Sie sind hier: Startseite - Audiovisuelles - Filmwelten - Transporter 3


Filmwelten

Sieben Jahre ist es her, als Jason Statham zum ersten Mal als »The Transporter« in Luc Bessons gleichnamigen Film zu beeindrucken wusste. Mit dem Charme von James Bond, der Coolness von Bruce Willis und den Kampftechniken von Jackie Chan verkörperte Jason Statham in der Rolle des Kurierfahrers Frank Martin einen neuen Heldentypus auf der Leinwand.

Was bisher geschah

THE TRANSPORTER
(2002)

Ex-Elitekämpfer Frank Martin verdient sein Geld damit, Pakete für kriminelle Kunden zu transportieren. Bisher gab es nie Probleme für ihn. Er hielt sich strikt an seine eigenen Regeln:
- Regel Nr.1 - Ist ein Geschäft gemacht, kann man den Inhalt nicht neu verhandeln
- Regel Nr.2 - keine Namen
- Regel Nr.3 - niemals das Paket öffnen
Alles läuft glatt, bis Frank bei einem Auftrag das Paket öffnet und die schöne Lai Kwai zum Vorschein kommt. Frank lässt sich davon aber nicht beeindrucken und verfrachtet sie wieder in den Kofferraum, um sie dem Ganoven »Wallstreet« auszuliefern. Dieser bemerkt aber, dass Frank das Paket geöffnet hat und bittet ihn, einen Metallkoffer zu transportieren. Bei einer Rast explodiert der Wagen von Frank und stocksauer fährt er zurück zu Wallstreet, mischt die Bande auf und nimmt Lai Kwai mit nach Hause. Diese erzählt ihm, dass die Sache größer ist als er sich vorgestellt hat. Es geht um Menschenhandel im großen Stil. Der Ex-Elitekämpfer entschließt sich zu helfen.

TRANSPORTER – THE MISSION
(2005)

Dieses Mal verschlägt es den Kurierfahrer für Sonderfrachten nach Miami, Florida. Um einem Freund auszuhelfen, der in Urlaub ist, fährt Frank einen Jungen ein paar Tage lang zur Schule und nach Hause zurück. Aber weil der Vater des Kleinen zu den Hauptverantwortlichen im Kampf gegen Drogen gehört, wird Frank gegen seinen Willen in eine wahnwitzige Verschwörung hineingezogen. Ein begnadeter Wissenschaftler, der im Dienst eines mächtigen Drogenkartells steht, hat dem Kind einen tödlichen Virus eingeimpft. Und das ist nur der erste Schritt eines teuflischen Plans, der darauf abzielt, alle zu kontaminieren, die dem Drogenhandel in die Quere kommen. Frank will den Kleinen retten, koste es was es wolle. Dazu muss er die Drahtzieher des Komplotts stellen. Doch er muss feststellen, dass er Leuten zu nahe gekommen ist, deren Macht grenzenlos zu sein scheint. Aber das soll ihn nicht stoppen, im Gegenteil...

Und nun gibt es ab den 8. Januar 2008 in den deutschen Kinos mit »Transporter 3« wieder Adrenalin pur. Zum dritten Mal muss Frank Martin ein Paket transportieren. Wieder ist das Paket ein Mensch, und erneut bricht Martin seine eigenen Regeln.
Eigentlich hatte sich Frank Martin nach seinem letzten Einsatz in Miami dafür entschieden, seinen Job als Kurierfahrer gegen ein zurückgezogenes Leben an der französischen Riviera einzutauschen. Doch er hat seine Pläne ohne den ehemaligen Delta Force Soldaten Jonas Johnson gemacht. Im Auftrag der Entsorgungsgesellschaft »Ecocorp« hat Johnson Valentina, die Tochter des ukrainischen Umweltministers Leonid Vasilev, entführt, um so eine offizielle Genehmigung für die Entsorgung von Giftmüll in der Ukraine zu erpressen. Franks Rolle in diesem perfiden Spiel: Er wird gezwungen, Valentina von Marseille aus quer durch Europa nach Odessa zu chauffieren und so den Suchtrupps Vasilevs zu entkommen. Um sicherzustellen, dass Frank den Auftrag erfüllt, legt Johnson sowohl ihm als auch der attraktiven und schlagfertigen Valentina elektronische Armbänder an, die explodieren, sollten sich beide auch nur 20 Meter von ihrem Auto entfernen. Auf diese Weise aneinander gebunden, beginnt ein actionreiches Katz-und-Maus-Spiel, das Frank vor völlig neue Herausforderungen stellt, die nicht nur mit seinem Auftrag zu tun haben.

Filmdaten:

  • Deutscher Titel: Transporter 3
  • Originaltitel: Transporter 3
  • Produktionsland: Frankreich/USA
  • Erscheinungsjahr: 2009
  • Länge: 106 Minuten
  • Altersfreigabe: FSK 12

Drehstab

Besetzung

Regie:

Drehbuch:

Produktion:

Musik:

Kamera:

Schnitt:

Kostüm:

Visual Effects:

Olivier Megaton

Luc Besson, Robert Mark Kamen

Luc Besson, Steven Chasmann

Alexandre Azaria

Giovanni Fiore Coltellacci

Camille Delamarre, Carlo Rizzo

Olivier Beriot, Aline Dupays

Thomas Duval

Jason Statham:

Natalya Rudakova:

François Berléand:

Robert Knepper:

Jeroen Krabbé:

Timo Dierkes:

Katia Tchenko:

David Atrakchi:

Frank Martin

Valentina

Tarconi

Jonas Johnson

Leonid Vasilev

Otto

Sekretärin von Leonid Vasilev

Malcom Manville

Was ist neu in »Transporter 3«?

In einem Interview äußert sich Regisseur Olivier Megaton dazu:
»Das Neue in dieser Fortsetzung der Geschichte ist die echte Gefahr, die über Frank schwebt. Zum ersten Mal in seiner Laufbahn steht er einem Furcht erregenden Kontrahenten gegenüber, was ihn mächtig unter Druck setzt. Zudem verliebt er sich, was ihn in noch größere Gefahr bringt. Ungebunden war er wie eine coole Maschine. Verliebt ist er nun jedoch verwundbar. Frank zeigt Gefühle und weigert sich, Valentina zurück zu lassen, um seine eigene Haut zu retten. Es steht viel mehr als bisher auf dem Spiel, was der Figur eine neue Dimension gibt. Durch diese Konfrontation sind wir mitten im Kodex eines großartigen Actionfilms.«

Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Transporter-Abenteuer – weltweit über 50 Millionen Dollar Einnahmen – musste in der dritten Episode die Messlatte für die Actionszenen noch höher angesetzt werden.
»In Transporter 1 und 2 dauerten die Actionszenen, abgesehen von einer herausragenden Szene, 30-40 Sekunden.
Seither haben Filme wie die ›Bourne-Trilogie‹ oder ›Domino‹ von Tony Scott das Level enorm angehoben. Trotz eines kleineren Budgets mussten wir mit diesen Filmen mithalten und beweisen, dass wir sogar noch weiter gehen konnten. Wir hatten vielleicht keine 75 Millionen Euro, aber wir hatten viele Ideen!«
, so der Regisseur.

Neben den Schauspielern, die bereits in den ersten beiden Streifen zu sehen waren, gibt es mit Natalya Rudakova als Valentina und Robert Knepper als Jonas Johnson zwei neue Gesichter im Schauspielerteam,. Natalya bringt etwas Weiblichkeit, Spontanität, Frische und Würze in den eher Männer dominierenden Film.

Text- und Bildquellen: Universum Film GmbH, München

© Wolfgang Brandt

 

© by 2009
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox