| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 Fragen an Alfred Bekker | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alfred Bekker wurde 1964 geboren und veröffentlichte mit großem Erfolg zahlreiche Romane in verschiedenen Genres der Unterhaltungsliteratur. Regelmäßig schreibt er für SF- und Spannungsserien wie Sternenfaust, Rhen Dhark und Jerry Cotton, doch sein Herz schlägt seit jeher für die Fantasy. Mehr über den Autor: http://www.alfredbekker.de
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Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben? |
Dieses Ansinnen muss ich ablehnen. Adjektive gelten doch als Beispiel des schlechten Stils. |
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Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben? |
Die Tatsache, dass mir viele Geschichten zwar ganz gut, aber eben nicht hundertprozentig gefielen, ist einer der Gründe dafür, dass ich schreibe. Aber als Jugendlicher las ich Samuel R. Delaneys DHALGREN – und hätte danach beinahe mit dem Schreiben aufgehört. Das war sprachlich so perfekt, dass mir nicht nur alles, was ich bis dahin geschrieben, sondern auch alles, was ich gelesen hatte, dagegen sehr grob erschien. Ich bin dann allerdings noch rechtzeitig darauf gekommen, dass ein melodiöser Stil auch hervorragend dazu geeignet sein kann, fehlende inhaltliche Substanz zu kaschieren. |
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Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere? |
. | Ich kann sehr gut davon leben, meiner Lieblingstätigkeit nachzugehen, nämlich mir Geschichten auszudenken. Entscheidende Fehler können also nicht dabei gewesen sein. |
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Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen? |
. | Ich gehe mit Büchern sehr sorgfältig um und würde sie nicht auf eine einsame Insel mitnehmen. Da leiden sie zu sehr. |
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Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren? |
. | Im besten Autorenalter. |
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Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen? |
. | Tochter der Traumdiebe von Michael Moorcock. Was die Beurteilung angeht: Bei Moorcock bin ich einfach nicht objektiv. |
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Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir? |
. | In der Musik bete ich das Dreigestirn Igor Strawinsky, Miles Davis und Prince an und ich glaube, die letzte CD war MILES AT FILMORE. Aber mal ehrlich – wer kaut noch CDs? War das nicht etwas, dass es im letzten Jahrhundert gab? |
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Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht? |
. | Ich würde dann wieder mehr Heftromane schreiben. Das könne ich mir dann ja finanziell erlauben. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht? |
. | Seine Sachen nicht beenden und nicht anbieten. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht? |
. | Nicht zuhören. |
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Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten? |
. | Mit gar keiner. Ich bin ungesellig. |
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Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist? |
. | Wilfried Hary, dem Schöpfer von Mark Tate würde ich das wünschen. Als Erno Fischer war er eine der Stützen der Terranauten. Ich schrieb mit ihm zusammen den Roman FLUCH DER MEERE (Pseudonym: Ashley Parker, Ausgaben bei Moments, Weltbild und Ullstein), der jetzt in einer Mail Order Reihe des Club Bertelsmann neu herausgebracht wird. |
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Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen? |
. | Ich schreibe nur Fantasy, glaube aber nicht selbst an die Existenz von Fantasy-Geschöpfen. Darum muss ich dir leider sagen: Es gibt keine Feen. |
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Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will? |
. | Tja, in diese Verlegenheit werde ich wohl ziemlich bald kommen. Mein Sohn ist siebzehn und zeigt durchaus Ambitionen in diese Richtung. Die Sachen, die er schreibt sind schon sehr, sehr gut. Die Sache ist doch letztlich die: Wenn jemand es wirklich will, kann ihn sowieso niemand abhalten. Und wenn jemand es nicht tut, dann will er es auch nicht wirklich. Was sollen da gute Ratschläge? |
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Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben? |
. | „Man“ braucht gar nichts gelesen zu haben. Wie all die schönen Dinge, die man unter dem Begriff „Kultur“ zusammenfasst, sind Bücher tatsächlich überflüssig.
Für mich persönlich gilt: Die Odyssee, die Bibel und Hemingways The Old Man and the Sea. Kein wirklicher Roman dabei. Sorry. |
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