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Spielewelten

Der Rollenspielklassiker

Es ist schon sehr lange her, als ich das letzte Mal das Gamepad der SNES meines Vaters in den Händen hielt. Ich kann mich aber daran erinnern, dass „The Legend of Zelda – A Link to the Past“ mein erstes Rollenspiel war, welches ich spielte.
Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Zelda-Abenteuern, sei es für SNES, GB, GB Abenteuer, N64, GC oder Wii. Doch kein Abenteuer überzeugt mich mehr als das für die NES.
Heute möchte ich euch diesen Rollenklassiker vorstellen. Vielleicht kramt der eine oder andere seine Spielkonsole wieder hervor.

Agahnim, ein böser Zauberer, hat die Kontrolle über Hyrule übernommen und nutzt seine Macht aus, Ganon aus seinem Gefängnis in der Schattenwelt zu befreien. Held des Spieles ist Link. In einer stürmischen Nacht hat er einen Traum. Die Prinzessin seines Dorfes Hyrule spricht zu ihm. Sie berichtet, dass sie vom bösen Zauberer Agahnim verschleppt wurde und so schnell wie nur möglich gerettet werden muss. Ansonsten ist das ganze Land dem Untergang geweiht und das Böse hält Einzug. Als Link aufwacht, macht sich sein Onkel schon bereit, ins Schloss zu gehen, um nachzusehen, was los ist. Link möchte noch mit ihm reden, aber da ist er schon weg. Also Mütze aufgesetzt und raus in den Regen, um zum Schloss zu gehen. Doch an den Wachen kommt unser Held nicht vorbei. Wie kommt er aber nun in das Schloss? Hinter einem Busch findet er glücklicherweise einen versteckten Geheimgang, der ins Innere des Schlosses führt. Dort trifft Link auf seinen verletzten Onkel. Dieser überträgt ihn die Mission, Zelda zu retten. Nun ist der Held auf sich allein gestellt. Nachdem der quirlige Link die Prinzessin Zelda aus den Klauen Agahnims befreit hat, muss er die Nachkommen der Sieben Weisen befreien und die magischen Siegel, welche Ganon in seinem Gefängnis festhalten sollen, verstärken.

Im Dezember 1992 kam nach dem Release des Super Nintendo Entertainment System (SNES) der dritte Teil der Zelda-Saga auf den Markt. Sehr viele Retro-Gamer, Zelda-Fans und Spieler der ersten SNES-Stunde vertreten einstimmig die Meinung: „The Legend of Zelda – A Link to the Past“ ist das beste Abenteuer, das es bisher gab und zugleich das schönste. Das Spiel ist absolut motivierend aufgebaut. Die Kämpfe gegen Monster und Soldaten verlaufen völlig blutlos ab.

“A Link to the Past“ erweitert das Konzept des Originals The Legend of Zelda, in dem viele Elemente eingeführt wurden, die wir auch heute noch in den vielen Zelda-Spielen antreffen: ein Arsenal an verschiedenen Waffen, Gadgets, weitläufige Verliese, versteckte Nebenmissionen und innovative Bosskämpfe.

Der Rollenspielklassiker wird aus einer isometrischen Ansicht (schräg von oben) gesteuert. So habt ihr einen sehr guten Überblick über das Geschehen. Am oberen Bildschirmrand seht ihr immer, wie viele Diamanten, Bomben und Pfeile, die gerade ausgewählte Waffe oder Gegenstand sowie die Herzcontainer. Je mehr Herzen zu sehen sind, um so länger bleibt Link am Leben.
Da das Spiel auf zwei Ebenen (Oberwelt und Schattenwelt) gespielt wird, müsst ihr auch alle Ecken, Winkel, Gebäude, ja selbst mit Hilfe der Schaufel den Erdboden durchsuchen, um genügend Herzcontainer, Diamanten oder Gegenstände zu finden. Besonders in der Schattenwelt achtet darauf, dass eure Anzahl an Diamanten nicht schrumpft. Was in der Oberwelt noch wie ein gemütlicher Krämerladen aussah, ist in der Schattenwelt eine Spielhölle. Ihr könnt ja zocken bis die Schwarte kracht. Ich kann euch daran nicht hindern. Doch bedenkt: Der Weg bis Ganon ist weit. Nicht jeder verkauft euch für nen Appel und Ei die Dinge, die ihr gerade benötigt oder durch die Kämpfe mit Gegnern aufgebraucht wurden. Und einige Gegenstände haben ihren Preis (Schwimmflossen, Schutzschild, Superbombe, Hexengebräu jeglicher Art). Genau, die Bomben. Geschickt platzierte Bomben können dem einen oder anderen Endgegner schwer zusetzen. Sie dienen aber in erster Linie dazu, geheime Türen und Zugänge zu öffnen. Achtet deshalb in jeder Phase des Spiels darauf, wo sich Risse an den Wänden befinden. Wichtige Utensilien sind auch das Schmetterlingsnetz und die Flaschen. Damit könnt ihr die kleinen Feen einfangen und diese in die Flaschen sperren. Geht einmal eure Lebensenergie zur Neige, füllen die kleinen Wesen diese wieder auf.
Im Laufe des Abenteuers lernt ihr viele nette und lustige Leute kennen. Nehmt deren Hinweise ernst, besonders die des Bürgermeisters.

Zum Abschluss sei gesagt: Das Spiel ist einfach genial. Alle, die es noch nicht kennen, haben etwas versäumt. „The Legend of Zelda – A Link to the Past“ ist besser als manches Rollenspiel der heutigen Zeit. Es macht einfach Spaß, mit Link durch Hyrule zu laufen und so manche Schlacht zu schlagen.
Meine Empfehlung für alle Zelda-Freaks und die, welche es noch werden wollen.

Bild- und Textquellen:
Begleit- und Lösungsheft
www.nintendo.com

© 2007 by Regaddi

 

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