| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 Fragen an Susanne Gerdom | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Susanne Gerdom wurde 1958 in Düsseldorf geboren und wuchs am Niederrhein auf. Nach einer Buchhändlerlehre arbeitete sie als Regisseurin und Schauspielerin an verschiedenen Düsseldorfer Theatern. Mit den Romanen »Anidas Prophezeiung«, »Das Herz der Welt« und »Die Schwarze Zitadelle« schrieb sie sich ins Herz der Fantasy-Leser. »Elbenzorn« ist ihr neuester Roman. (www.piper.de) Mehr über die Autorin: http://www.susannegerdom.de/
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Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben? |
Spannend, fantastisch, anstrengend |
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Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben? |
Frances G. Hill „Ellorans Traum“ *g*. Na gut, den habe ich geschrieben ... aber ich wäre froh, wenn er auch unter meinem Namen erschienen wäre und nicht unter dem Pseudonym. Inzwischen dürfen deutsche Fantasy-Autoren ja auch zu ihrer Herkunft stehen – und das ist gut so! Abgesehen davon: „MacBest“ von Terry Pratchett, „American Gods“ von Gaiman, „Jonathan Strange & Mr. Norrell“ von Susanna Clarke ... das sind Bücher, auf die ich superstolz wäre, wenn ich sie geschrieben hätte. Oder wahrscheinlich auch nicht – man selbst ist ja nie zufrieden und sieht immer nur die Stellen, die noch verbesserungswürdig sind. |
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Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere? |
. | „Karriere“ ist gut ... Dass ich nicht mit fünfzehn zu schreiben begonnen habe, sondern erst mit vierzig. Viel verlorene Zeit. |
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Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen? |
. | Das ist bei fünf veröffentlichten Büchern, von denen nur eins lieferbar ist, nicht so schwer zu beantworten ... „Elbenzorn“. Und, wenn die einsame Insel im nächsten Frühjahr auf dem Reiseplan steht, gleich auch „Elbendieb“. Und dann könnte man mich mal anmailen, ich hab noch ein paar Exemplare von „Ellorans Traum“ im Schrank, mein persönlicher Liebling. (Klar, das war das erste Kind!) |
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Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren? |
. | Am Schreibtisch, wo ich heute auch sitze. Nur vielleicht mit ein paar Euronen mehr Rücklage auf dem Konto, das wäre gut für die Nerven. |
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Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen? |
. | Bernie Berlins „Artist Trading Card Workshop“ ... Ein wirklich tolles Buch für Leute, die sich mit Mixed Media Collagen und da mit der speziellen Unterabteilung „ATC“ beschäftigen. ;-)) Ansonsten lese ich gerade „Dämonentor“ von Stross. Es ist lange nicht so spektakulär wie sein „Accelerando“ – das beste Buch, was ich im letzten Jahr gelesen habe – aber alle Male feines Lesefutter. |
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Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir? |
. | Ich habe mir abgewöhnt, CDs zu kaufen und höre lieber die, die ich schon habe. Aber was waren die letzten? Der Knappertsbusch-Parsifal von 1951 und Johnny Cash „American III: Solitary Man“ – beides sagenhaft schöne Aufnahmen! |
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Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht? |
. | Na klar – warum sollte ich nicht weiterschreiben? Das ist doch kein Bürojob, bei dem man froh ist, wenn man ihn endlich schmeißen kann! (Wo kann man übrigens 20 Millionen gewinnen? Da mach ich doch glatt mal mit!) |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht? |
. | Hm. Für mein Gefühl gibt es keine Anfängerfehler. Außer, dass man aus seinen Fehlern nichts lernt. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht? |
. | Achduje. Zwei davon hab ich gemacht, als ich mein erstes Manuskript abgeschickt habe. Ich hab mich nicht vorher erkundigt, ob ich den ganzen Stapel schicken soll oder nur einen Auszug und ich hab kein Exposé dazugelegt (damals wusste ich noch nicht, was das ist). Was man auf jeden Fall machen sollte: sich das Verlagsprogramm gut anschauen, ob das eigene Werk überhaupt passt und vorher mit dem zuständigen Lektor telefonieren. |
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Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten? |
. | Sorry, ich leide nicht unter dem Professor-Brinkmann-Syndrom. Für mich sind literarische Figuren literarische Figuren – sie entspringen der Phantasie eines Schriftstellers, werden geboren, wenn man den Buchdeckel aufschlägt, und sterben, wenn man das Buch zuklappt. Ich erwarte nicht, dass sie außerhalb ihres Rollentextes irgendetwas Interessantes zu sagen haben. Na gut. Weil du schon fragst: Esme Wetterwachs. (Aber ganz ehrlich: Terry Pratchett selbst wäre mir lieber!) |
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Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist? |
. | Und trete damit all den lieben KollegInnen auf die Füße, die ich an dieser Stelle nicht nenne? Nein, die Frage mag ich nicht beantworten, weil mir einfach zu viele Namen einfallen. Geht mal auf die Seite http://www.42erAutoren.de ... alles keine unbekannten Größen, aber ich wünsche jedem und jeder der Kolleginnen den ganz großen Erfolg – verdient hätten sie ihn alle! |
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Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen? |
. | Kein anderes als das, in dem ich jetzt schreibe. Phantastik. |
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Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will? |
. | Miauuu. *g* Okay, meine Katzen kämen wahrscheinlich nicht auf den Gedanken, sich an meine Tastatur zu setzen. Sie legen sich höchstens manchmal drauf. Also, ich bin aus dem sogenannten gebärfähigen Alter wirklich raus, aber wenn ich denn ein Kind hätte und das Kind so freundlich wäre, mir seine beruflichen Wünsche mitzuteilen und sich dann auch noch nach meinem Rat zu richten (gibt es das?) – ich würde nicht abraten. Vorausgesetzt, dass sie oder er sich darum kümmert, womit er oder sie seine Brötchen verdient, das ist nämlich ein vollkommen anderes Thema. Bei mir ist es zufälligerweise das Schreiben – aber nicht das Bücherschreiben, davon könnte ich noch nicht mal das Katzenfutter bezahlen. |
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Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben? |
. | DREI? Hallo?? Das ist ja wie die Frage „welche drei Mahlzeiten sollte man in seinem Leben gegessen haben“ oder „wann ist die beste Zeit zum Atmen – morgens, mittags oder abends“! Keine Ahnung. Weiß ich, was du gerne liest? Oder du? Oder Sie da hinten? Himmel, ich war mal Buchhändlerin. Hört mir auf mit Bücherkanons, dafür ist MRR zuständig. (Hab gerade mal beim Kollegen Heitz gespickt, was der geantwortet hat. Gute Antwort. Ich schließe mich vollinhaltlich an ;-)) |
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