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Mancherlei fahrendes Volk,
Bogenbauer, Schmied,
Stoffhändler, Kräuterey, Steinmetz
und viele andere Händler und
Handwerker zeigen
ihre Waren und ihre Kunst.

Gaukelei und Feuerspektakel
gibt’s zu bestaunen.
An beiden Tagen sorgt die Danserye
mit Rauf- und Saufliedern für Unruhe.
Mittelalterliches Lagerleben,
Schaukämpfe der Gruppe Brachmanoth
und mancherlei Kuriosum sorgen in und
um die sonst nicht zugängliche
Burganlage für mittelalterliche Stimmung.

Parkplätze gibt’s an der Zufahrtsstraße
nach Richen. Ein kleiner Fußmarsch
von ca. 600m (je nach Parksituation)
über einen malerischen Fußweg
sollte eingeplant werden!

Ich habe für euch noch eine kleine Wegbeschreibung und einen Bericht über das Burgfest vom letzten Jahr geschrieben!

 

Anfahrt über B 293
----> Ausfahrt Stebbach, an Stebbach vorbei
        Richtung Richen
----> Rechts abbiegen, Richtung Schotterwerk
----> kurz vor Schotterwerk Reimold scharf rechts
        unter der Bahnbrücke durch,
        vorbei an Mühle und Forsthaus
        bis zur Weggabelung
----> links abbiegen
----> Burg Streichenberg

Anfahrt von Sinsheim kommend
----> Richen, Richtung Stebbach
----> Links abbiegen, Richtung Schotterwerk
----> kurz vor Schotterwerk Reimold scharf rechts
        unter der Bahnbrücke durch,
        vorbei an Mühle und Forsthaus
        bis zur Weggabelung
----> links abbiegen
----> Burg Streichenberg

Obwohl das Mittelalterfest auf Burg Streichenberg nicht zu den größeren Veranstaltungen zählt, ist es doch eines der besten Feste, die Sven und ich besucht haben!

Man kann sich die Stände oder andere Sachen gemütlich anschauen, ohne in Menschenmassen erdrückt zu werden. Und man hatte Zeit, sich mit den Verkäufern zu unterhalten.

Nun viel Spaß bei dem Anschauen der Bilder!

Burgfest zu Streichenberg!

Nach einem Fußmarsch von ungefähr 10 Minuten erreichten wir das Burggelände, in Mitte des Weges zahlten wir den Wegzoll. Erwachsene 3,- €, Kinder unter Schwertmaß frei, Kinder über Schwertmaß und Gewandete 1,- €. Schon auf dem Weg zum Burggelände waren Zelte und verschieden Gruppen zu sehen.

Auf dem Bild unten rechts sieht man, wie eine Frau aus Flies einen Gegenstand herstellt!

Im und um den Burghof herum waren ca. 20 verschiedene Verkaufsstände aufgestellt. Man konnte Waffen und andere mittelalterliche Sachen kaufen!
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt!

Wie ihr seht, konnte man sich die Waren ohne großes Gedränge anschauen und begutachten.
Eine Wahrsagerin hatte auch ihr Zelt aufgeschlagen. Gegen einen Obolus konnte man sich weissagen lassen.
Leider war sie bei uns nicht anwesend, so konnte ich nur ein Bild von außerhalb machen. Wie man sieht, war das Zelt mit blauen Stoff und Seide reichlich verziert. Ich denke, wenn die Sonne durch den dünnen blauen Stoff strahlte, konnte man im Zelt schon in eine sinnliche und mystische Stimmung verfallen.

Der Tisch war mit Kerzen und eine Wahrsagerkugel geschmückt (sieht man leider nicht so gut). Noch zur Anmerkung! Die Wahrsagerin ist nicht nur auf Mittelaltermärkten eine Seherin, sondern sie ist auch in der „Realität“ von Beruf Wahrsagerin!
Etwas außerhalb hatte sich eine Schamanin nieder gelassen. Ihr Zelt und sie waren zwar mehr im Indianerstil zu sehen. Trotzdem war es passend für die Umgebung!

Nachdem wir die Schamanin verlassen hatten, machten wir uns wieder auf den Weg zurück zum Markgelände!
Zwischendurch war auch noch Zeit für etwas Ulk. Zusehen und mein Bruder Peter („Chinamann“)
Um 14 Uhr 30 wurde dann noch von der Gruppe „Brachmanoth“ eine Geschichte über das Mittelalter aufgeführt!
Es ging um “Ius primae noctis“. Eine Frau und ein Mann wurden aus dem Publikum ausgesucht und zwangsverheiratet. Danach forderte der schwarze Ritter primae noctis. Außer jemand im Publikum würde die Ehre der Frau verteidigen. Natürlich meldete sich niemand von den Zuschauern (auch ich nicht). Doch es gab da noch einige Retter, die aber den Ritter nicht besiegen konnten, bis ein Highlander den Kampf mit dem schwarzen Ritter aufnahm und gewann!

Das waren jetzt einige Bilder zum Mittelalterfest auf Burg Streichenberg.

Ich finde, man sollte so etwas schon live erleben, denn die Fotos können nur ungefähr das wiedergeben,
was man erlebt hat.
Vielleicht habt ihr ja die Zeit und könnt euch das Fest live anschauen!

© Achim Reutlinger

 

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