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»Lass uns Freunde sein«, sagt er schließlich zu ihr, obwohl beide spüren, dass es längst mehr ist. Nachts scheint Bella von Edward zu träumen und er in ihrem Zimmer zu stehen. Tagsüber fixieren sie sich im Blick, als wäre alles andere ausgeblendet und unbedeutend. Als sie ihn zum Strand einlädt, reagiert er wieder abweisend und launisch: »Wenn du klug bist, hältst du dich fern von mir.« Er selbst tut das Seine dafür, taucht nicht am Meer auf.
»Kalte Wesen« seien die Cullens, erklärt Jacob, Sohn eines Indianers. Weit zurück führe ihre Geschichte, in die Zeit seiner Vorfahren, die in den Wäldern auf die fremden Jäger stießen, und mit ihnen eine Vereinbarung trafen, gegenseitig ihre Reviere zu wahren. Das alles aber sei nur mythische Überlieferung, schränkt Jacob ein. Doch irgendwo in der einsamen Umgebung von Forks kommt Leben in die Legende - und damit der Tod. An einem Bootssteg tauchen James, Laurent und Victoria wie aus dem Nichts auf. »Lass uns nicht mit unserem Essen spielen«, mahnt Laurent. So kommt das Ende schnell für einen überraschten Mann, der dem Blutrausch der kalten Jäger nicht mehr entkommen kann.
Bella recherchiert derweil im Internet und stößt auf ein Buch über die Mythen, von denen Jacob ihr erzählt hat. Spontan nimmt sie die Einladung von Jessica und Angela an, sie nach Port Angeles zu einem Shopping-Trip zu begleiten, um sich das Buch zu besorgen. Als sie zum Auto zurück will, stellen sich ihr junge, betrunkene Männer in den Weg und werden zudringlich. So plötzlich, wie sie auftauchten, kommt Edward zur Hilfe, vertreibt die Gefahr nur mit Blicken, die echte Bedrohung versprechen. Woher wusste er, wo er Bella finden konnte? Ein einziges Mal ist Edward unvorsichtig: »Ich hörte, was sie dachten!« Sofort hakt das Mädchen nach, bis er zugeben muss, dass er die Gedanken anderer lesen könne, nur jene Bellas nicht. Stunden später, zurück in ihrem Zimmer, findet Bella keinen Schlaf, blättert in ihrem neuen Buch und setzt alles Auffällige zusammen: die blasse Haut, die eiskalten Hände, die wechselnde Augenfarbe, die Kraft, Geschwindigkeit und Wahrnehmung. Alles übernatürlich. Bellas Fazit ist erschreckend und doch so verführerisch: Edward ist ein Vampir.
In der Einsamkeit der Wälder kommt es zur Aussprache. Sie spricht ihre Vermutung offen aus, nennt ihn einen Vampir, furchtlos, weil sie wisse, dass er sie nie verletzen würde. Schließlich lässt Edward, der »schon eine ganze Weile 17 ist«, alle Barrieren fallen. Sprintet mit Bella durch das Labyrinth der Bäume, demonstriert seine gewaltigen Kräfte. Gesteht, dass ihn ihr Geruch wie eine Droge anziehe, so stark, dass er sie töten wolle - und zeigt ihr beim einfallenden Sonnenlicht, wie sich Gesicht und Körper verändern, zu glitzern beginnen. »Es ist die Haut eines Killers«, warnt er sie, doch Bella bleibt gelassen: »Ich vertraue dir!« Seite an Seite liegen sie schließlich im Gras. »So verliebte sich der Löwe in das Lamm«, sagt er die magischen Worte, die ihr alles bedeuten.
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In den nächsten Tagen scheint die Welt verändert. Edward ist offen wie nie, erzählt ihr alles. Dass Dr. Carlisle ihm, der 1918 an einer Seuche zu sterben drohte, mit einem Biss ewiges Leben, ewige Jugend schenkte. Dass seine Familie sich nur von Tierblut ernährt und keine Menschen tötet. Dass es aber andere Vampire gibt, die dem Codex der Cullens nicht folgen und Menschen unerbittlich jagen. Wie diese durchs Land ziehenden Vampire, denen bereits zwei Männer aus Forks zum Opfer fielen. Sogar seiner Familie, die in einem lichterfüllten Haus mitten im Wald Zuflucht gefunden hat, stellt er Bella vor. Durch die Versuchung, die mit der Nähe wächst, ist es für Bella eine gefährliche Begegnung. Doch die Cullens empfangen sie freundlich, mit Ausnahme von Rosalie, die Bella misstraut, sie insgeheim um ihre Menschlichkeit beneidet.
Es sind Tage des Glücks, voller aufregender neuer Erfahrungen. Bella stellt ihre große Liebe ihrem Vater vor, küsst Edward schließlich in der Zurückgezogenheit ihres Zimmers. Für beide ist es das erste – und für Bella fast auch das letzte Mal, als Edward für einen Moment die Kontrolle verliert. Dennoch verliert sie ihr Vertrauen nicht – wie auch Edward, der sie seiner Familie so nahe kommen lässt wie noch kein Mensch zuvor. Ausgelassen und akrobatisch erlebt Bella die Cullens beim Baseball, das sie nur in der Einsamkeit, im Schutz eines Gewitters spielen können, das neugierige Beobachter üblicherweise fernhält. Doch nicht diese drei, die aus dem Nebel heraus auf die Lichtung treten und sich ihren Artgenossen nähern.
Für Bella bedeutet das Lebensgefahr. Wird sie als Mensch erkannt, werden sie attackieren. Kurz beschnuppern sich die Unsterblichen, scheinbar friedlich, aber vorsichtig. Dann nimmt James, der unerbittlichste unter den Jägern, Witterung auf und faucht das Mädchen an, das in seinen Augen nur Nahrung bedeuten kann. Schützend stellen sich die Cullens vor Bella, die Edward sofort nach Hause fährt. In Panik packt sie, lügt ihren Vater an, dass sie nicht in Forks versauern und deshalb nach Phoenix zurückfahren wolle. Für Charlie Swan ist diese Reaktion ein Schock, für seine Tochter aber eine Notwendigkeit, um den Vater und sich selbst zu schützen.
Noch in der gleichen Nacht fahren Alice und Jasper ihr neues Familienmitglied nach Phoenix, während der Rest des Cullen-Clans den Spuren ihrer gefährlichen Artgenossen folgt. Ein Rennen gegen die Zeit, denn James ist seiner Beute schon näher, als alle glauben. Am nächsten Abend erhält Bella einen Anruf. Es ist die Nummer ihrer Mutter, doch das Wort ergreift James, der sie in seiner Gewalt hat. Kommt Bella nicht sofort zu ihm, wird ihre Mutter sein erstes Opfer werden. Verzweifelt, mit dem Leben abschließend, fährt Bella zum Treffpunkt, ihrem alten Ballettstudio. Ein Ort, der zu dieser Stunde wie ausgestorben wirkt, aber nur von Menschen verlassen ist …
Besetzung |
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Drehstab |
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Bella Swan: |
Kristen Stewart |
Regie: |
Catherine Hardwicke |
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Edward Cullen: |
Robert Pattinson |
Drehbuch: |
Melissa Rosenberg |
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Charlie Swan: |
Billy Burke |
Romanvorlage: |
Stephenie Meyer |
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Alice Cullen: |
Ashley Greene |
Produzenten: |
Wyck Godfrey |
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Rosalie Cullen: |
Nikki Reed |
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Mark Morgan |
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Jasper Cullen: |
Jackson Rathbone |
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Greg Mooradian |
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Emmett Cullen: |
Kellan Lutz |
Ausführende Produzenten: |
Karen Rosenfelt |
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Dr. Carlisle Cullen: |
Peter Facinelli |
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Michele Imperato Stabile |
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James: |
Cam Gigandet |
Kamera: |
Elliot Davis |
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Jacob: |
Taylor Lautner |
Schnitt: |
Nancy Richardson |
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Jessica: |
Anna Kendrick |
Musik: |
Carter Burwell |
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Mike Newton: |
Michael Welch |
Kostüme: |
Wendy Chuck |
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Eric: |
Justin Chon |
Stuntkoordinator: |
Andy Cheng |
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Angela: |
Christian Serratos |
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Billy Black: |
Gil Birmingham |
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Esme Cullen: |
Elizabeth Reaser |
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Laurent: |
Edi Gathegi |
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Victoria: |
Rachelle Lefevre |
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Rene, Bellas Mutter: |
Sarah Clarke |
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Tyler: |
Gregory Tyree Boyce |
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Waylon Forge: |
Ned Bellamy |
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Phil: |
Matt Bushell |
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Mr. Molina, Bellas Lehrer: |
Jose Zuniga |
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Wie jeder Autor, dessen Story verfilmt wurde, ist auch die Schriftstellerin Stephenie Meyer sehr davon begeistert, ihre Geschichte im Kino sehen zu können. Bedingung dabei war jedoch, dass sich das Filmteam unbedingt an ihre Vorlage halten mussten. »Wir haben alle schon erlebt, wie Bücher in ihrer Verfilmung ruiniert wurden. Es gab eine Menge Dinge, die ich unbedingt schützen wollte, und Bedingungen, die ganz grundsätzlich waren: Niemand durfte sterben, wenn er es nicht auch im Buch tat. Die Namen und Persönlichkeiten des Cullen-Clans mussten beibehalten werden. Solch elementare Dinge eben. Mir ging es um die Bewahrung der Grundlagen.« So die Autorin.
Catherine Hardwicke charakterisiert die Story »Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen«, dass sie das Potenzial hat, »visuell und filmisch zu sein und die Empfindungen einzufangen, wie es sich anfühlt, wenn man sich erstmals verliebt, wie man jemanden so lieben kann, dass man sich für ihn in einen Vampir verwandeln will.«
In »Twilight - Bis(s) zum Morgengrauen« haben die Vampire Spiegelbilder, können mit Sonnenlicht zurechtkommen. Es hat zwar eine Wirkung auf sie, lässt sie aber nicht zu Asche verbrennen. Ein Pflock ins Herz führt auch nicht zu ihrer Zerstörung. Stephenie Meyer hat mit verschiedenen Ideen wie eben diesen gespielt, hielt sich aber grundsätzlich an die überlieferte Mythologie, was wir unter Vampiren verstehen.
Text- und Bildquellen:
Pressemitteilung der JUST PUBLICITY GmbH München
www.twilight-derfilm.de
© Wolfgang Brandt