Der Künstler Quentin Pipestem, in Calgary, Kanada, nicht weit vom Reservat seines Volkes geboren, entführt uns in eine fast vergessene Welt. Er hat sie nicht vergessen, denn seit seinem 16. Lebensjahr gibt er die alten traditionellen indianischen Traditionen seines Volkes in Form von Geschichten, Tänzen und Musik weiter. Mütterlicherseits entstammt Quentin dem Volk der Tsuu-t’ina Nation, auch Sarcee genannt, väterlicherseits dem Stamm der Siksika Nation (Blackfeet Indianer). Quentin Pipestem hat den Rhythmus seiner Urahnen im Blut, trommelt auf der Handtrommel, entlockt seiner Flöte so manche Weise und erzählt in seinen Tänzen über die Traditionen seines Volkes. So zum Beispiel den Grastanz, um das Gras niederzuwalzen und das Gelände für ein anstehendes Fest vorzubereiten. Oder den Adlertanz, der die Vorbereitung zur Jagd und dem Dank dafür demonstriert.
Ein ganz besonderes Highlight seiner Show ist der Hoop Dance. Der dreifache Weltmeister in dieser Disziplin lässt den Zuschauer mit seinen Geschichten, Tänzen und seiner Musik in die Welt der Ureinwohner Nordamerikas eintauchen.
Wer einmal Quentin Pipestem live erleben möchte, sollte einen Besuch von El Dorado Templin in seinen Terminkalender eintragen.