Das erste Geisterspiegel-Treffen
Samstag, 2. Dezember 2006 - Tag 1
von Tommy Tohang
Um 5.15 Uhr am Morgen des 2. Dezembers verließ ich meine Wohnung, um in Husum Stefan "Lobo" Albertsen abzuholen. Wir hatten beschlossen, gemeinsam zum Treffen zu fahren, um Benzinkosten zu sparen. Außerdem wollten wir Hotte in Hamburg aufsammeln und zu dritt die Reise nach Gießen zu Anke und Wolfgang Brandt antreten.
Pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt erschien Hotte, nachdem Lobo und ich bereits seit 7.20 Uhr auf dem Parkplatz von Burger King an der Autobahnausfahrt der A7 in HH-Heimfeld warteten.


von links nach rechts:
Hotte erreicht uns; Ich am Steuer meines Wagens; Lobo auf der Rückbank
Wir hatten einige Kilometer vor uns, die wir bis Kassel nonstop zurücklegten. Dort haben wir an einem Rasthof eine Pause eingelegt, um uns ein wenig aufzulockern. Außerdem sollte mal der ganze von Hottes schwarzem Tabak stammende Nebel, der sich mittlerweile in meinem Wagen ausgebreitet hatte, abziehen.

von links nach rechts:
Hotte und ich vor dem Schild des Rasthofes; Lobo macht Auflockerungsübungen
Nach einem weiteren Stop, bei dem ich meinem Wagen ein paar Liter Super bleifrei gönnte, erreichten wir gegen 12.30 Uhr Gießen und ohne uns zu verfahren auch die Wohnung von Anke und Wolfgang. Dort war erstmal Treffpunkt, bevor es losging in die Kunstmühle, wo das eigentliche Treffen stattfand.
Als wir ankamen, war Olsen bereits vor Ort, winkte uns heran und wir wurden herzlich von Anke Brandt und ihm begrüßt. Wolfgang war unterwegs zum Bahnhof, um die beiden schweizerischen Gäste Jwan Reber und Michel Wuethrich abzuholen.


von links nach rechts:
Olsen vor dem Haus von Anke & Wolfgang Brandt; Begrüßung zwischen Lobo, Olsen und Anke (im Geisterspiegel-T-Shirt)
Als Hotte, Olsen, Lobo und ich bereits in Ankes Küche saßen, in der sie uns zur Begrüßung Brötchen und Würstchen zubereitet hatte, erreichte uns auch Wolfgang mit den beiden Schweizern Jwan Reber und Michel Wuethrich, die er, wie bereits erwähnt, vom Bahnhof abgeholt hatte.
Es wurden erste Kennenlern-Gespräche geführt, was aber nicht lange anhielt, denn es kam schnell das Thema "Der Hüter" auf, da ja nun einige der Autoren und auch der Hüter-Illustrator Jwan Reber gemeinsam an einem Tisch saßen.
Wolfgang hatte garnicht so viel Zeit, denn er war voll im Streß. Die nächste Tour zum Gießener Bahnhof stand an, um dort Erik Schreiber abzuholen, der eigentlich schon mit den beiden Schweizern gemeinsam ankommen sollte. Doch aus irgend einem Grund wurde der Treffpunkt verfehlt.

Erik Schreiber mit einer Tasse Kaffee auf Wolfgangs Balkon
Dann waren alle beisammen, die sich im Vorfeld bei Wolfgang treffen wollten. Nach einer kurzen Zeit, kurzer Unterhaltung und völligem Wegputzen der Würstchen machten wir uns mit mehreren PKW auf den Weg in Richtung Kunstmühle. Dort wollten noch einige weitere Teilnehmer auf uns treffen.
Kurz vor 14 Uhr befanden wir uns vor dem Eingang der Kunstmühle und warteten auf Einlass.
Wolfgang war noch nicht mitgekommen, denn er mußte ein weiteres Mal zum Bahnhof, um Uli Heise abzuholen und Marc "Templer" Burggraf, der mit dem Auto kam, zu lotsen.



von links nach rechts:
Wolfgang bricht auf zum Bahnhof; Allgemeiner Aufbruch in Richtung Kunstmühle; Auf Einlass warten vor der Kunstmühle
Um Punkt 14.00 Uhr bekamen wir dann Einlass und betraten den für den Geisterspiegel angemieteten Raum im Untergeschoß des Gebäudes.
Nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten und uns schon ein paar Getränke besorgt hatten, kam Wolfgang Brandt mit Uli Heise und Marc Burggraf dazu. Jetzt waren wir fast komplett. Komplett insofern, daß fast alle da waren, die zugesagt hatten, was längst nicht die komplette Redakteurs- und Mitarbeiter-Riege des Geisterspiegels war.

von links nach rechts:
Uli Heise; Marc "Templer" Burggraf
Als einen weiteren Gast durften wir Alfred Wallon begrüßen, der zwar nicht lange blieb, aber über dessen Besuch wir uns sehr gefreut haben.
Außerdem stieß auch noch unser Science-Fiction-Macher Bernhard Weißbecker zu uns, womit wir dann soweit komplett waren.

von links nach rechts:
Alfred Wallon mit Anke Brandt; Stefan Albertsen mit Bernhard Weißbecker
Nun konnte es ja losgehen... Als erstes bekam HHVA einen Aschenbecher, der seinem Zigarettenkonsum gewachsen war.
Wolfgang hatte für jeden Teilnehmer eine sehr schöne Präsentationsmappe zusammengestellt, in der es einige Infos über die Stadt Gießen zu lesen gab. Weiter hinten fand man die Statistiken der nun halbjährigen Online-Zeit des Geisterspiegels. Ein paar Notizblätter zum Schluß fehlten auch nicht. Fast jeder hat davon Gebrauch gemacht. Zum Abrunden der ganzen Sache bekam jeder einen Kugelschreiber und einen Keks dazu...
Damit wir auch weiterhin schön für unser Online-Magazin werben können, hatte unser Herausgeber auch noch stapelweise Flyer gedruckt bzw. kopiert. Jeder hat sich einige davon mitgenommen.


von links nach rechts:
Hotte mit Spezial-Aschenbecher; Ein Teil der Flyer

von links nach rechts:
Die Präsentations-Mappe; Alle befassen sich mit Wolfgangs Mappe
Es wurde nun ausführlich darüber gesprochen, was wir am Geisterspiegel besser machen könnten, was geplant ist und was geändert werden soll. Natürlich war auch der Hüter ein ganz großes Thema.
Einige Diskussionen und Gespräche kamen in Gang. So verging die Zeit und der Hunger übermannte uns. Die Kellnerin wurde gerufen und wir bestellten unsere Mahlzeit. Trotzdem brachen die Gespräche nicht ab. Ich konnte mich endlich mal mit Templer von Angesicht zu Angesicht über unsere technischen Angelegenheiten unterhalten, Anke war groß im Gespräch über Fantasy und Uli Heise, so habe ich mitbekommen, weiß so ziemlich alles über Perry Rhodan.
Im Laufe des Nachmittags und mittlerweile schon des Abends, wurde natürlich auch über andere Dinge als den Geisterspiegel gesprochen. Schließlich wollten wir uns alle auch gegenseitig ein wenig kennen lernen.



von links nach rechts:
Anke Brandt im Gespräch mit Bernhard Weißbecker; Bernhard Weißbecker im Gespräch mit Marc Burggraf; Jwan Reber und Lobo


von links nach rechts:
Plaudern und diskutieren; Essen fassen
Die Zeit verging wie im Fluge und schon war es soweit, daß uns Bernhard Weißbecker wieder verlassen mußte. Alfred Wallon war bereits vor dem Essen wieder gegangen. Er hatte noch einen Termin, soviel ich weiß.
Nach einiger Zeit verließen dann nach und nach weitere Teilnehmer die Kunstmühle, bis zum Schluß noch ein "harter Kern" übrig blieb.
Auch Hottes Aschenbecher hatte mittlerweile schon einen Füllstand angenommen, der sich sehen lassen konnte...



Ohne Kommentar

Hottes Aschenbecher
Nachdem wir dann die Kunstmühle gemeinsam verlassen hatten, machten wir uns auf zu Wolfgangs Haus, um uns dort noch ein wenig weiter zu unterhalten. Jwan Reber, Michel Wuethrich, Stefan Albertsen, Hotte und ich hatten uns von Beginn an dazu entschieden, auch die Nacht in Gießen zu verbringen. Deshalb hatten wir auch noch jede Menge Zeit. So saßen wir dann bei Wolfgang und Anke im Wohnzimmer, tranken noch ein paar Kleinigkeiten.



von links nach rechts:
Die Familie Brandt: Anke, Sohn Chris und Wolfgang



von links nach rechts:
Hotte und Tommy am Tisch bei Wolfgang; Achtung!! Stefan ist da!; Hotte ist zufrieden...



von links nach rechts:
Die schweizer Fraktion: Michel Wuethrich und Jwan Reber; Jwan, Chris und Anke, im Hintergrund Michel
Nachdem ich nun fast 24 Stunden am Stück wach war und auch noch die lange Strecke Auto gefahren war, machte sich langsam die Müdigkeit bemerkbar. Auch die anderen, außer Hotte, der noch recht fit erschien, waren nicht mehr überaus munter. Deshalb beschlossen wir , es muß gegen 2.00 Uhr morgens gewesen sein, die Runde aufzulösen.
Hotte hatte sich bei Anke und Wolfgang auf dem Sofa einquartiert, Jwan, Michel, Stefan und ich hatten zwei Doppelzimmer in einer nahe gelegenen Pension mit dem Namen "Alte Schmiede" gebucht. So brachte uns Wolfgang noch mit dem Wagen dort hin. Eingecheckt hatten wir schon zwischendurch und konnten direkt in die Betten fallen. Ich teilte mir ein Zimmer mit Stefan Albertsen.
Mit einem guten Gefühl und leichten Kopfschmerzen schlief ich gegen 3.00 Uhr ein. Es wurde auch Zeit, denn um 9.00 Uhr sollten wir wieder raus, um nicht das Frühstücksbuffet zu verpassen...

Gute Nacht in der "Alten Schmiede"
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© Tommy Tohang