Sie sind hier: Startseite - Download/Archiv - Das Archiv - Leitartikel: »Kontaktpflege in Foren, Facebook, Twitter & Co – Muss das sein?«


Der Leitartikel

Juli 2011

Kontaktpflege in Foren, Facebook, Twitter & Co – Muss das sein?

Fast jeder von uns ist auf einer Internetplattform angemeldet. Ist es sinnvoll sich in mehreren Foren mit genau so vielen Nicknames anzumelden? Ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben, ist sehr zeitaufwendig. Und seien wir ehrlich, in vielen Foren ist es viel Blabla um Nichts. Manche haben die Unart, ihre kopierten Kommentare in sämtliche Foren einzustellen. Lohnt es sich dann wirklich, sich die Zeit zu stehlen? Andererseits ist es eine gute Möglichkeit sich auszutauschen, Informationen zu sammeln und Gleichgesinnte zu treffen.

Eine beliebte Möglichkeit zur Kommunikation sind Mediennetzwerke wie Facebook, Twitter, Xing etc. Man findet ehemalige Schulfreunde, zu denen man den Kontakt verloren hatte, genau so, wie man Menschen aus der ganzen Welt kennenlernt.

Millionen Menschen sind auf Facebook gemeldet, das zurzeit eines der beliebtesten Sozialnetzwerke ist. Viele nutzen die verschiedenen Spiele, oder sammeln so viele „Freunde“ wie möglich. Ich persönlich habe alle Anfragen über Spiele gesperrt. Je mehr Freunde hinzukommen, desto weniger erfährt man von den Aktivitäten der Freunde, die man persönlich kennt. Für viele ist Facebook mittlerweile unentbehrlich.

Täglich schwirren diverse Anfragen an. Möchte man eine dieser Anwendungen annehmen, muss man dem Zugriff des Programms zustimmen.
Wie sicher sind die Sicherheitsvorrichtungen der Plattformen? Wer garantiert uns, dass Fremde keinen Zugriff auf unsere Daten erhalten? Im World Wide Web gibt es keine hundertprozentige Sicherheit. Es gilt die goldene Regel, weniger ist mehr. Viele geben sehr wenige persönliche Daten bekannt. Muss auch nicht sein. Kennt man jemanden näher, kann man damit großzügiger sein.

Während viele Unternehmen bereits Plattformen und die Macht der Masse für sich nutzen, sind andere unschlüssig und stehen diesen Medien zwiespältig gegenüber. Transparenz und Kritikfähigkeit sind gefragt. Videos auf Plattformen sind effizienter und kostengünstiger als so manche Werbung in herkömmlichen Medien.

Viele Unternehmensinhaber nutzen die Plattformen, um sich über bestehende und künftige Mitarbeiter zu informieren. Wer Fotos von Saufgelagen und wilden Partys einstellt, über seinen Chef herzieht und deswegen seinen Arbeitsplatz verliert oder den begehrten Job nicht erhält, dem ist nicht zu helfen. Der hat möglicherweise die Idee, die dahintersteht, missverstanden.

Fazit: Wer kostengünstig für sich und seine Werke werben will, für den sind Foren und Mediennetzwerke bei richtiger Anwendung unentbehrlich. Vorausgesetzt, man stellt sich auch einer möglichen Kritik.

Copyright © 2011 by Andrea Hoch

 

© by 2011
nach oben Zurück Optimiert für 1024x768 Pixel
im IE & Mozilla Firefox