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| Den Adler machen - mit ausgestreckten Armen und gespreizten Beinen an der Wand stehend durchsucht werden |
| Bazille - Inhaftierter, der Mitgefangene verrät |
| beten - an den Händen gefesselt sein |
| eintopfen - einen Gefangenen in die Zelle einschließen |
| gekotzt haben - eine Aussage gemacht |
| Klavier spielen - Fingerabdrücke abgeben |
| Knochenkoffer - Bett im Haftraum |
| auf Luft sitzen - unschuldig inhaftiert sein |
| Mauke - Haftpsychologe |
| Speisekarte - Liste der Vorstrafen |
Auf dem Weg in den Keller erklärte mir Herr Claus einige Dinge über Fingerabdrücke.
Jeder Mensch hat ein völlig individuelles Fingerbild. Selbst eineiige Zwillinge können anhand ihrer Fingerbilder eindeutig unterschieden werden. Die einzelnen Merkmale eines Fingerbildes wie Gabelungen, Schleifen und Wirbel nennt man Minutien. Diese Minutien bleiben während des ganzen Lebens unverändert und werden deshalb für den Vergleich herangezogen.
Dabei sind folgende Merkmale für die Unterscheidung wichtig: Breite der Papillarlinien, Verlauf der Linien, Schleifen, Wirbel, Ellipsen, Spiralen, Knotenpunkte, Gabelungen, Linienenden und Inseln.
Steffen Claus ließ auch mich »Klavier spielen«. Und hier ist der Beweis, dass ich mit meinem Fingerabdruck zu den circa 15 % der Menschen gehöre, die ein seltenes Fingerbild haben. Mist aber auch, wieder ein besonderes Merkmal mehr für mich. Mit einem »Berufsverbrecherleben« wird es somit nichts.
Irgendwie war die Zeit viel zu schnell vorüber. Ein kurzer Blick noch in eine Strafzelle. Diese war für Untersuchungshäftlinge gedacht, die gegen die Gefängnisordnung verstießen und keine Garantie gaben, sich korrekt zu verhalten. Der Insasse musste die Zeit im Stehen verbringen. Lediglich zur Nachtruhe wurden Bretter und eine Matte mit Decke verausgabt, damit er sich eine Schlafgelegenheit schaffen konnte. Die Notdurft wurde in einem Eimer verrichtet. Kontakte zu anderen Gefangenen waren streng untersagt. Der Insasse durfte keiner Beschäftigung nachgehen.
Hier noch einige Impressionen aus dem Kriminalpanoptikum:
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Wer sich für skurrile kriminelle und kriminale Literatur interessiert, dem kann ich folgende Lektüre empfehlen:
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Kriminelle und Kriminale Kuriose Kriminalfälle werden im ersten Teil des Buches aufgerollt. Anschließend sind die Ermittler, die Kriminalen, gefordert, einige ihrer ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden freizugeben. Passagen einer alten "Criminal-Zeitung" und Polizeiberichte mit Sensationen und wundersamen Begebenheiten runden das Bild ab ... ISBN: 3-932863-42-9 144 Seiten, 77 Abbildungen Preis: 12,80 € |
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Kriminal-Panoptikum Band II Das Kriminal-Panoptikum filtert besonders jene Kuriositäten, Begebenheiten und Histörchen aus der unendlichen Kriminalgeschichte, die sonst eher nebensächlich sind, hier aber gebündelt ein informatives, interessantes und unterhaltsames Anschauungsmaterial liefern, mit dem noch heute manche Gaunerei entlarvt und vereitelt werden kann. Dieses Panoptikum vergangener Zeiten wird so zum unterhaltsamen Lehrbuch heute immer notwendiger werdender Kriminalprävention. Erfolgreiche Ganoventricks haben Generationen überdauert und werden weitervererbt, sofern sie noch funktionieren, solange man Dumme dafür findet. Das, was ihm Erfolg verspricht, gehört zum Repertoire des Ganoven, das Alter der Täuschung spielt dabei überhaupt keine Rolle ... ISBN: 978-3-86634-280-4 388 Seiten Preis: 19,85 € |
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Die Austreibung des Teufels Steffen Claus hat eine Auswahl an Ereignissen zusammen gestellt, die durchweg überlieferten Tatsachen entsprechen. Heitere Gaunereien sowie Aberglaube garantieren eine vergnügliche Lektüre. ISBN: 3-932863-62-3 64 Seiten, 15 Abbildungen Preis: 5 € |
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Die nackte Frau im Schrank In diesem Buch geht es kreuz und quer durch die Kriminalgeschichte, heitere Gaunereien, Pleiten, Pech und Pannen bei "Räuber und Gendarm" sowie Aberglaube und "schwarzer Humor" werden aufgetischt. Das Buch ist ein Pitaval der besonderen Art. ISBN: 3-932863-56-9 64 Seiten, 15 Abbildungen Preis: 5 € |
© W. Brandt