Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 neue Fragen an Claudia Mummert


15 neue Fragen an ...

... Claudia Mummert

1. Juli 2010

Claudia Mummert wurde 1965 in Karlsruhe geboren. Heute lebt sie im Stadtteil Durlach mit ihrem Mann, den beiden Töchtern und einem Labrador-Schäferhund-Mischling. Beruflich leitet sie die Reklamationsabteilung eines großen Computerhandels. Seit 2007 schreibt sie bevorzugt Kriminalgeschichten, Fantasy und Kinderliteratur. 2009 erschien im G. Braun Buchverlag ihr erster Thriller »Der Blutfänger«, im April 2010 »Der Irrglaube«.
Quelle: www.amazon.de

Mehr über die Autorin unter www.claudiamummert.de

. Frage . Antwort
Was bedeutet das Schreiben für dich?
 
Das ist eine weitreichende und schwer zu beantwortende Frage. Es beinhaltet für mich zwei Fragen. Was schreibe ich? Damit meine ich nicht das Genre. Ich verarbeite meine Eindrücke, Erinnerungen, Wahrnehmungen und Fantasien. Warum schreibe ich? Um andere an meiner Gedankenvielfalt teilhaben zu lassen und sie damit vielleicht ein bisschen zu unterhalten. Hochliteratur werde ich vermutlich niemals schreiben, aber das ist auch nicht mein Ziel.
Welche drei Bücher, die du gelesen hast, haben dir bisher am besten gefallen?
 
Und noch so eine schwierige Frage. Es gibt so viele gute Bücher, auch bestimmt noch ganz viele, die ich nicht gelesen habe. Da ich aber eine Antwort geben sollte, nehme ich die Folgenden, ohne eine Wertung damit abzugeben. Das große Buch von Wilhelm Busch, Timeline und Die Stimme des Dämon.
Welches war deine erste, professionell veröffentlichte Arbeit?
.
Das war eine Auftragsarbeit meines Stadteiles. Die »Durlacher Weihnachtsgeschichte«, mit deren Verkauf die Weihnachtsbeleuchtung von Durlach finanziert wurde.
Welches Buch oder welche Geschichte von dir würdest du mir zum Lesen empfehlen und warum?
.
Empfehlen würde ich meinen neuesten Thriller »Der Irrglaube« – weil ich aus den Fehlern meines ersten Buches gelernt habe.
Unter welchen Umständen würdest du das Schreiben mit einem anderen Beruf oder Hobby tauschen?
.
Ich würde sofort meinen Beruf an den Nagel hängen, wenn ich vom Schreiben leben könnte, davon bin ich allerdings leider noch weit entfernt – aber ich arbeite daran. Umgekehrt gibt es nichts, wofür ich das Schreiben aufgeben würde – außer dem bereits oben erwähnten Grund – niemand will es lesen.
Welcher Autor hat dich am meisten beeinflusst?
.
Vom Schreibstil her? Viele. Von ihrem Werdegang? Einige. Und in der Zwischenzeit habe ich einige Autoren kennengelernt, die mir richtig gute Ratschläge gegeben haben.
In welchem anderen Genre würdest du dich gern aus-probieren?
.
Spontan fällt mir da Erotik ein. Ich meine damit keine Pornografie, sondern tatsächlich Erotik. Allerdings nur in Form von Kurzgeschichten.
Hörst du beim Schreiben Musik und wenn ja, welche?
.
Nein. Es lenkt mich zu sehr vom Schreiben ab. Nicht einmal beim Überarbeiten.
Welche Story von dir könntest du dir auch als Film am besten vorstellen und wer sollte die Hauptrolle darin spielen?
.
Mein erster Thriller »Der Blutfänger« wäre bestimmt ein gutes Script für einen Film. Die Hauptrolle? Jodie Foster als Kommissarin. Wenn man schon träumen darf, dann richtig, oder?
Was inspiriert dich?
.

Der Alltag und die Zeitungsmeldungen. Aus einer harmlosen Zeitungsmeldung kann man sich einen ganzen Thriller zusammen biegen, wenn man die Fakten nur etwas verdreht.

Schreibblockaden gehören oft zum Alltag eines Autors. Wie gehst du damit um?
.
So wirklich hatte ich zum Glück noch keine Schreibblockade. Allerdings schreibe ich nicht das ganze Jahr über, sondern nur unter Zeitdruck kurz vor Abgabetermin.
Welchen guten Rat hast du für junge Autoren/ Hobby-autoren?
.
Vor allem nicht aufgeben und an sich selbst glauben!
Lesungen gehören zur Tätigkeit des Autors. Wie bereitest du dich darauf vor und was bedeuten sie dir persönlich?
.
Ich suche mir entsprechende Textstellen aus, die den Zuhörer neugierig machen könnten und die auch zeitlich in den Rahmen passen. Lesungen sind für mich etwas Wunderbares. Ich versuche mit meinen Lesungen, den Zuhörern wieder Lust auf Lesungen zu machen. Schon mit Kleinigkeiten, wie Licht, Dekoration und lockerem Erzählton kann man die Zuhörer angenehm unterhalten, sodass sie gerne wieder kommen. Und was gibt es Schöneres, als am Ende einer Lesung zu hören: »Schade, dass es schon vorbei ist. Ich hätte noch stundenlang zuhören können.«
Wie recherchierst du für einen neuen Roman/ eine neue Story?
.
Da ich meine Thriller in meiner Heimatstadt angesiedelt habe, brauche ich zumindest für die Örtlichkeiten nur wenig Recherche. Bei der Polizeiarbeit unterstützt mich ein sehr netter Beamter der hiesigen Kriminalpolizei und für rechtsmedizinische Fragen wende ich mich an den Leiter der Rechtsmedizin Heidelberg, der mir sehr ausführlich meine Fragen bzw. Thesen beantwortet oder widerlegt.
Woran arbeitest du derzeit? .
Momentan schreibe ich nichts. Mein dritter Thriller entsteht aber so langsam. Ich beginne erst zu schreiben, wenn das Script in meinem Kopf fertig ist.

 

© by 2010
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox