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BuchmesseCon 2011

Nach zwei Jahren des Pausierens habe ich es dieses Jahr endlich einmal wieder zum BuchmesseCon (BuCon) nach Dreieich geschafft.
Im 26. Jahr seines Bestehens hat der BuCon noch einmal ordentlich zugelegt und das nicht nur in Hinsicht auf die Vielseitigkeit der angebotenen Programmschienen. Nein, auch die Anzahl der Besucher war nach meinem subjektiven Eindruck so hoch wie noch nie. Schön zu sehen, wie viele Fans, Autoren, Verleger, Künstler, kurz Phantastik-Interessierte, den Weg nach Dreieich ins Bürgerhaus fanden.

Als Erstes bin ich gleich Anke, unserer Herausgeberin, in die Arme gelaufen. Bei ihr Astrid Gavini, Illustratorin und Autorin, die den weiten Weg aus der Toscana zurückgelegt hatte und gemeinsam mit Alfred Wallon den BuCon besuchte. Erst vor Kurzem konnte ich beide im Wiesbadener Lesecafé antreffen, wo sie im März 2012 eine weitere Lesung halten werden. Apropos weiter Weg: Zwei Geisterspiegel-Mitarbeiterinnen konnte ich erstmals kennenlernen: Linda und Montana waren aus Österreich zu Buchmesse und BuCon angereist. Natürlich war auch unser Wolfgang aktiv anwesend und Thomas Backus traf ich ebenfalls zum ersten Mal. Man kann also mit Recht schon von einem Geisterspiegel-Meeting auf dem BuCon sprechen.
Dies kam auch deshalb besonders gut, waren doch der Geisterspiegel selbst sowie zwei seiner Veröffentlichungen für den Deutschen Phantastik Preis 2011 nominiert und gehörten jeweils zu den Finalisten.

Die Verleihung des DPP ist auf jeden Fall einer der Höhepunkte des BuCon.
Hermann Ritter und Mike Hillenbrand haben die Preisverleihung in unterhaltsamer Weise moderiert, wobei Dirk van den Boom für zusätzliches Amüsement sorgte.
Bewegend die Dankesrede von Gesa Schwartz, die den 1. Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt in Empfang nehmen konnte. Routiniert trat Markus Heitz als Gewinner des Preises für den besten deutschsprachigen Roman (bereits zum 6. Mal!) auf.
Die Übersicht aller Preisträger findet sich auf der Homepage des DPP:
http://www.deutscher-phantastik-preis.de
Ein Wunsch von mir wäre eine etwas multi-medialere Präsentation der Preisverleihung. Da Hermann und Mike sowieso schon vor einer Leinwand agieren, könnte man doch, zumindest bei den Preisträgern, ein Abbild des Buchcovers oder der Grafik projizieren, denn nicht jeder kennt jeden oder alles.
Markus wie auch Gesa waren jedenfalls bis zum Veranstaltungsende anwesend, standen für Gespräche zur Verfügung und erfüllten die Wünsche ihrer Fans. Des Weiteren waren präsent und zum Teil auch mit Lesungen ins Programm eingebunden: Bernhard Hennen, Tom Finn, Die Apokalyptischen Schreiber, Die Geschichtenweber, Ju Honisch, Simone Edelberg, Mark Staats, Vertreterinnen des Tintenzirkels habe ich gesichtet und viele andere Literaturschaffende.
Mit Ständen vertreten waren Verlage wie der Wurdack-Verlag, Verlag Torsten Low, Saphir-im-Stahl u.a., Robert Vogel mit jeder Menge Merchandise, der SFCD e.V. usw.
So wie es Anke im Jahr 2009 erging, so erging es mir bei diesem 26. BuCon. Bis auf die Verleihung des DPP 2011 besuchte ich keine Veranstaltungen, nahm an keinen Lesungen teil. Die anregenden Gespräche mit Gleichgesinnten hatten für mich Priorität, gerade wenn man sich nur sporadisch trifft oder sich zum ersten Mal kennenlernt. Aus diesem Grund bereue ich auch nicht das Versäumen von Programmpunkten. Der persönliche Kontakt ist das, was den BuCon ausmacht. Mike Hillenbrand hat es in seiner Moderation an diesem Abend sehr schön auf den Punkt gebracht, als er einen Vergleich zwischen der Buchmesse in den Frankfurter Messehallen und der BuCon zog:

Das hier ist Familie!

Quelle: www.buchmessecon.info

Copyright © 2011 by Stefan Bellack

 

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