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![]() Abbildung 2: Indiana Jones und sein Kumpane Mac |
Das langersehnte neueste Abenteuer des hutbewehrten und Peitsche schwingenden Archäologieprofessors, Indiana Jones, führt den Zuschauer in die Wüste von Southwest und das Jahr 1957, also in die absolute Hochphase des Kalten Krieges hinein.
Indy und sein Handlanger Mac (Ray Winstone) konnten nur mit knapper Not einer Gruppe sowjetischer Spione entkommen. Jones kehrt an seine Heimatuniversität das „Marshall College“ zurück, um festzustellen, dass alles noch schlimmer gekommen ist, als geahnt. Sein enger Freund und Leiter der Universität (Jim Broadbent) erklärt ihm, dass Indys jüngste Projekte und Verhaltensweisen dazu geführt hätten, dass die Regierung ihn unter Beobachtung gestellt habe und die Universität unter Druck gesetzt worden sei, ihn zu feuern.
Als Indiana die Stadt verlässt begegnet er dem jungen Heißsporn Mutt, der nicht nur einen gehörigen Groll, sondern auch eine Angebot für den Archäologen im Gepäck trägt: Wenn Indy Mutt behilflich ist, eine Mission von besonderer persönlicher Tragweite zu bestehen, könnte Indiana selbst, den wohl bedeutendsten archäologischen Fund seiner Karriere machen, den Kristallschädel von Akator, Objekt von Begierde, Träger von Aberglaube und Furcht.
Schon bald nachdem sich die beiden Männer auf die Suche gemacht haben, die sie in die undurchdringlichen Tiefen des peruanischen Dschungels führt, müssen sie feststellen, dass sie nicht allein auf der Suche nach dem Kristallschädel sind. Eine Gruppe sowjetischer
![]() Abbildung 3: Die Hauptstars beim Setphotoshooting |
Elitesoldaten befindet sich ebenfalls auf „Archäologiesafari“, angeführt von der kaltherzigen und maßlos ehrgeizigen Irina Spalko (Cate Blanchett), die sich erhofft mit Hilfe der geheimen Kräfte, die in dem Kristallschädel und der verborgenen Stadt, zu der er gehört, stecken, den amerikanischen Erzfeind zu besiegen und somit den Sieg für die Sowjetunion davonzutragen.
So werden Indy und Mutt auf eine Reise geschickt, auf der es von falschen Freunden, Fallen, Mysterien und unablässigen Hinterhalten sowjetischer Kampftruppen nur so wimmelt, um den Wettlauf um den Kristallschädel zu gewinnen.
Der vierte Indiana Jones Teil verspricht ob der Auswahl der Schauspieler und des leitenden Regie- und Produzententeams eine Verfilmung a la Hollywood der altbewährten Schule zu werden. Hierin liegt allerdings auch ein Gros der Kritik begründet, die nach der Premiere seitens der
Fachpresse geäußert worden ist: so komme der Film ähnlich seinem Hauptdarsteller eher träge daher und erinnere zwar an die Erfolge von einst, jedoch sei die Zeit seit damals vorangeschritten, während Spielberg, Lucas und Ford eine Retrospektive auf die „gute alte Zeit“ des Hollywood Abenteuerfilms gewagt hätten, die gründlich am Publikum der Gegenwart vorbeigehe. Die Gegenseite wiederum betont, dass gerade in der altenhergebrachten Professionalität der beteiligten Stars das Geheimnis des bisherigen Erfolgs der vorhergehenden drei Teile liege und auch der Erfolg des jetzt aktuellen vierten Teils liegen wird.
![]() Abbildung 4: Harrison Ford am Set |
Was die altersschwächelnde Erscheinung des Stars der jetzt begründeten Jones-Tetralogie angeht, so sollte man den Produzenten, Drehbuchautoren und dem Regisseur zugutehalten, dass sie dem vorangeschrittenen Alter des Hauptprotagonisten dadurch Rechnung getragen haben, dass Indy sich im Wettstreit mit seinem jungen Mitstreiter Mutt (Shia LaBeouf) immer wieder selbst auf die Schippe nimmt, gerade wegen seiner altersbedingten Gebrechen, jedoch auch ab und an seine Überlegenheit ob seiner „Altersweisheit“ auszuspielen im Stande sein wird.
Doch jeder sollte sich selbst seine Meinung über den neuen Indiana Jones Film bilden und einfach ins Kino gehen. Allen denjenigen, die sich darüber hinaus mit der Figur, Indiana Jones, dem Drumherum, den Schauspielern etc. näher vertraut machen wollen, entweder als Vor- oder Nachbereitung des Films, sei die offizielle englischsprachige Webpage zum Film ans Herz gelegt, denn sie hält nicht nur Interviews mit den Stars für die interessierten Leser bereit, sondern und vor allem Hintergrundinfos zu den vorhergehenden Teilen der Tetralogie, sowie der Vorgeschichte des Helden und seiner offiziellen Wirkungsstätte und vieles mehr.
So bleibt mir nur eins zum Schluss zu sagen, nämlich allen spannende Unterhaltung bei „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ zu wünschen.

Abbildung 5: Screenshot (eigenes Archiv) offizielle englischsprachige Webpage
Filminfos
Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
Regie: Steven Spielberg
Story: George Lucas
Drehbuch: David Koepp
124 Minuten Spielzeit
Freigegeben ab 12 Jahren
Indiana Jones - Harrison Ford
Irina Spalko - Cate Blanchett
Marion Ravenwood - Karen Allen
Mutt Williams - Shia LaBeouf
uvm.
Quellen:
Bildnachweis:
© Florian Kayser