| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 Fragen an Ricardo Pinto | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben? |
Besieged, vocational, over-populated
belagert, beruflich, übervölkert |
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Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben? |
Olaf Stapledon's Last and First Men
Olaf Stapledons “Die letzten und die ersten Menschen” |
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Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere? |
. | I don't really believe that I've made mistakes as such - in that what might appear to be mistakes, I can now see as having been necessary stages on the road to getting to where I am now...
Ich glaube nicht daran im eigentliche Sinne des Wortes Fehler gemacht zu haben – jene Dinge, die einst wie Fehler erschienen sind, haben sich hinterher als notwendige Stationen auf meinem Weg dorthin, wo ich jetzt bin, erwiesen. |
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Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen? |
. | *grin* well, since I've only written 3, they would have to be the three parts of The Stone Dance of the Chameleon - The Chosen, The Standing Dead and The Third God
*grins* Nun ja, da ich nur drei geschrieben habe, müssten es schon die drei Teile von „Der Steinkreis des Chamäleons“ sein, also „Die Auserwählten“, „Die Ausgestoßenen“, „Der dritte Gott“ (noch nicht erschienen, Titelübersetzung durch die Redaktion) |
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Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren? |
. | I would hope to have consolidated and developed my standing in the genre world - but also to have established myself in historical fiction... More widely, I would like to collaborate with other artists in works in other media...
Ich hoffe, dass ich bis dahin meine Position in diesem Genre konsolidiert und weiter ausgebaut haben werde, aber mich bis dahin auch in der historischen Fiktion habe etablieren können. Darüber hinaus würde ich gerne mit anderen Künstlern in anderen Medienformen zusammenarbeiten… |
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Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen? |
. | Perdido Street Station by China Mieville because of the fecundity of its imagination and how it views London (or, perhaps, many other mega-cities) 'through a glass darkly'...
Die “Perdido Street Station” von China Mieville wegen der Fruchtbarkeit der dem Werk innewohnenden Phantasie und welches Licht es auf London wirft (oder, vielleicht, auch auf viele andere Megastädte) „durch ein dunkles Glas“ |
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Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir? |
. | The Protecting Veil by John Tavener - a deceptively simple set of pieces of music that are strangely resonant and have already become an important part of the 'soundtrack' to the writing of my new book...
“The Protecting Veil“ von John Tavener – eine trügerisch einfach anmutende Zusammenstellung von Musikstücken, die wundersam klangvoll sind und längst zu einem wichtigen Teil des „Soundtracks“ bei der Erstellung meines neuen Buches geworden sind. |
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Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht? |
. | Absolutely. I don't write to make money but because I need to create. My books are one of the key ways that I make sense of life, of my life and they are my contribution to our culture and a gift to those people for whom my story is, at least in part, their story...
Keine Frage, ich schreibe nicht, weil ich das Geld brauchen würde, sondern ich muss etwas erschaffen. Meine Bücher sind einer der Schlüssel, mir dabei zu helfen, meinem Leben einen Sinn zu verleihen. Sie sind mein Beitrag zu unserer Kultur und ein Geschenk an alle diejenigen Menschen, für die meine Geschichte sind, zumindest zu einem Teil, ihre Geschichte…. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht? |
. | Again, I would like to preface my reply by suggesting that there is no such thing as a mistake, merely a learning experience. However, if I had to hand out any advice in this area I would say that: do not be surprised if your first book turns out to be deeply autobiographical; try and be as perceptive as you can manage about what your real motivations are; that it would be wise to try to listen to your agent, editors and publishers as much as possible except where their advice directly contradicts your heart, though not your head...
Einleitend zu meiner Antwort auf diese Frage möchte ich sagen, dass ich vorschlagen würde, nicht von Fehlern zu sprechen, sondern lediglich von Lernerfahrungen. Wie auch immer, wenn ich denn zu diesem Thema einen Rat würde geben müssen, so würde ich folgendes sagen: wundere dich nicht, wenn dein erstes Buch sich als ein sehr autobiographisches Werk herausstellen sollte; bemühe dich in Bezug auf deine wahre Motivation so einfühlsam zu sein wie du kannst; und es wäre weise, auf den Rat deines Agenten, Lektors und Verlegers zu hören, so oft es irgend geht, außer in den Punkte, in denen das Gesagte dem Gefühl deines Herzens widerspricht, auch wenn dein Kopf dir etwas anderes sagt…. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht? |
. | Not distinguishing between their dreams and realities. This is not to say that the latter should dominate the former - only that the two should be kept as separate from each other in your mind as you can manage... A common problem, I imagine, is that a person does not realize how much of themselves they are putting into their books and then finds it hard to separate criticisms of their work from criticisms of themselves. A book is NOT the same as the person who writes it... but a lot of the time it can feel that it is...
Nicht zu unterscheiden zwischen ihren Träumen und den Realitäten; was aber auch nicht heißen soll, dass das Letztgenannte, das Vorstehende dominieren sollte, sondern ich meine damit nur, die beiden sollten im Kopf so weit wie möglich voneinander getrennt sein… Ein allgemeines Problem, könnte ich mir vorstellen, ist, dass die Autoren nicht wirklich merken, wie viel sie von sich selbst in ihre Werke einfließen lassen und daher empfinden sie es hinterher als besonders schwer, die Werkkritik von der Kritik an der eigenen Person zu unterscheiden. Ein Buch ist NICHT gleichzusetzen mit der Person, die es geschrieben hat…doch fühlt es sich häufig so an, als wäre es anders… |
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Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten? |
. | The main characters in my own books... but then, perhaps, as in dreams, that is a talking to oneself. Ged in Ursula le Guin's Earthsea books...
Mit den Hauptcharakteren meiner eigenen Bücher….allerdings ist es dann vielleicht auch so, als würde man, wie dies in Träumen der Fall ist, mit sich selbst sprechen. Mit „Ged“ der Figur aus Ursula le Guin’s „Erdsee“-Büchern |
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Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist? |
. | I can't really answer this because I don't actually know who is famous in Germany...
Ich kann diese Frage nicht wirklich beantworten, da ich nicht weiß, wer im eigentlichen Sinne des Wortes “berühmt” in Deutschland ist… |
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Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen? |
. | Something speculative - though not something that could easily be restricted to a specific, narrow genre...
Etwas “Spekulatives”- jedoch nicht etwas, was man einfach einem eingeengten Genre zurechnen könnte… |
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Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will? |
. | don't do it if your reasons are to make money or to be famous... I would also point out that books are not currently at the heart of the zeitgeist...
Tue es nicht, wenn Deine Beweggründe sind, Geld damit zu machen oder berühmt zu werden….ich würde außerdem darauf hinweisen, dass Bücher derzeit nicht unbedingt am Puls des Zeitgeistes liegen… |
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Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben? |
. | Ursula Le Guin's The Dispossessed, Stanislaw Lem's the Cyberiad (or, perhaps, his Solaris), Olaf Stapledon's Last and First Men...
Ursula Le Guins “Der Enteignete”, Stanislaw Lems “ Cyberiad“ (oder vielleicht sein “Solaris”); Olaf Stapledons „ „Die letzten und die ersten Menschen“ |
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