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Werkstattberichte

Jubiläum 2009

Ein Tag für den Geisterspiegel

Der Tag beginnt mit einem Blick auf den Geisterspiegel und auf dessen Updates. So bekomme ich recht schnell einen Überblick über die bereits verarbeiteten Berichte etc. von mir und wie immer hab ich ein schlechtes Gewissen, weil ich mal wieder viel zu wenig oder viel zu spät Sachen für den Geisterspiegel abgeliefert habe.
Der zweite Blick geht auf die Online-Magazine und Onlineausgaben der Tageszeitungen sowie der Fachzeitschriften (deutsch- und englischsprachig). Vielleicht ist da ja auch was Interessantes für den Geisterspiegel bei. In letzter Zeit gibt es bei den Angelsachsen (USA & Großbritannien) ein großes Thema, das mit Garantie auch für Deutschland bald aktuell werden wird und mich interessiert. Nicht nur als angehende Historikerin sondern auch als Bücherfreak. Also ein Thema für den Geisterspiegel!
Zettel schnappen, notieren, dass dafür Bücher rausgesucht werden müssen: Mark Twain und Harper Lee am besten. Thema als Leitartikel für August anmelden.

Ein Blick in meine E-Mail Fächer. Ah, die Presseinformationen für den Jerry Cotton Film sind da! Klasse! Notiz an mich: Petra anschreiben deswegen. Mit Sicherheit werden wir wieder die wildesten Vermutungen anstellen und uns dabei selber tierisch auf die Schippe nehmen. Wenn der eine oder andere Kritiker wüsste, dass sich Shinwatoshi und Inselfeger selber gar nicht so ernst nehmen, dann würden sie nicht wie die Stiere auf unsere Forumskommentare reagieren.


(Presseinformationen zum neuen Jerry Cotton Film mit Christian Tramitz und Christian Ulmen)

Sowieso müssen wir wieder absprechen wer denn die nächsten Cotton-Sachen schreibt. Notiz an mich: Petra erinnern, dass sie sich um den Jubiband 2700 und um das TB „Phil Deckers letzter Fall“ kümmern wollte. Und dass ich mich endlich um die 6 Hörbücher/-spiele kümmere!

Hunde wollen raus! Nur gut, dass ich heute nicht nach Kiel zur Uni muss.
Post ist da – mit Büchersendung! „Carneval“ von Craig Russell, vierter Teil der Jan Fabel Reihe. Perfekt! Ein Blick auf die anderen Rezibücher, ja, den werde ich zwischenschieben. Notiz an mich: Bei Blackwater nachfragen wegen Kontakt zu Craig Russell...


(Der neue Craig Russell - Carneval)

Für die Bolitho Reihe von Alexander Kent muss ich wieder ein paar Rezis schreiben. Die Bücher sind bereits gelesen, einige warten noch darauf. Wie wollte Wolfgang das noch mal haben? Schon blöd, wenn der Laptop abstürzt und alles neu aufgespielt werden muss... auch mein Prototyp ist futsch. Na, Klasse! Also rauf auf den Geisterspiegel und eine Rezi kopieren.

Ach so war das: Autor, Titel, Untertitel, Band, Übersetzer...
Und dann das Bild einfügen. Ich und Technik arghs aber es funktioniert freu. Dann die Inhaltsangabe, dann die Meinung ... Buch holen, aufschlagen, nur gut, dass ich die wichtigsten Passagen mit Lesezeichen kenntlich gemacht habe, nachlesen ... weiterschreiben. Wie viele G's? Viele! Die Adam Bolitho Romane sind 10+ Romane. Das +-Zeichen wird Wolfgang wieder streichen, weil wir es nicht haben, aber egal.


(So sieht mein Arbeitsplatz aus, wenn ich an den Bolitho-Historie Berichten arbeite, aber so ähnlich sieht er auch aus, wenn ich an meinen wissenschaftlichen Texten arbeite ;-) )

Ach ja, Bolitho, ein neuer Historie-Beitrag ist auch wieder fällig. Mal sehen, welches historische Ereignis ist denn in den letzten rezensierten Bücher vorgekommen? Stichpunktartig werden die interessanten Sachen rausgeschrieben. Dann die Sachbücher zur Hand genommen. Ist das Thema gut beschrieben? Nein? Mist! Internetrecherche ist also angesagt. Am besten auf die Seite der Royal Navy, die haben eine Histo-Seite dabei und die ist nicht schlecht. Also mal schauen.. interessant. Notiz an mich: Folgende Bücher in der UB suchen...

Die wichtigsten Sachen werden per Hand rausgeschrieben, ja ich bin altmodisch, ich weiß. 34 handgeschriebene Blätter, 8 neue bestellte Bücher und die 5 Bücher, die ich sowieso zu dem Thema hier schon habe... und da kommt so ein kleiner Bericht bei raus. Tja, wenn ich das wissenschaftlich schreiben dürfte... aber dafür bräuchten die Leser dann wieder ein Fremdwörterbuch, ist schon blöd, also dann doch lieber einmal für den Hausgebrauch. Aber nicht heute, heute lass ich den Geisterspiegel Geisterspiegel sein und kümmere mich weiter um meinen Philokurs, immerhin hab ich dort Strafarbeit aufgebrummt bekommen und das nur weil ich, als er mich fragte, wie ich Mensch definiere antwortete: Ein Mensch ist ein auf zwei Beinen aufrecht gehender, durch die Evolution sich selbst überschätzender, größenwahnsinniger Affe.
Da müssen Jerry Cotton, Bolitho und Craig Russell warten, der Misanthrop in mir hat jetzt Vorrang ;-)

© Cornelia Sibilitz

 

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