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Filmwelten

Inception

Dein Verstand ist der Ort des Verbrechens

 

»Der Traum ist eine Psychose, mit allen Ungereimtheiten, Wahnbildungen,Sinnestäuschungen einer solchen.«

(Aus: Sigmund Freud: Die Traumdeutung, Franz Deuticke Verlag, Leipzig,Wien, 1900)

Warum träumen wir? Kann sich wirklich jemand genau an jedes einzelne Detail erinnern, was er geträumt hat? Wahrscheinlich nicht. Christopher Nolan greift in seinem neusten Film »Inception« die Problematik der Struktur eines Traumes und der Einfluss des Unterbewusstseins auf. Es gibt nichts verwirrenderes als das Unbekannte, und Nolan nutzt dieses zu seinem Vorteil aus. Er entwickelt ein theoretisches Konzept, packt dieses in ein Szenario, welches sehr real auf den Zuschauer einwirkt. Es ist Nolans Traumwelt, so spannend, so verwirrend und doch so authentisch. Man beginnt, sich zu wundern und nachzudenken. Das ist genau das, was Christopher Nolan mit »Inception« erreichen will.

Kurzinhalt:
Der gefeierte Filmemacher Christopher Nolan dreht mit internationaler Besetzung den SciFi-Action-Thriller »Inception«, eine originäre Geschichte, welche die Zuschauer um die ganze Erde und in die intime und unendliche Welt der Träume führt.
Dom Cobb ist ein begnadeter Dieb, der absolut Beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am verwundbarsten ist - während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt. Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten: Er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was er liebte.
Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm das absolut Unmögliche gelingt: die sogenannte INCEPTION. Statt eines perfekt ausgeführten Diebstahls müssen Cobb und sein Spezialistenteam das genaue Gegenteil vollführen. Ihr Auftrag lautet nicht, eine Idee zu stehlen, sondern eine einzupflanzen. Sollte ihnen das gelingen, wäre es das perfekte Verbrechen. Doch kein noch so ausgetüftelter Plan oder geballtes Fachwissen bereitet das Team auf diesen brandgefährlichen Feind vor, der jeden ihrer Schritte vorauszuahnen scheint. Einen Gegner, den nur Cobb hat kommen sehen.

In »Inception« taucht der Zuschauer in eine Welt ein, in der Technologien existieren, um den menschlichen Geist durch Trauminvasion zu infiltrieren; eine Idee, die sich als gefährlichste Waffe oder als wertvolles Kapital erweisen könnte.

Filmdaten:

  • Deutscher Titel: Inception
  • Originaltitel: Inception
  • Produktionsland: USA
  • Erscheinungsjahr: 2010
  • Länge: 148 Minuten
  • Originalsprache: Englisch
  • Altersfreigabe: FSK 12
  • Premiere: 8. Juli 2010 in London
  • Kinostart USA/GB: 16. Juli 2010
  • Kinostart DE: 29. Juli 2010

Drehstab

Besetzung

Regie:

Christopher Nolan

Leonardo DiCaprio:

Copp

Drehbuch:

Christopher Nolan

Joseph Gordon-Levitt:

Arthur

Produktion:

Christopher Nolan, Emma Thomas

Ellen Page:

Ariadne

Executive Producers:

Chris Brigham, Thomas Tull

Tom Hardy:

Eames

Musik:

Hans Zimmer

Ken Watanabe:

Saito

Kamera:

Wally Pfister

Dileep Rao:

Yusuf

Schnitt:

Lee Smith

Cillian Murphy:

Robert Fischer, Jr.

Produktionsdesign:

Guy Hendrix Dyas

Tom Berenger:

Browning

Kostümdesign:

Jeffrey Kurland

Marion Cotillard:

Mal

...

Pete Postlethwaite:

Maurice Fischer

Michael Caine:

Miles

Lukas Haas:

Nash

Tai-Li Lee:

Tadashi

Der englische Regisseur Christopher Nolan hat uns schon einige Male überraschen können. »Memento« war eine Wucht, eine Geschichte, komplett anders erzählt als wir es erwartet hatten. Später folgten »Insomnia«, »Batman Begins« und der zweite Teil der Batman-Serie »The Dark Knight«, wo Heath Ledger als Joker brillierte.
Nach »The Dark Knight« konnte Christopher Nolan tun, was er gern wollte. Er konnte sich einem Thema zuwenden, mit welches er sich schon seit Jahren beschäftigte. Und daraus wurde »Inception«.
Der Film ist wie eine Achterbahn. Die Geschichte zu verstehen ist fast unmöglich. Es gibt diesen Traum, in diesem Traum kann man erneut träumen und in diesen Traum auch wieder ... Man sollte den Film auf sich zukommen lassen. Er sieht aus wie »The Matrix« aber auch wie »On Her Majestys Secret Service«, zufälligerweise der Bond-Film, den Nolan am liebsten mag.
Wir Zuschauer, Filmliebhaber ... sehen wieder etwas Großartiges im Kino - Kino vom Allerfeinsten, gemacht von jemandem, der das Kino offensichtlich liebt. Etwas für das Gehirn, aber auch etwas zum Zuschauen und Genießen.

Bildquellen: Warnerbros.Pictures

Copyright © 2010 by Wim Aalderink

 

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