Der 1951 in Bergisch-Gladbach geborene Autor verbrachte seine Kindheit in Köln. Seit Anfang der 80er Jahre wohnt er in der Nähe Erlangens und arbeitet seitdem als freier Journalist und Schriftsteller.
Luc Bahl, der von 1985 bis 2000 Chefredakteur und später Herausgeber in einem Comic-Verlag war, widmet sich seit geraumer Zeit wieder verstärkt dem Schreiben. So erschien beispielsweise 2005 sein erster historischer Roman „Der Basilisk zu Forchheim“. Auch erstellte er regelmäßig Romane für die SF- und Fantasy-Reihen „Bad Earth“, „Schattenreich“ oder „Sternenfaust“ des Bastei-Verlags.
Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben? |
Da man als Schriftsteller mit Adjektiven sparsam umgehen sollte, lieber ein ganzer Satz: Für den Umstand – zumindest derzeit – als Autor meinen Lebensunterhalt verdienen zu können, fehlen mir selbst als Sätze-Drechsler die angemessenen Worte. |
Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben? |
Die Barock-Trilogie von Neal Stephenson.
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Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere? |
Als mein Alter Ego mit seinem alten Verlag nach Sonneberg gezogen ist ... |
Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen? |
1. „König Hans, genannt der Glückliche“; die beiden anderen sind noch nicht erschienen. |
Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren? |
Hoffentlich im Süden ... |
Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen? |
Kehlmanns, Vermessung der Welt, ein Meisterwerk, zu Recht ein Bestseller. |
Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir? |
Ys von Joanne Newsome, brillant. |
Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht? |
In jedem Fall. Ich schreibe zwar momentan in erster Linie, um leben zu können, aber ich könnte nicht leben ohne zu schreiben. |
Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht? |
Ungeduld, Selbstüberschätzung, den dritten hab ich vergessen ... |
Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht? |
Ungeduld, Selbstüberschätzung, den dritten hab ich vergessen ... |
Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten? |
Was heißt hier ‚würde’ ... Das tue ich doch jeden Tag, wenn ich lese und der Autor kein Volldepp ist. |
Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist? |
Z.B. George MacDonald Fraser, William Boyd (obwohl letzterer es jetzt mit „Ruhelos“ vielleicht schafft), sowie alle vergessenen und verdrängten Meister der klassischen Phantastik wie Perutz, Kraft, Beckford etc. pp. |
Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen? |
Klassische Phantastik im Jugendbuch, aber leider ist der Wunsch seit Rowling nicht mehr frei ... |
Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will? |
Nur zu! |
Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben? |
Ubik von Philip K. Dick, ansonsten keine Romane, sondern die Gedichte von Charles Bukowski, sowie die Erzählungen und Essays von Jorge Luis Borges. |