| Sie sind hier: Startseite - Background - 15 Fragen - 15 Fragen an Daniela Knor | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Daniela Knor, geboren 1972 in Mainz, studierte Anglistik, Geschichte und Psychologie. Sie lebt heute mit ihrem Mann, Pferd und Hund in der Nähe von Würzburg. Sie hat mehrere erfolgreiche Fantasy-Romane veröffentlicht, die auf dem Kontinent Aventurien, der Welt des Rollenspiels »Das Schwarze Auge« spielen. Mit »Nachtreiter« erscheint beim Piper Verlag im September 2008 der Auftakt zu einem neuen High-Fantasy-Epos. Mehr über die Autorin: http://www.daniela-knor.de.vu/
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Mit welchen drei Adjektiven würdest du deinen Beruf beschreiben? |
kreativ, spannend, abwechslungsreich |
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Welchen Roman eines anderen Autors hättest du gerne geschrieben? |
Klassischerweise nennt man auf diese Frage natürlich sein Lieblingsbuch, aber da ich so etwas schon seit Jahren nicht mehr habe, muss ich die Antwort schuldig bleiben. Es gibt eine ganze Reihe von Romanen, auf die ich stolz wäre, wenn ich sie geschrieben hätte, aber keinen ganz speziellen. |
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Was war der bisher größte Fehler deiner Karriere? |
. | Ich bereue nichts. Nein, im Ernst, ich empfinde bis jetzt nichts als einen Fehler. |
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Welche drei deiner Werke sollte ich unbedingt auf eine einsame Insel mitnehmen? |
. | „Roter Fluss“, damit Du was zu lachen hast. „Glut“ für das Seefahrerfeeling, und vor allem „Nachtreiter“, den ersten Band meiner neuen Trilogie, der im September bei Piper erscheint. Dann bist Du hoffentlich so gespannt auf die Fortsetzung, dass Du freiwillig von der einsamen Insel zurückkommst. |
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Wo siehst du dich beruflich in zehn Jahren? |
. | Ich möchte zwar weiterhin Fantasy schreiben, aber auch mal anderes ausprobieren. In zehn Jahren gibt es also vielleicht auch historische oder gegenwartsbezogene Romane von mir. |
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Welches Buch hast du zuletzt privat gelesen? Wie hat es dir gefallen? |
. | „In eisigen Höhen“ von Jon Krakauer. Ich fand die Geschichte dieser Everest-Besteigung sehr ergreifend. |
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Welche CD hast du zuletzt gekauft? Wie gefällt sie dir? |
. | Jesse Tree Project: „Ametrine“. Jesse Lethbridge spielte hier in Würzburg auf dem Afrika-Festival, obwohl er Australier ist, und ich war so begeistert, dass ich die CD einfach haben musste. |
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Du gewinnst 20 Millionen Euro im Lotto. Würdest du weiterschreiben? Warum bzw. warum nicht? |
. | Man soll ja nie „Nie!“ sagen, aber ich glaube, dass ich nie aufhören würde zu schreiben. Es ist für mich eine Lebenseinstellung, ein besonderer Blick auf die Dinge, der dazu führt, dass ich überall Geschichten sehe, die erzählt werden wollen. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger beim Schreiben macht? |
. | Als Leserin stört mich am meisten, wenn ich bei einem Roman das Gefühl habe, bereits alles zu kennen. Konkreter gesagt: Wenn die Handlung nach einem Schema abläuft, das ich schon in zehn anderen Romanen gelesen habe. Und wenn alle Figuren so simpel gestrickt sind, dass ich immer schon vorher weiß, was sie denken und wie sie reagieren werden. Ein dritter Fehler, der mir den Lesespaß verdirbt, ist das sogenannte Info-Dumping. Das bedeutet, dass der Autor die Figuren Dinge sagen lässt, die ein echter Mensch niemals sagen würde, nur um dem Leser bestimmte Informationen zu vermitteln, damit er die Handlung besser versteht. Wenn das zu plump oder andauernd gemacht wird, nervt es mich sehr. |
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Welches sind deiner Meinung nach die drei schlimmsten Fehler, die ein Anfänger im Umgang mit Verlagen macht? |
. | Arroganz. Nachlässigkeit. Ungeduld. Man braucht als Autor ein gesundes Selbstbewusstsein, aber wenn man Kritik grundsätzlich abwehrt, weil man sich für DAS neue Autorengenie hält, wird man bei Verlagen keinen Blumentopf gewinnen. Außerdem kann das Manuskript noch so gut sein: Wenn es vor Rechtschreibfehlern strotzt oder handgeschrieben auf zerknitterten Zetteln abgegeben wird, kann man von den Lektoren nicht erwarten, dass sie sich damit abmühen. Drittens braucht man als Autor Ausdauer und Geduld. Es gibt kaum einen Text, der durch Überarbeitung nicht noch besser werden würde. |
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Mit welcher literarischen Figur würdest du dich gerne mal unterhalten? |
. | Mit dem biblischen Gott. An den hätte ich ein paar sehr spezielle Fragen. |
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Welchem Autor (außer dir selbst) würdest du es wünschen, in Deutschland bekannter zu sein, als er es bisher ist? |
. | Es gibt mehrere, die ich persönlich kenne, denen ich von Herzen mehr Erfolg gönne. Deshalb wäre es sehr unfair, hier einen zu nennen und den anderen vorzuziehen. |
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Dir erscheint eine Fee und sagt: „Setz dich hin und schreib ein Buch. Ich verspreche dir, dass es ein Weltbestseller wird.“ Welches Genre würdest du wählen? |
. | Ich würde immer das Buch wählen, das mir zum jeweiligen Zeitpunkt gerade unter den Nägeln brennt. Wenn es also morgen passieren würde, wäre es ein Fantasyroman. Wenn es in zwei Jahren geschähe, weiß ich nicht, was dann herauskäme. |
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Was würdest du deinem Kind sagen, wenn es dir mitteilt, dass es beruflich in deine Fußstapfen treten will? |
. | Lebe deine Träume - wie auch immer sie aussehen mögen. |
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Welche drei Romane sollte man in seinem Leben gelesen haben? |
. | Das ist eine absolute Geschmacksfrage, die jeder für sich selbst entscheiden sollte. |
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