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Geschichtliches |
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Bauarbeiter und Schreiber ritzen aus Langeweile Karikaturen in die Decken und Wände von Tempeln in Nara, einstige Hauptstadt von Japan. Die Karikaturen haben Ähnlichkeiten mit der typischen Linientechnik der japanischen Mangas. |
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12. Jahrhundert Erste Papierrollen des Bischofs Toba, Chojugiga genannt, tauchen auf. Sie stellen ganze Landschaften dar und sind bis zu 30 Meter lang. Meist sind es Unikate und dienen ausschließlich der Unterhaltung des Klerus. |
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Edo-Periode (1603 – 1869) „ukiyo-e“ (Bilder der schwimmenden Welt) und „shunga“ (Frühlingsbilder) werden in Massenproduktion hergestellt. Viele Farben und kräftige Linien bestimmen die Zeichnungen. Meist beinhalten sie Alltagsszenen, Sehenswürdigkeiten, historische Geschichten und Anekdoten. In Europa entdeckt man sie in Teelieferungen. |
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Amerikanischer und europäischer Zeichenstil brechen in die bis dahin weitgehend abgeschirmte japanische Kultur ein. Hervorzuheben sind dabei der Brite Charles Wigman und der Franzose George Bigot. Von ihnen übernehmen die Japaner die Sprechblasen und den Comic-Strip. Gezeichnet wird zum größten Teil mit dem Bleistift. Kupferplatten- und Setzdruck werden von den Europäern übernommen. |
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20. JahrhundertKitazawa Rakuten und Okamoto Ippei zeichnen als erste im amerikanischen Stil. Sie nennen sich beide mangashi (Meister, Lehrer). Schnell erkennen die Zeitungsverleger, wie erfolgreich die Comicstrips sind und stellen zunehmend Zeichner ein. Es entwickelt sich eine eigenständige japanische Comicstrip-Kultur. 1947 erschien das erste rein japanische Comic-Magazin, „Manga Shonen“, welches noch heute als Urvater der facettenreichen Comickultur in Japan ist. |
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Eine kleine Einteilung der Manga
Shojo: bedeutet in der japanischen Sprache „Mädchen“
Shojo-Manga richten sich an das jünge weibliche Publikum
Hauptsächliche Themen sind Magical Girls, Boys Love, Humor, Romantik, Liebe
Beispiele: Sailor Moon, Love Hina, Oh! My Goddess, Time Stranger KyokoShonen: hat im Japanischen die Bedeutung “Junge”
Shonen-Manga mit ihren aktionsreichen Abenteuergeschichten, Kampf- und Sportszenen werden speziell von hernwachsenden jungen Männern gelesen.
Beispiele: Dragon Ball, Conan, 3x3 Augen, ZeroinSeinen: bedeutet „junger Mann“. Das Sei-nen-Genre wendet sich an den erwachsenen männlicher Leser.
Beispiele: Say Hello to Black Jack, Monster, EagleJosei: japanisch “Frau”. Josei-Manga sind speziell auf erwachsene Frauen zugeschnitten.
Beispiele: Gokusen, Babysitter Gin, You are a FatherHentai: bedeutet “pervers, abnorm”. Hentai-Manga spetialisieren sich auf erotische bis pornographische Darstellungen.
Beispiele: Chrirality, Golden Boy, Vampire Master
Typische Abgrenzung vom Comic
Und am Ende des Ausfluges in die Welt der Manga eine kleine Episode:
Jährlich wird in Japan mehr Papier für Manga verbraucht als für Toilettenpapier!
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Quellen:
www.manga-geschichte.de
www.comicradioshow.com
www.wikipedia.org