
Der Leitartikel


Ein untypischer Leitartikel
- Der Geisterspiegel wird zwei Jahre alt –
von Tommy Tohang im Juni 2008
Dieser Text steht nun an der Stelle des Leitartikels. Ich weiß allerdings schon jetzt, dass es kein typischer Leitartikel wird, wie der Titel bereits verrät. Das Folgende könnte man besser als Rückblick und Zusammenfassung betiteln. Man möge mir verzeihen, dass ich von den „Leitartikel-Normen“, sofern es denn welche gibt, abweiche…
Das zweite Jahr
Nun ist wieder ein Jahr vergangen und der Geisterspiegel feiert seinen zweiten Geburtstag. Ich weiß noch genau, als ich hier saß und den Leitartikel für Juni 2007 schrieb.
Beklagt habe ich mich darin ein wenig über die fehlende Resonanz der Leser. Das hat sich im vergangenen Jahr bereits verbessert. Dies ist schon eine positive Sache, trotzdem wünsche ich mir natürlich noch mehr davon. Doch das bringt die Zeit …
Die großen Events
Im Jahr 2007 ist Einiges mehr passiert. So haben wir auf der Buchmesse in Frankfurt, die ich als erste Buchmesse überhaupt besucht habe, jede Menge Kontakte geknüpft, Fotos und Videos gemacht, Interviews geführt und für uns geworben.
Ebenfalls war der Geisterspiegel im März 2008 natürlich präsent auf der Leipziger Buchmesse. Wieder wurden Interviews geführt und Kontakte geknüpft ...
Ein neuer Weg der Kommunikation im Geisterspiegel
In Anbetracht der hohen Besucherzahl hatten wir beschlossen, endlich den Geisterspiegel-Chat zu eröffnen. Am 1. Dezember 2007 war es dann so weit. Anfangs trieben sich häufig eine ganze Menge Leute darin rum, was allerdings bis heute leider wieder ein wenig nachgelassen hat. Aber mit 26 registrierten Mitgliedern seitdem, liegen wir meines Erachtens schon gar nicht so schlecht.
Die dunkle Zukunft
Seit Ende Juni 2007 lief dann auch eine Ausschreibung bei uns, die ankündigte, dass wir pünktlich zum Jubiläum, also zum heutigen Tage, eine Anthologie mit dem Thema „Dark Future“ herausbringen. Es wurden Autoren gesucht, die bisher noch nichts veröffentlicht hatten. Außerdem wurden ein paar „Wildcards“ an bekanntere Autoren verteilt. Unsere Jury hatte dann ab Anfang Dezember die schwierige Aufgabe, aus den 77 eingesendeten Geschichten die besten herauszusuchen. Am Ende waren es insgesamt 23 Stories, die den Weg ins Buch schafften. Das Ergebnis, ein Paperback mit mehr als 200 Seiten, ist ab sofort bei der Romantruhe erhältlich! Das erste Geisterspiegel-Buch! Dazu gibt es weitere Infos auf unserer Sonderseite zur Anthologie, die ebenfalls heute veröffentlicht wurde.
Der Boss
Das Jahr 2007 brachte uns noch mehr. Es brachte uns unseren neuen Chefredakteur Gunter Arentzen, der zwar schon die ganze Zeit sein wachsames Auge auf den Geisterspiegel warf, aber nur als „Hüter“. Er wurde dann kurzerhand zum Chefredakteur „befördert“.
Zusammenkunft
Im November fand dann auch das zweite Geisterspiegel-Treffen statt, wo sich Mitarbeiter und Redakteure, die sich bisher nur aus dem Internet kannten, auch mal real begegneten. Für die anderen war es ein schönes Wiedersehen. Wichtige Dinge waren ebenfalls an der Tagesordnung, so hat sich beispielsweise das Forum seit dem ein wenig verändert. Ich erinnere mich noch gut an die große Diskussion, die das Für und Wider des Forums zum Thema hatte.
Reisen durch die Zeit
Das neue Jahr, das Jahr 2008, begann so positiv, wie das alte Jahr endete. Unsere Online-Serie „Timetraveller“, die bis dahin schon ein halbes Jahr hinter sich gebracht hatte, wechselte mit Episode 5 in den Januar. Mittlerweile ist Episode 7 schon einen Monat online. Diese Episode ist eigentlich ein kleines Jubiläum für sich, denn am 1. Mai 2008 war genau ein Jahr vergangen, seit Episode 1 veröffentlicht wurde. Um dieses kleine Jubiläum nachzufeiern, hat der Timetraveller-Autor der ersten Stunde, nämlich C.C. Slaterman, ein kleines Special geschrieben, was ebenfalls im Zuge des ersten Upates des heutigen Tages im Geisterspiegel erschienen ist.
Eine traurige Nachricht
Nach dem guten Start ins neue Jahr kam dann die schlimme, für viele von uns erschreckende und sehr traurige Nachricht. Ich erfuhr es am Telefon, als mich unser Chefredakteur anrief: Werner Kurt Giesa ist tot!
Was? Nein! Das darf nicht sein!
Ein guter Freund des Geisterspiegels ist im Februar 2008 von uns gegangen. Es hat viele von uns sehr betroffen gemacht. Ich weiß noch, dass ich stundenlang auf W.K. Giesas Webseite umhergesurft und sämtliche Texte durchgelesen und Bilder angesehen habe. Ich dachte an meine persönliche Begegnung mit ihm auf dem BuCon 2007.
Es hat eine ganze Weile gedauert, bis wir einfach so wieder zur Normalität übergehen konnten …
Wenn dieses Ereignis nicht so traurig gewesen wäre, dann hätten wir uns eigentlich sehr freuen können. Die Tage nach Werners Tod brachten uns neue Rekordzahlen. Der besucherreichste Tag in der Geschichte des Geisterspiegels war der 16. Februar 2008, an dem wir eine Besucherzahl von 523 Leuten verbuchen konnten. Außerdem wurde der Rekord der maximal gleichzeitig auf unserer Seite surfenden Besucher geknackt. Die Zahl stieg auf 11 Personen an. Es mag daran gelegen haben, dass wir das vermutlich letzte Interview mit W.K Giesa im Geisterspiegel online haben. Dazu ist es auch noch ein sehr ausführliches Video-Interview, dessen Downloadzahlen in die Höhe schnellten.
Im dritten Jahr
Im März starteten wir dann eine neue Ausschreibung. Wieder soll geschrieben werden, diesmal ein kompletter Roman. Wir möchten doch zum Dreijährigen wieder ein Buch herausbringen… Wer darüber mehr wissen will, der findet diese Ausschreibung direkt auf der Startseite…
Der Geisterspiegel in Zahlen
Nun möchte ich auch noch einen Einblick in die „Innereien“ der Webseite bieten. Aus den Augen der Technik sozusagen. Keine Sorge, ich mache es für alle verständlich.
Der Geisterspiegel besteht momentan aus über 13.700 einzelnen Dateien, die eine Gesamtgröße von gut 1,4 Gigabyte belegen. Von diesen Dateien sind ungefähr 2500 einzelne Unterseiten, wobei das Forum nicht mitgezählt wurde. Gespeichert sind alle Dateien in insgesamt ca. 780 Ordnern und Unterordnern.
Unser Traffic, was die Bezeichnung dafür ist, welche Datenmenge von den Lesern im Laufe das Jahres 2007/2008 insgesamt auf- und abgerufen wurde, beträgt etwas mehr als 200 Gigabyte, wovon alleine der Februar 2007 für den größten Teil dieser Zahl, nämlich ca. 25%, verantwortlich ist.
Auf die Besucherzahlen möchte ich auch ein wenig eingehen. Wenn man sich die Statistik ansieht, fällt einem auf, dass ungefähr zum Zeitpunkt der Frankfurter Buchmesse ein Sprung nach oben stattfand. Ein Beweis, dass unser Besuch dort erfolgreich verlaufen ist. Und das Schöne ist, dass die neu gewonnenen Besucher immer zum Geisterspiegel wiederkommen, bis heute. Hatten wir doch im Jahr 2006/2007 eine durchschnittliche Besucheranzahl von 109 Personen, ist diese Zahl im Jahr 2007/2008 auf satte 196 Besucher herangewachsen. Legt man nur das halbe Jahr 2008 zu Grunde, sind wir sogar bis zum heutigen Tag bei sage und schreibe 243 (!) Besuchern angelangt, die sich täglich auf unserer Seite tummeln!
Die Webseite
Am äußeren Erscheinungsbild hat sich nicht sehr viel verändert. Diverse Kleinigkeiten sind den meisten wahrscheinlich gar nicht auf Anhieb aufgefallen. Im Laufe der Zeit haben wir einige Beiträge in Menüs zum Aufklappen zusammengefasst, was die Übersichtlichkeit ein wenig verbessert. Außerdem haben wir die Startseite nun so weit umgebaut, dass sie für jeden übersichtlich ist, was allerdings schon kurz nach dem letzten Jubiläum passierte.
Eine Umstrukturierung der „Romanhelden“ war das Ergebnis des 2007er Geisterspiegel-Treffens. Alles andere hat sich so etabliert, wie es war und ist. Das schließen wir aus dem Feedback der Leser. Ich sehe es als Ergebnis dessen, dass ich mich immer bemüht habe, auf alle Vorschläge bezüglich der Gestaltung der Webseite einzugehen.
Danke
Zum Abschluss möchte ich noch ein paar „Danke“ loswerden.
Das allererste und allergrößte „Danke“ gilt natürlich unseren Lesern(innen), die uns bereits von Anfang an die Treue halten und denen, die neu dazu gekommen sind! Und nicht vergessen, vom Feedback lebt der Geisterspiegel!
Eines weiteres „Danke“, ein sehr großes, bekommen Anke und Wolfgang Brandt, unsere Herausgeber. Ohne die beiden würde überhaupt nichts laufen. Ihrer hervorragenden Arbeit ist es zu verdanken, dass der Geisterspiegel weiter wächst und nun dort ist, wo er vor einem Jahr noch nicht gewesen ist. Nämlich ein ganzes Stück weiter oben mit steigender Tendenz. Wolfgang Brandt bekommt noch zusätzlich ein persönliches „Danke“ für seine Hilfe als mein Vertreter und mein Assistent. Er nimmt mir dann, wenn meine Zeit knapp wird, einen Teil meiner Arbeit ab und kümmert sich sehr gut und ständig um das Veröffentlichen der Rezensionen.
Ein weiteres „Danke“ gilt unserem Chefredakteur Gunter Arentzen, der durch gute Ideen und Taten ebenfalls sehr am Erfolg unserer Webseite beteiligt ist.
Noch mehr „Danke“ gehen an die Autoren der Serie „Timetraveller“, die klasse Geschichten geschrieben haben und die Serie weiter fortführen.
Nicht zu vergessen sind die Redakteure und Mitarbeiter, die mehr oder weniger Stunden für den Geisterspiegel „geopfert“ haben. Auch hierfür „Danke“…
Schlusswort
Abschließend möchte ich sagen, dass ich sehr stolz darauf bin, euer Webmaster sein zu dürfen! Ich hoffe auf ein ebenso erfolgreiches drittes Geisterspiegel-Jahr, wie es die letzten beiden Jahre waren… Mein Traum einer kleinen Community nähert sich der Erfüllung.
Und nicht vergessen, in einem Jahr lesen wir uns an genau dieser Stelle wieder!!!
In diesem Sinne … Euer Webmaster.

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