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Klangwelten

Musik - Schandmaul

3. Juni 2006

von Wolfgang Brandt

 

Die Geschichte der Gruppe Schandmaul

Schandmaul

Was haben eine Stammkneipe und eine Jokerkarte gemeinsam?

Sie sind Sachzeugen der Entstehung einer inzwischen bekannt gewordenen Vereinigung eines ehemals zusammengewürfelten Haufens von Musikern – SCHANDMAUL genannt.

Im Sommer 1998 entschliessen sich die Musiker Thomas Lindner, Anna Katharina Kränzlein, Stefan Brunner, Martin Christoph Duckstein, Birgit Muggenthaler sowie Hubert Widmann, vereint mit ihren verschiedenen Musikinstrumente (von Drehleier, Dudelsack, Schalmei bis hin zur E-Gitarre) ein Folk-Konzert in ihrer Stammkneipe „Die Hexe“ in Gröbenzell durchzuführen.

Gesagt, getan. Mit einigen Cover-Versionen von Bob Gelldorf, The Seer und anderen Folk-Klassikern sowie mit ihrem ersten eigenen Song „Teufelsweib“ ist das Kneipenkonzert ein echter Hammer. Glanzvoll verstehen es die Musiker, Folk und Rock zu vereinen; ein Musikstil wird geboren - Deutscher Folkrock mit mittelalterlichen Instrumenten.

Es folgen zahlreiche Auftritte im eigenen Landkreis und in der Münchner Umgebung. Die Fangemeinde wächst von Konzert zu Konzert. Die Fans wollen mehr, mehr, mehr ... „Wahre Helden“ wird auf CD gebrannt. Über 3.000 Alben gehen im Eigenvertrieb allein durch Mundpropaganda über den Tisch.
Und die Schandmäuler geben Vollgas; ihre zweites Album „Von Spitzbuben und anderen Halunken“ erblickt das Licht der Welt.

Ein Schlager-Label wird auf die Band aufmerksam, verlangen aber eine „Anpassung der Musik an kommerzielle Gesichtspunkte“. Und es kommt von der Band eine höfliche Absage. Sie sucht sich eine Konzertagentur; F.A.M.E. Recordings / EDEL. Der Plattenvertrag ist unter Dach und Fach. An der Seite des Produzenten Thomas Heimann-Trosien und Ekkehart Strauss steigen die Musiker um Thomas Lindner die Charts-Leiter Stufe für Stufe nach oben, werden mit solchen Grössen wie „Subway to Sally“ und „In Extremo“ verglichen. Ein Erfolgsrezept der Gruppe ist der ständige Kontakt zu den Hörern und Fans ihres Musikstils nach den Auftritten.

Kurz nach der Fertigstellung vom „Narrenkönig“ trennt sich 2002 die Band von ihrem Bassisten Hubert Widmann. Matthias Richter übernimmt dessen Part und erweitert mit seiner brillanten Spielkunst das Spektrum von Schandmaul.
Eine neue Idee tritt nach einem spontanen Akustik-Auftritt während eines Fantreffens auf die Tagesordnung, ein Unplugged-Konzert. Eine 600 Seiten umfassende Orchesterpartitur wird in einem Zeitraum von 9 Monaten geschrieben. Und 2005 wird das Live-Album „Kunststück“ im Zirkus Krone uraufgeführt. Es folgt eine stets ausverkaufte Tournee. Die Fans sind begeistert.

Ihr neues Album „Mit Leib und Seele“ ist ein weiterer erfolgreicher Meilenstein in der Geschichte der Band. Was wird als nächstes kommen? Worauf können die Fans hoffen? Die Antwort kann nur Schandmaul selbst geben.

Offizielle Homepage: http://www.schandmaul.de



Aktuelle Besetzung der Band:

Thomas Lindner
Gesang, Akkordeon, Akustik-Gitarre, Klavier

Anna Katharina Kränzlein
Violine, Drehleier

Stefan Brunner
Schlagzeug, Percussion, Fanfaren

Martin Christoph Duckstein
E-Gitarre, Akustik-Gitarre

Birgit Muggenthaler
Dudelsack, Blasinstrumente

Matthias Richter
Bass

Diskografie:

Alben und Singles
1999 Wahre Helden
2000 Von Spitzbuben und anderen Halunken
2001 Von Spitzbuben und anderen Halunken (Remix)
2002 Narrenkönig
2003 Hexenkessel (Live-Album)
2004 Wie Pech und Schwefel
2005 Bin unterwegs (Single)
2005 Kunststück (Live-Album)
2005 Immer noch wach (Single zusammen mit Tanzwut)
2006 Kein Weg zu weit (Single)
2006 Mit Leib und Seele

DVDs
2003 Hexenkessel
2005 Kunststück

Siehe auch "Copys Musik á la carte"

 

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