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Filmwelten - Tim Burton

Tim Burton

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Als Sohn des Parkarbeiters Bill Burton und der Kaufhausmanagerin Jean Burton wurde der Regisseur am 25. August 1958 in Burbank, Kalifornien, geboren.
Schon in früher Kindheit saß Tim Burton stundenlang vor dem Ferseher und begeisterte sich für Horrorfilme und Cartoons. Seinen ersten Film, »The Island of Doctor Agor «, drehte er 1971 mit 13 Jahren. Nach seinem Abschluß am California Institute of the Arts, Fachrichtung Animation, ging Burton zu Walt Disney Productions. Sein erstes Geld verdiente er sich in den Studios als Cell Painter in Ralph Bakshi's »The Lord of the Rings« Tim Burton arbeitete desweiteren an den Filmen » The Fox and the Hound « (1981), »Tron« (1982) sowie »The Black Cauldron« (1985) mit. Da ihn Mainstream Projekte nicht so begeisterten, bekam er die Möglichkeit, als Drehbuchautor und Regisseur zwei Kurzfilme zu drehen. Die Rede ist einerseits von der fast 6-minütigen Stop-Motion Animation »Vincent« (1982), in welcher der 17-jährige Vincent Malloy seine Zeit nicht wie andere Kinder im Freien verbringt, sondern zu Hause malt und Bücher wie die von Edgar Allan Poe liest.
Der 27-minütige Film »Frankenweenie« war das zweite Werk aus Tim Burton's Disney Zeit und handelt von einem Jungen, der seinen Hund ins Leben zurückholt. Durch diesen Film wurde der Schauspieler Paul Reubens auf Tim Burton aufmerksam und verpflichtete ihn für seinen Streifen »Pee-wee's Big Adventure«. In Folge des großen Erfolges dieser Komödie bekam der Junge Regisseure Tim Burton das Angebot, starbesetzte Geistergeschichte »Beetlejuice« in Szene zu setzen. Mit »Batman« schrieb er Kinogeschichte.
1990 folge mit »Edward Scissorhands« Tim Burton's vielleicht persönlichster Film. Diese Fantasy-Drama basierte auf einer Figur, die Burton in seiner Jugend entwickelte hatte, und funktionierte sowohl als Satire als auch als einfache Geschichte über Liebe und Intoleranz. Bei »Batman Returns« merkte der Zuschauer im Vergleich zu dem ersten Streifen sehr deutlich, dass der Regisseur zunehmend mehr künstlerische Freiheit genoß. Der zweite Teil war um einiges düsterer als das Original, was den Offiziellen bei Warner Bros. nicht ganz ins Konzept paßte.
1993 kehrte Tim Burton wieder zu seinen Wurzeln zurück und produzierte das animierte Musical »The Nightmare Before Christmas«: Für meine Begriffe ein gradioser Erfolg. Der Komponist Danny Elfman, der zahlreiche Burton-Filme musikalisch untermalte, sang bei diesem Musical selbst drei Figuren. Sein nächster Film »Ed Wood«, ein schwarz-weiß Film mit Johnny Depp in der Hauptrolle, war ein Portrait von Edward D. Wood Jr., den viele für den schlechtesten Regisseur aller Zeiten halten. Obwohl der Film von den Kritikern in den höchsten Tönen gelobt wurde, wollte ihn fast niemand sehen.
1995 betätigte sich Tim Burton bei »Batman Forever« nur noch als Produzent und produzierte außerdem den Animationsfilm »James and the Giant Peach«. Seine nächste Regiearbeit »Mars Attacks!« ging trotz einer vielversprechenden Besetzung unter. Bei »Sleepy Hollow« tat er sich zum wiederholten Male mit Johnny Depp zusammen und holte zusätzlich Christina Ricci ins Boot. Die Story über den kopflosen Reiter und seinen tugendhaften Jäger Ichabod Crane basiert auf einem Buch von Washington Irving.
2001 wagte sich Tim Burton an den legendären »Planet of the Apes« und schuf mit Hauptdarsteller Mark Wahlberg ein atemberaubendes Remake des Klassikers.

Weitere Projekte Burtons gehen wiederum von kindlicher Faszination und Imaginationsvermögen aus: »Charlie und die Schokoladenfabrik « basiert auf einem Roman des Kinderbuchklassikers von R. Dahl, während »Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche « , wie zuvor »The Nightmare Before Christmas «, eine Stop-Motion-Puppentrickfilmproduktion ist.

Im November 2008 beginnen die Dreharbeiten zum neuen Streifen »Alice in Wonderland« von Tim Burton, welcher 2010 Premiere haben soll. Für die Hauptrolle konnte Mia Wasikowska gewonnen werden.

Als Regisseur

Jahr

Originaltitel

Deutscher Titel

1982

Vincent

Vincent

1984

Frankenweenie

Frankenweenie

1985

Pee-wee's Big Adventure

Pee-wee's Big Adventure

1988

Beetlejuice

Beetlejuice

1989

Batman

Batman

1992

Batman Returns

Batmans Rückkehr

1994

Ed Wood

Ed Wood

1996

Mars Attacks!

Mars Attacks!

1999

Sleepy Hollow

Sleepy Hollow

2001

Planet of the Apes

Planet der Affen

2003

Big Fish

Big Fish

2005

Charlie and the Chocolate Factory

Charlie und die Schokoladenfabrik

2005

Corpse Bride

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

2007

Sweeney Todd - The Demon Barber of Fleet Street

Sweeney Todd – Der teuflische Barbier aus der Fleet Street

Als Animator

Jahr

Originaltitel

Deutscher Titel

1981

The Fox and the Hound

Cap und Capper

1982

Tron

Tron

1985

The Black Cauldron

Taran und der Zauberkessel

Als Produzent

Jahr

Originaltitel

Deutscher Titel

1992

Batman Returns

Batmans Rückkehr

1993

The Nightmare Before Christmas

The Nightmare Before Christmas

1994

Cabin Boy

Cabin Boy

1995

Batman Forever

Batman Forever

1996

James and the Giant Peach

James und der Riesenpfirsich

2005

Corpse Bride

Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche

2008

9

9

Andere Filmarbeiten

Jahr

Originaltitel

Deutscher Titel

1992

Singles

Singles – Gemeinsam einsam

1992

Hoffa

Hoffa

Internet-Shorts

Jahr

Originaltitel

Deutscher Titel

2000

The World of Stainboy

The World of Stainboy

Fernsehen

Jahr

Originaltitel

 

1982

Hansel and Gretel

 

1984

Faerie Tale Theatre - Aladdin and His Wonderful Lamp

 

1986

Alfred Hitchcock Presents - The Jar

 

1990

Beetlejuice: The Animated Series

 

1993

Family Dog

 

1993

Lost in Oz

 

1998

Hollywood Gum

 

2000

Kung Fu and Mannequin

 

Musik-Videos

2006

Bones

 

Quellenangabe:

www.prisma-online.de
www.filmposter-archiv.de

© W. Brandt

 

© by 2008
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