
Beitrag #4
Ein Blick hinter die Kulissen -
wer sind eigentlich Jay Durango und Co?
von Alfred Wallon
Wie ich schon zu Beginn erwähnt habe, sind die Helden der CIVIL WAR CHRONICLES ein gewisser Lieutenant Jay Durango und seine Truppe. Sie kämpften auf Seiten der Südstaaten. Ich denke aber, dass die interessierten Leser vielleicht ein wenig mehr über diese Truppe erfahren sollten, und wie sie überhaupt zusammen kam.
Jay Durango ist zum Zeitpunkt der Handlung von TODESKOMMANDO Mitte Dreißig. Man könnte ihn vom äußeren her mit einem sehr jungen Clint Eastwood vergleichen. Ihm zur Seite stehen der erfahrene Sergeant Sean McCafferty sowie die Soldaten Tom Higgins, Neil Vance, Frank Porter und Ben Fisher. McCaffertys Wurzeln sind in Irland zu finden, und er ist derjenige der Truppe, der meistens immer mit dem Kopf durch die Wand will, aber auch in Krisensituationen trotzdem die Ruhe behält. Neil Vance ist der Sprengstoffexperte der Truppe, was im Roman TODESKOMMANDO deutlich zum Vorschein kommt. Die Soldaten Higgins, Porter und Fisher sind ebenfalls schon einige Jahre mit dabei und bilden den Rest des Teams.
Die ersten militärischen Sporen verdiente sich Jay Durango im Jahr 1859. Damals war er noch Sergeant und verhinderte mit seinen Leuten den Angriff von John Browns Abolitionisten auf Harpers Ferry. General Robert E. Lee ( damals noch Oberst ) ernannte den jungen Durango dann zum Lieutenant. Kurz vor Ausbruch des Krieges waren Lieutenant Durango und seine Leute in Charles Town / South Carolina stationiert und erlebten dort während der Beschießung von Fort Sumter den Beginn des Bürgerkrieges mit. Anschließend waren sie auch bei der Schlacht von Bull Run mit dabei.
Diese "Vorgeschichte" habe ich in einigen Romanen meiner Rio Concho-Serie erzählt, und zwar in folgenden Bänden:
Nr. 5: Unternehmen Harpers Ferry
Nr. 9: Fort Sumter in Flammen
Nr. 12: Das Grauen von Bull Run
Nr. 16: Der Schattenreiter
Nr. 22: Gettysburg
Nr. 28: Flucht aus der Hölle
TODESKOMMANDO ist unmittelbar nach der Schlacht von Bull Run angesiedelt. Sollte Interesse bei den Lesern bestehen, dann besteht sicherlich die Möglichkeit, diese "alten" Abenteuer neu aufzupolieren mit neuen Handlungssträngen zu versehen und dann in die bestehenden CIVIL WAR CHRONICLES als Rückblenden mit einfließen zu lassen. Aber zunächst gilt es erst einmal, weitere und neue Geschichten zu erzählen - und dann werden wir sehen, wie die Resonanz der Leser darauf ist.
© Alfred Wallon