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15 Fragen an...

...Renate Behr

15. Juni 2009

Renate Behr wurde 1954 in Bochum-Wattenscheid geboren. Schon von frühester Jugend an gehörten Geschichte und Literatur zu ihren bevorzugten Hobbys. Auf einer Alaska-Kanada-Rundreise im Jahr 1998 schlug sie die Geschichte des Goldrausches am Yukon in ihren Bann. 2007 erschienen dann die ersten beiden Romane, die sich mit diesem Thema auseinandersetzten, „Champaine 1897 und Nenana 1904“. Den dritten Teil der Reihe mit Ronda Baker als Protagonistin veröffentlichte Renate Behr – wie auch schon die ersten beiden Romane – 2008 im Persimplex Verlag. Eine weitere Fortsetzung ist geplant. Zu Beginn des Jahres suchte die Autorin eine neue Herausforderung und bringt im Juni 2009 ihren ersten Regional-Kriminalroman mit dem Titel „Jens Wischkamps erster Fall: Silvias Flucht“ in der Reihe „Werne-Krimi“ heraus.
Seit 2003 wohnt die gelernte Reiseverkehrskauffrau mit ihrem Mann in Werne an der Lippe. Aus dem Hobby „Schreiben“ ist inzwischen ein Beruf geworden. Der zweite Regionalkrimi ist in Arbeit, zahlreiche Veröffentlichungen in Anthologien – u.a. unter dem von der Autorin selbst gegründeten Label „B-Project Behr und mehr“ runden die Bibliographie von Renate Behr ab.

 

. Frage .
Antwort

Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben?

 

Kreativ – befreiend – kommunikativ

Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben?

 

„Die Bucht“ von James A. Mitchener

Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere?

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Mein erstes Buch in einem Zuschussverlag veröffentlicht zu haben

Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen?

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Champaine 1897, Nenana 1904, Dawson City 1915

Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren?

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Nur noch schreibend und hoffentlich in allen Buchhandlungen vertreten

Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen?

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„Wege in die spontane Erfolglosigkeit“ von Magnus See und Christian Huppert.
Herrlich real, ironisch und zynisch. Eine Kurzgeschichtensammlung aus dem Alltag, die mich denselben vergessen lässt.

Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir?

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Fahdi Malouf „I’m blessed“. Ich mag seine Stimme und sein zurückhaltendes Auftreten. Dieser Junge weckt den Mutterinstinkt in mir.

Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht?

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Im Augenblick hindern mich wirtschaftliche Zwänge noch oft am Schreiben. Mit so einem Gewinn würde mich kaum noch jemand vom PC wegbringen.

Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht?

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Veröffentlichungen in einem Zuschussverlag

Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht?

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  • Unfähigkeit, Kritik anzunehmen
  • Schlechte Recherchearbeit
  • sich nicht ausreichend über den Verlag und sein Programm zu informieren
  • nicht lektorierte, also fehlerhafte Exposés oder Manuskripte einreichen
  • sich nicht selbstbewusst genug zu präsentieren

Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten?

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Mephisto

Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist?

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Magnus See

Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen?

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einen Regional-Krimi

Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will?

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Schreib, wenn du etwas zu sagen hast, aber sorge auch dafür, dass du genug zum Leben hast.

Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben?

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Goethes „Faust“, „Die Blechtrommel“ von Grass und „Im Namen der Rose“ von Umberto Eco und – und das bitte nicht ganz so ernst nehmen – natürlich alles von Renate Behr.

 

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