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First Look: Dofus – ein Online-Rollenspiel der anderen Art


Online-Rollenspiele (MMORPG = Massively Multiplayer Online Role-Playing Game – wörtlich: Massen-Mehrspieler-Online-Rollenspiel) gibt es viele. Angefangen von den frühen Titeln wie Ultima Online über WoW bis hin zu „Herr der Ringe Online“ erfreuen sie sich einer ungebrochenen Beliebtheit. Die Server sind stets gut gefüllt und ständig strömen neue Titel auf den Markt.

Dofus von Ankama Games ist ein solcher Titel – will jedoch einen anderen Weg einschlagen, als etwa Herr der Ringe Online. Laut der Entwickler handelt es sich um eine Mischung aus Spiel und interaktivem Comic. Schaut man sich die bunte Manga-Grafik an, ist man gewillt, dem zuzustimmen. Die Figuren sind hübsch animiert und sprechen in ihrer Gestaltung vor allem die Manga-Generation an. Doch auch, wer die japanischen Comics nicht kennt, wird sich aufgrund der Darstellung rasch einen Charakter wählen können.
In Dofus hat der Spieler die typischen Auswahlmöglichkeiten, die sich einem in einem MMORPG bieten. Entweder, er kann sich mit anderen Spielern unterhalten, oder er lässt sich von so genannten NPC’s (Non-Player Charakter – also ein vom Spiel gesteuerte Charakter) Quests geben, die man anschließend lösen muss. Als Belohnung erhält der Spieler eine bessere Ausrüstung oder auch Geld, das sein Held für irgendwelche ihm nützlichen Gegenstände ausgeben kann. Die Quests – Aufgabe – sind dabei nach dem bekannten Muster gehalten. Besorge mir x Stück von DiesundJenem oder töte x Monster.
Eine Besonderheit von Dofus ist, dass das Spiel in Flash programmiert wurde. Dies ermöglicht es den Herstellern, nicht nur eine Windows-Version anzubieten. Es gibt ebenso eine Version für den Mac wie auch für Linux. Somit kommen auch die Befürworter des freien Betriebssystems auf ihre Kosten.
Apropos Kosten. Diese sind erfreulich niedrig – sowohl der Client als auch das Spiel selbst können kostenlos genutzt werden. Somit dürfen auch all jene in die Welt der MMORPGs schnuppern, die dies bisher aus Kostengründen nicht konnten oder wollten. Vor allem Gelegenheitsspielern dürfte dies entgegenkommen. Schließlich schlagen die meisten Online-Spiele mit einer regelmäßigen Gebühr zu buche – ob man das Spiel spiel oder nicht.
Ebenfalls erfreulich ist die einfache Installation sowie die Registration. Beides ist in wenigen Minuten erledigt. Hinzu kommt, dass Dofus zwar weltweit gespielt werden kann, dennoch seit 12. Juli eine komplett deutsche Version inklusive deutschem Server vorliegt. Dieser ist bereits gut besucht, nicht aber überlaufen.

Das Potenzial dieses Spiels ist gut, die Grafik hübsch und aufgrund der Programmierung auf nahezu allen Systemen zu spielen. Dennoch soll dieser Artikel lediglich einen ersten Eindruck vermitteln. Ein zweiter, ausführlicher Testbericht wird Anfang nächster Woche online gehen. Bis dahin wurde das Siel auf Herz und Nieren getestet.
Wer nicht so lange warten möchte, findet weitere Informationen auf der Webseite des Herstellers unter http://www.ankama-games.com. Dort kann auch der Client heruntergeladen und der Spieleraccount angelegt werden.
Noch ein Hinweis zum Schluss – die Bilder wurden von Arkam-Games zur Verfügung gestellt, entsprechen aber den Grafiken des Spiels.

ga

 

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