| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 neue Fragen an Thomas Jeier | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was bedeutet das Schreiben für dich? |
Schreiben ist mein Lebensinhalt. Einen gerade geschriebenen Absatz durchzulesen und sagen zu können: »Der ist dir perfekt gelungen!«, ist das Höchste. Indem ich schreibe, kann ich mehrere Leben gleichzeitig leben. |
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Welche drei Bücher, die du gelesen hast, haben dir bisher am besten gefallen? |
»Flussfahrt« von James Dickey, »No Survivors« von Will Henry, »Von Mäusen und Menschen« von John Steinbeck |
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Welches war deine erste, professionell veröffentlichte Arbeit? |
. | Der Zeitungsartikel »Der Untergang der Indianer« für das »Badische Tagblatt« mit 16 Jahren, zwei Jahre später der Heftroman »60 Meilen Hölle« für Zauberkreis, wiederum drei Jahre später das Sachbuch »Die Verlorenen« für Hestia. |
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Welches Buch oder welche Geschichte von dir würdest du mir zum Lesen empfehlen und warum? |
. | Auf eins kann ich mich nicht festlegen, also zwei: »Hinter dem weißen Horizont« (unter meinem Pseudonym »Christopher Ross«), meinen bisher besten »romantischen Abenteuerroman, den die Frauen und Mädels am meisten mögen, und meinen neuen Roman »Wohin der Adler fliegt«, weil ich dort eine der interessantesten historischen Figuren der Pioniergeschichte in einen (wie ich hoffe) anspruchsvollen wie unterhaltsamen Roman verarbeiten konnte. |
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Unter welchen Umständen würdest du das Schreiben mit einem anderen Beruf oder Hobby tauschen? |
. | Unter gar keinen Umständen. Hätte ich kein Talent zum Schreiben, wäre ich wohl in einem sozialen Beruf gelandet. Als Kindergärtner war ich schon mal aushilfsmäßig unterwegs (ist aber lange her). |
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Welcher Autor hat dich am meisten beeinflusst? |
. | Amerikanische Autoren wie Ernest Hemingway und John Steinbeck, klassische amerikanische Krimiautoren wie Raymond Chandler, Dashiel Hammett und Westernautoren wie Will Henry/Clay Fisher und Luke Short – ich habe allerdings nie versucht, sie zu kopieren. |
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In welchem anderen Genre würdest du dich gern aus-probieren? |
. | Ich bin (oder war) in mehreren Genres unterwegs, schreibe historische Romane, romantische Abenteuerromane und Thriller (jeweils unter Pseudonym, um die Genres auseinanderzuhalten), habe keine Lust auf andere Genres. Fantasy (sorry, wenn ich das ausgerechnet in diesem Forum sagen muss), interessiert mich überhaupt nicht, da wird mir zu viel von »Der Herr der Ringe« und keltischen und anderen Mythen abgekupfert. |
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Hörst du beim Schreiben Musik und wenn ja, welche? |
. | Die Angewohnheit hatte ich früher (meistens Country), inzwischen bevorzuge ich andächtige Stille. |
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Welche Story von dir könntest du dir auch als Film am besten vorstellen und wer sollte die Hauptrolle darin spielen? |
. | Mein Christopher-Ross-Roman »Hinter dem weißen Horizont« wäre beinahe mit Veronica Ferres in der Hauptrolle verfilmt worden – scheiterte in letzter Minute an Frau Ferres und dem lieben Geld. Wenn ich dürfte, würde auch ich diesen Roman aussuchen, in der Hauptrolle aber eine Amerikanerin wie Susan Sarandon oder Amy Irving sehen. |
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Was inspiriert dich? |
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Ich habe meine besten Ideen »on the road«. |
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Schreibblockaden gehören oft zum Alltag eines Autors. Wie gehst du damit um? |
. | Ich hatte noch nie eine Schreibblockade. Natürlich weiß ich manchmal nicht, wie es weitergehen soll, und muss länger überlegen, aber sonst habe ich keine Probleme. |
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Welchen guten Rat hast du für junge Autoren/ Hobby-autoren? |
. | Nicht gleich mit einem komplexen Roman anfangen, ein Heftroman wäre zum Beispiel ein guter Einstieg; nicht nach dem Massengeschmack schielen und auf keinen Fall einen anderen Autor kopieren; nicht direkt, sondern über einen literarischen Agenten an einen Verlag wenden – der (oder die) sagt einem schon vorher, ob die Schreibe oder das Thema etwas taugen. Meiner Meinung nach gibt es zu viele Hobbyautoren und Kleinverlage (Ausnahmen bestätigen die Regel). |
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Lesungen gehören zur Tätigkeit des Autors. Wie bereitest du dich darauf vor und was bedeuten sie dir persönlich? |
. | Lesungen sind eine willkommene Gelegenheit, mit den Lesern in Kontakt zu treten und zu diskutieren. Besonders junge Leser sind sehr offen und ehrlich. Ich wähle vorher die Textstellen aus, die ich vorlesen möchte, und erzähle natürlich auch über den historischen Hintergrund eines Buches und über meine Art zu recherchieren. |
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Wie recherchierst du für einen neuen Roman/ eine neue Story? |
. | Immer vor Ort, für einen historischen Roman auch in Bibliotheken und Archiven, und natürlich bei Leuten, die den gleichen Job wie meine Protagonisten haben. Für meine Christopher-Ross-Romane war ich z. B. tagelang mit einer Hundeschlitten-Führerin in Alaska unterwegs und durfte das Yukon Quest begleiten, für meinen Roman »Die Sterne über Vietnam« konnte ich mit zahlreichen Krankenschwestern und Soldaten sprechen, die in Vietnam gedient hatten. |
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| Woran arbeitest du derzeit? | . | An einem neuen Thriller für Ueberreuter, der in Savannah, Georgia, spielen wird. Außerdem bereite ich ein neues Buch vor, über das ich noch nichts verraten darf – etwas ganz Neues und sehr Spannendes. |
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