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15 Fragen an...

...Ulrich Drees

15. Juni 2008

Ulrich Drees, geb. 1967, lebt in Göttingen, wo er nach seinem Studium der Mittleren und Neuen Geschichte, Europäischen Ethnologie und Volkswirtschaftslehre seinen Lebensunterhalt als Journalist und Chefredakteur eines Stadtmagazins bestreitet. Bisher erschien von ihm im Jahre 2000 die Nordmark-Romantrilogie im Heyne-Verlag. Daneben war er in den Neunziger Jahren als Entwickler und Autor für die Kulturbeschreibungen verschiedener Demonworld Tabletop-Armeebücher der Firma Hobby Products mitverantwortlich. Eine Kurzgeschichte von Robert E. Howard begeisterte den überzeugten Rollenspieler im Alter von 17 Jahren für die Fantasy-Literatur. Noch heute wird der Autor von Figuren wie Solomon Kane und Conan beeinflusst, zu denen sich seit geraumer Zeit ein Faible für das Mantel & Degen Genre gesellt hat. (Quelle: www.schrift-art.net )

Am 26. Mai 2008 erschien im Brendow Verlag mit „Narnia – Das Rollenspiel“ das weltweit erste Narnia Rollenspiel. Die Autoren Ulrich Drees und Oliver Plaschka, beschäftigen sich schon lange mit Rollenspielen und haben gemeinsam dieses Regelwerk ausgetüftelt.
(Quelle: Brendow Presseinformation)

 

. Frage . Antwort
Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben?
 
Kreativ, spannend, individuell.
Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben?
 
Die Barock-Trilogie von Neal Stephenson.
Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere?
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Zu lange nicht genau zu wissen, was ich machen wollte.
Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen?
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Wenn Sie schon fertig wären, mein aktuelles Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Lokis Spiel“, „Der Dolch des Todes“, eine Fayne-Cornish-Geschichte, die leider ebenfalls noch auf eine Veröffentlichung wartet und schließlich natürlich die Eishexen-Trilogie.
Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren?
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Weil ich Optimist bin, bin ich in zehn Jahren ein erfolgreicher Autor, der auch als Journalist arbeitet.
Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen?
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„1661“, eine Geschichte über politische Intrigen am Hofe des französischen Königs aus der zweiten Hälfte des 17. Jh., das in Frankreich ein großer Erfolg war. Mir hat es nicht gut gefallen, da das Autorenduo es nicht wirklich schaffte, mir seine Helden nahe zu bringen und alles viel zu sehr an der Oberfläche blieb.
Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir?
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„Dig, Lazarus, dig!“ von Nick Cave. Nick Cave ist ein Gott. Die CD ist sehr kraftvoll und für seine Verhältnisse ziemlich „Rock“-lastig, einen Stil, den ich sonst nicht so gern höre. Aber Cave gelingt es auch hier mich zu begeistern, weil seine Texte wie immer brilliant sind und er selbst Rock unglaublich vielschichtig klingen lässt.
Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht?
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Auf jeden Fall würde ich weiter schreiben. Ich kann mir keine schönere Beschäftigung vorstellen, als fantastische Geschichten zu erzählen.
Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht?
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Einfach drauf los schreiben. Zu glauben, dass das ausreicht. Sich auf die Meinung von Freunden zu verlassen.

Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht?
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Zu glauben, man hätte auf ihn gewartet. Zu glauben, dass ein Verlag nicht in erster Linie Geld verdienen will. Zu glauben, dass Verlagsvertreter Werke allein anhand der schriftstellerischen Qualität annehmen oder ablehnen.
Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten?
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Mit Half-Cock Jack, King of Vagabonds (ich übersetze das jetzt mal nicht), einer Figur aus der Barock-Trilogie von Neal Stephenson.
Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist?
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Stephen R. Donaldson
Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen?
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Das Mantel-und-Degen-Genre.
Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will?
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Ich würde ihm sagen, dass es sich einen schönen Beruf ausgesucht hat, aber sich darauf einstellen sollte, nie reich zu werden.
Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben?
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Kann ich nicht beantworten, da ich praktisch alle fünf Jahre eine neue Liste hätte. Mein Tipp wäre, niemals mit dem Lesen aufzuhören, dann entdeckt man schon seine eigenen drei Favoriten.

 

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