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... Tanja Bern

1. Mai 2011


Tanja Bern wurde in Herten/ NRW geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Gelsenkirchen. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe zum Mystischen entstand bei Tanja Bern nach und nach der Wunsch, einen eigenen Roman zu schreiben. Im Südwesten Irlands wurde ihre dichterische Seele dann aufgeweckt.
Beeindruckt von Irland und seinen Sagengestalten, von dem Gefühl, nach Hause gekommen zu sein, begann Tanja Bern die Geschichte zu suchen, die sie unaufhörlich in ihrem Inneren sah. Doch kein Buch konnte das wiedergeben, was sie sich vorstellte – bis sie all das in sich selbst fand.
Die Saga von den Sídhe des Kristalls verbindet die Welt von heute mit der irischen Legendenwelt und unterscheidet sich durch den märchenhaften Charakter von vielen anderen Fantasybüchern.
Tanja Bern ist wahrlich eine Autorin mit irischer Seele. Dabei ist es nicht nur die Liebe zu den Erzählungen dieses Landes, sondern auch die Musik, die die junge Frau berührt. Wer mehr erfahren möchte, sollte unbedingt auf der offiziellen Homepage der Autorin vorbeischauen.

www.tanja-bern.de

Quelle: www.schwarze-lettern.de

. Frage . Antwort
Was bedeutet das Schreiben für dich?
 
Das Schreiben ist für mich wie das Atmen der Seele. In mir ist so viel und durch das Schreiben habe ich die Möglichkeit es herauszulassen.
Welche drei Bücher, die du gelesen hast, haben dir bisher am besten gefallen?
 

Oh, da fällt es mir schwer, mich auf drei zu reduzieren. Ich beziehe mich jetzt mal auf die Bücher, die mich auch zum Schreiben inspiriert oder die mich berührt haben: Drachenfeuer von Wolfgang und Heike Hohlbein, Elfenwinter von Bernhard Hennen und Der letzte Elf von Silvana de Mari. Aber es gibt noch viel mehr.

Welches war deine erste, professionell veröffentlichte Arbeit?
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Der erste Band meiner Buchreihe Die Sídhe des Kristalls – Das Tal im Nebel

Welches Buch oder welche Geschichte von dir würdest du mir zum Lesen empfehlen und warum?
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Ich würde dir natürlich oben genanntes Buch empfehlen, weil es der Auftakt zu der Buchreihe ist. Aber warum würde ich es dir empfehlen?
Willst du einmal in die Elfenwelt der keltischen Sagen eintauchen? Möchtest du diese unsterblichen Wesen hautnah erleben? Mit ihnen leiden, lieben und lachen? Dann musst du in diese Buchreihe eintauchen, denn sie wird dir genau das geben – so real, dass du denkst, du bist ein Teil der Geschichte.
Unter welchen Umständen würdest du das Schreiben mit einem anderen Beruf oder Hobby tauschen?
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Unter keinen Umständen. Es ist ein Teil von mir und ich könnte nicht davon lassen. Es würde auf irgendwelchen Wegen immer wieder zu mir zurückfinden.
Welcher Autor hat dich am meisten beeinflusst?
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Da gibt es mehrere: Anfangs Wolfgang und Heike Hohlbein mit ihren Fantasy-Jugendbüchern. Dann Terry Brooks und Tad Williams, natürlich auch Tolkien. Später Bernhard Hennen mit seiner Elfenreihe.
In welchem anderen Genre würdest du dich gern aus-probieren?
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Nun ja, ich bin generell für Vieles offen. Ich arbeite bereits an einem historischen Roman. In die Engelwelt habe ich mich bereits gewagt. Wer weiß, was noch alles kommt.
Hörst du beim Schreiben Musik und wenn ja, welche?
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Oh ja, meine Schreibmusik ist quasi der Soundtrack zu meinen Büchern. Oft ist es der Herr der Ringe-Soundtrack, aber auch viel irische Musik. Es kommt immer darauf an. Bei dem Engelbuch habe ich zum Beispiel den traurigen, irisch angehauchten Soundtrack des Filmes Veronica Guerin gehört. Zurzeit ist es Invincible mit Two steps from hell. Häufig läuft auch Epica, aber nur ausgewählte Songs.
Welche Story von dir könntest du dir auch als Film am besten vorstellen und wer sollte die Hauptrolle darin spielen?
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Das Tal im Nebel, also der erste Band, ach, die ganze Buchreihe, könnte man doch verfilmen, oder? *lach* Bei den Schauspielern wird es schwer. Orlando Bloom könnte ich mir gut als Sídhe vorstellen, wobei das natürlich daran liegt, dass man ihn in einer ähnlichen Rolle kennt. Ben Barnes würde gut zu meiner Figur, dem jungen Iren Jack, passen. Alles in allem ist es wirklich nicht leicht. Ich müsste die Schauspieler sehen, sie erleben.

Was inspiriert dich?
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Meine Gedanken, die einfach auftauchen und eine Szene entwickeln, meine Träume, die Natur, aber auch Filme und andere Bücher.
Schreibblockaden gehören oft zum Alltag eines Autors. Wie gehst du damit um?
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Das kommt darauf an, was man als Schreibblockade ansieht. Ich habe es noch nie gehabt, dass ich nicht wusste, was ich schreiben sollte. Mein Kopf ist randvoll. Ich habe eher die Probleme, dass ich mich nicht entscheiden kann, wo ich anfangen bzw. weiterarbeiten soll. Das kann auch blockieren. Kann ich eine Szene nicht richtig greifen, finde ich keinen Bezug zu ihr, spiele ich sie nach, ähnlich wie ein Schauspieler, der allein in einer Bluebox agiert.
Ich muss beim Schreiben ein wenig zu dieser Person werden, um die es geht. Ich muss fühlen wie sie, um sie schreiben zu können. Aber das ist an und für sich kein Problem. Bisher habe ich mich in jeden hineinversetzen können. Das wird nur bei den dunklen Charakteren manchmal schwierig, weil man sie rasch wieder abschütteln muss.
Welchen guten Rat hast du für junge Autoren/Hobby-autoren?
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Nicht aufgeben! Nie aufhören zu lernen und sich immer weiter verbessern. Immer an sich glauben.

Lesungen gehören zur Tätigkeit des Autors. Wie bereitest du dich darauf vor und was bedeuten sie dir persönlich?
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Für mich sind Lesungen eine Chance dem Leser/Zuhörer persönlich meine Geschichten nahe zu bringen. Das ist mir sehr wichtig. Ich lese sehr gerne und unterhalte mich auch gerne mit den Lesern.
Ich bereite mich insofern vor, dass ich die Geschichten dem Anlass und dem Veranstaltungsort anpasse. So kleide ich mich auch. Als ich in der Eifel auf einer alten Burgruine gelesen habe, kam ich komplett in Elfengewändern. Das war für die Gäste schon etwas Besonderes und sie fanden es toll. Auf normalen Lesungen komme ich dann normal gekleidet.
Was ich lese, entscheide ich oft spontan. Wenn ich vermehrt Jugendliche auf Lesungen habe, die gerne kämpferische Fantasy mögen, gebe ich ihnen auch diese Szenen. Habe ich aber Menschen, die sich entspannen wollen, lese ich mystische, geheimnisvolle Szenen. Ich erfühle das meist. Mir ist es wichtig, dass ich die Zuhörer in meinen Bann ziehe. Sie sollen sich an meine Geschichten erinnern. Sie sollen etwas fühlen, natürlich möglichst etwas Positives.

Wie recherchierst du für einen neuen Roman/eine neue Story?
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Ich lese Bücher, forsche im Internet oder sehe mir die Originalkulissen an. Ich recherchiere aber nicht so sehr viel, immer nur zwischendurch. Ich schreibe zuerst(!) und wenn Fragen bei mir aufkommen, forsche ich nach der Antwort.

Woran arbeitest du derzeit? .
An mehreren Projekten. Mein Engelbuch, das in Schweden spielt, ist fertig und wartet auf seine Veröffentlichung. Der fünfte Band meiner Buchreihe ist ebenfalls fertig, muss aber noch überarbeitet werden. Er wird ca. im Frühjahr 2012 herauskommen. Dann schreibe ich eine historische Geschichte, die in England um 1760 spielt und sich um einen jungen Lord dreht, aber auch an einem Kinder- Jugendroman, der in eine fantastische Welt entführt, die an den Externsteinen ihren Anfang nimmt. Zu alledem habe ich auch noch eine High Fantasy Geschichte, an der ich schon seit Jahren arbeite. An ihr schreibe ich sehr unterschiedlich, weil sie sehr umfassend ist und ich in einer bestimmten Stimmung dafür sein muss.

 

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