust auf mehr macht.
von links: Christoph Hardebusch, Heide Solveig Göttner, Frank Schweizer
Pünktlich 20.00 Uhr begannen die Autoren dann auch mit ihren Lesungen. Den Anfang machte Christoph. Nach einer kurzen Zusammenfassung der Geschehnisse aus seinem ersten Buch „Die Trolle“ las er aus dem Folgeband „Die Schlacht der Trolle“.
Anschließend lud Heide die Zuhörer auf ihre "Insel der Stürme" ein, und den Abschluss machte dann Frank mit einer köstlichen Leseprobe aus seinem Buch „Grendl“. Dass der Philosoph Wittgenstein nun Hilfsbibliothekar in der Hölle ist, wusste bis dahin sicher kaum einer der anwesenden Gäste.
Im Anschluss an die Lesungen gab es Möglichkeit, Fragen an die Autoren zu stellen. Davon machten die Gäste regen Gebrauch, und sie wurden natürlich mit ausführlichen Antworten zufrieden gestellt. Wer wollte, konnte die vorgestellten Bücher käuflich erwerben, auch dafür hatte Erik gesorgt. Und die Autoren waren natürlich gern bereit, ihre Bücher zu signieren. Und wer dann immer noch nicht genug von Trollen, Nraurn oder Max Merkur hatte, der konnte sich dann auch noch ganz ungezwungen mit den Autoren unterhalten.
Um euch die Atmosphäre noch ein wenig näher zu bringen, haben wir ein kleines Video erstellt.
Alles in allem ein gelungener Abend, der die Zuhörer bestimmt neugierig auf mehr gemacht hat.