| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 neue Fragen an Andreas Zwengel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was bedeutet das Schreiben für dich? |
Freude, Spannung, Befriedigung, Unterhaltung, Erfüllung. Einfach unendlicher Spaß. |
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Welche drei Bücher, die du gelesen hast, haben dir bisher am besten gefallen? |
Thomas Pynchon – Vineland Matt Ruff – GAS Neal Stephenson – Snow Crash |
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Welches war deine erste, professionell veröffentlichte Arbeit? |
. | Das war die Krimikurzgeschichte Blackout in der Anthologie Verstrickte Fälle. Sie handelt von dem genialen wie chaotischen Detektiv Hauser, einer Mischung aus Monk und Dude Lebowski, der einen Fahndungserfolg so ausgiebig feiert, dass er bei der Pressekonferenz den Namen des Täters vergessen hat und den Fall vor laufenden Kameras noch einmal lösen muss. |
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Welches Buch oder welche Geschichte von dir würdest du mir zum Lesen empfehlen und warum? |
. | Empfehlen würde ich natürlich meinen Debütroman Die Welt am Abgrund, weil er einfach ein unterhaltsames Spektakel ist und alles versammelt, was mir literarisch Freude bereitet. Zum Reinschnuppern bietet sich meine Kurzgeschichte Land jenseits der Wälder an, da sie recht repräsentativ für meinen Stil ist. |
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Unter welchen Umständen würdest du das Schreiben mit einem anderen Beruf oder Hobby tauschen? |
. | Freiwillig würde ich niemals damit aufhören. |
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Welcher Autor hat dich am meisten beeinflusst? |
. | Ganz klar, Thomas Pynchon. Aber auch T.C. Boyle, Matt Ruff, Tom Robbins und Neal Stephenson. Generell kann man bei jedem Autor etwas lernen. Im ungünstigsten Fall, wie man es nicht macht. |
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In welchem anderen Genre würdest du dich gern aus-probieren? |
. | Ich schreibe Kurzgeschichten in jedem Genre, das mich interessiert und da ich ein ausgesprochener Crossover-Fan bin, sind Genre-Grenzen für mich ohnehin extrem durchlässig. Ich habe aber festgestellt, dass mir High Fantasy überhaupt nicht liegt. |
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Hörst du beim Schreiben Musik und wenn ja, welche? |
. | Musik höre ich nur, wenn ich handgeschriebene Texte abtippe. Meistens Frank Black, Eels, Lou Reed, Nick Cave, Adam Green oder Neil Young. |
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Welche Story von dir könntest du dir auch als Film am besten vorstellen und wer sollte die Hauptrolle darin spielen? |
. | Die Welt am Abgrund, wenn das Budget stimmt, schließlich gehen eine Menge teurer Sachen zu Bruch. In den Hauptrollen als Seyferd und Piscator hatte ich beim Schreiben immer Jeff Bridges und Bill Murray vor Augen. Am günstigsten zu verfilmen wäre sicherlich meine Kurzgeschichte Jagdszenen, dazu bräuchte man nur eine Gruppe betrunkener Jäger, einen genervten Fahrer und einen reichlich wütenden Keiler. |
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Was inspiriert dich? |
. | Einfach alles. Manchmal ist es eine Filmszene, zu der mir eine interessante Alternative einfällt, oder ein Bild, das eine bestimmte Atmosphäre vermittelt. Aus einer aufgeschnappten Bemerkung kann sich in meinem Kopf ein Dialog entwickeln, ein interessanter Name auf einer LKW-Werbung kann zu einer kompletten Figur führen. Ich beschreibe in Gedanken Leute, die mir auf der Straße begegnen, genauso Häuser und Landschaften. Dokumentationen und Nachrichten im Fernsehen, ebenso wie Kurzmeldungen in Zeitungen, können Spekulationen auslösen. Alles, was mir begegnet, wird auf seine literarische Verwertbarkeit hin abgeklopft. |
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Schreibblockaden gehören oft zum Alltag eines Autors. Wie gehst du damit um? |
. | a ich immer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeite, kann ich problemlos pendeln, wenn ich bei einem Text nicht weiterkomme. Schreibblockaden habe ich nicht, mein Problem ist Zeitmangel durch meinen Brotjob. |
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Welchen guten Rat hast du für junge Autoren/ Hobby-autoren? |
. | Nicht zu schnell aufgeben; dem Schreiben die nötige Priorität und Zeit gewähren; lieber eine Überarbeitung mehr machen. Nicht jahrelang nur konzipieren, sondern schreiben. Und zwar jeden Tag. Man produziert dann zwar viel Überflüssiges, aber auch einige echte Perlen. |
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Lesungen gehören zur Tätigkeit des Autors. Wie bereitest du dich darauf vor und was bedeuten sie dir persönlich? |
. | Auf meine erste Lesung habe ich mich vorbereitet, indem ich mich immer wieder mit Mikrophon aufnahm und nach Schwachstellen gesucht habe. An die Lesung selbst kann ich mich kaum noch erinnern, aber auf der Adrenalinwelle bin ich noch bis in die Nacht hinein gesurft. |
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Wie recherchierst du für einen neuen Roman/ eine neue Story? |
. | Ich recherchiere hauptsächlich im Internet, besorge mir aber auch Sachbücher und Bildbände in Stadtbibliotheken. Gerade bei historischen Geschichten muss ich zuerst einen Eindruck von der Epoche bekommen und ein Gerüst schaffen, in das ich meine Handlung einflechten kann. |
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| Woran arbeitest du derzeit? | . | Ich arbeite momentan in erster Linie an einem Western, einer abenteuerlichen Schatzsuche kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Gleichzeitig schreibe ich auch an einer Thrillergroteske unter B-Promis und an mehreren Steampunk-Geschichten. |
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