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| Der Geisterspiegel im August 2006 |
Ich weiß noch, als es losging. Es war der 5. Juni 2006, genau um 10.00 Uhr morgens. Für diesen Tag war geplant, den „Geisterspiegel“ nach einer vorangegangenen kurzen Online-Phase mit Marc Burggraf als Webmaster mit neuem Design unter meiner technischen Leitung ins Netz zu stellen. Angesetzt für den Um- und Aufbau des neuen „Geisterspiegels“ waren zwei Monate, die wir aber in eine Zeit von nur drei Wochen umwandeln konnten. Es ging im Mai 2006 los, als ich dazu stieß. Unzählige Stunden habe ich in diesen 21 Tagen an meinem PC gesessen, gebastelt, was das Zeug hielt und diverse Päckchen Tabak in meine Lungen eingesogen.
Nach dem Aufbau des Grundgerüstes der Webseite übernahm ich alle Inhalte der alten Version. Es waren noch nicht sehr viele, was sich aber mittlerweile stark geändert hat. Wir hatten vor, zu zweit an den technischen Dingen zu arbeiten. Marc Burggraf, der alleinige Techniker der alten Version, wurde der zweite Mann im Technikteam, konnte aber leider nur wenig Zeit für uns aufbringen. Das „reale“ Leben darf nicht vergessen werden. So hat er sich schon nach sehr kurzer Zeit vollkommen ausgeklinkt. Ein besonderes Feature, das noch für den „Geisterspiegel“ geplant ist, soll er, wenn es so weit ist, technisch betreuen.
Stattdessen durfte ich, nach langer, alleiniger Arbeit und vielen Bastelstunden, ab Dezember 2006 den Herausgeber Wolfgang Brandt in das Technikteam aufnehmen, der sich seitdem um die Onlinestellung der Rezensionen kümmert. Die täglichen Updates nehmen eine Menge meiner Zeit in Anspruch, doch mache ich es gerne, wenn ich einen Blick auf die Besucherzahlen werfe.
Wenn man die Statistiken der Webseite betrachtet, kann man zufrieden sein. Der Bekanntheitsgrad unseres Online-Magazins stieg relativ schnell in die Höhe. Auch diverse Verlage gehören mittlerweile zu den Stamm-Besuchern.
Wenn man innerhalb des ersten Monats, der für uns auch noch fünf Tage kürzer war, als er im Kalender steht, schon auf satte 1740 Besucher zurückblicken darf, kann man schon ein wenig stolz sein, denke ich. Wir steigerten uns stetig im Laufe der Monate, wobei wir im Oktober 2006 einen ersten Höhepunkt von 3694 Besuchern verzeichnen konnten. Das ergibt eine durchschnittliche Besucherzahl von 119,16 pro Tag! Ein klein wenig enttäuschend war es, als es im November und Dezember dann wieder langsam nach unten ging. Doch dass es keinen Grund zur Sorge gab, sah man im Januar 2007, wo der bisherige Rekord knapp überboten wurde und unsere tägliche, durchschnittliche Besucherzahl sogar auf 119,48 stieg. Nicht deutlich mehr, aber der Rekord war gebrochen. Im letzten Monat konnten wir wiederum einen neuen Rekord mit satten 124,87 Besuchern pro Tag im Monatsdurchschnitt verzeichnen. Mittlerweile sind wir, wenn man es auf das ganze Jahr umrechnet, bei einem Schnitt von ca. 109 Besuchern am Tag angelangt und wir versuchen uns zu steigern.
Der Traffic, sprich die Datenmengen, die durch Seitenaufrufe und Downloads übertragen wurden, beläuft sich momentan im Schnitt auf vier bis zehn Gigabyte pro Monat.
Um mal einen Überblick über den Umfang des "Geisterspiegels" zu geben, möchte ich die folgenden Zahlen auch nicht verschweigen:
Zusammengezählt kommen wir mittlerweile auf ca. 2000 Unterseiten (inklusive Forum), die in den ca. 8000 Dateien, aus denen die Webseite besteht, mit eingeschlossen sind. Diese Dateien sind in ca. 590 Ordnern und Unterordnern gespeichert und umfassen ca. 500 MB...
Es ist nicht alles rosig gelaufen in den letzten zwölf Monaten. Nach einer etwas traurigen Trennung vom Sinclairforum sind wir aber nicht in den Abgrund gestürzt. Im Gegenteil! Seitdem steht der „Geisterspiegel“ auch servertechnisch auf eigenen Beinen. Wir haben Anfang September den Provider gewechselt, was eine durchaus zufriedenstellende Tat war, die zwar ein wenig Arbeit mit sich brachte, aber ohne technische Schwierigkeiten vonstatten ging. Als neue und weit mehr aktive Herausgeber nahmen Anke und Wolfgang Brandt den Platz von Michael Soyke ein.
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| Der Geisterspiegel im Mai 2007 |
Ein Highlight in unserer Historie war das Treffen bei Wolfgang und Anke Brandt im Dezember 2006 in Gießen. Wer neugierig ist, kann auch heute noch den Eventbericht im „Background“ dazu lesen und sich eine Menge Bilder ansehen.
Es bestand für alle die Möglichkeit, sich mal persönlich kennen zu lernen und die ersten sechs Monate Revue passieren zu lassen. Leider waren nicht alle anwesend, die ich persönlich gerne getroffen hätte, doch es war trotzdem ein sehr schönes Ereignis, an das ich gerne zurück denke.
Der große Knall kam dann kurze Zeit später im Januar 2007, als uns unser Chefredakteur verließ. Außerdem gingen auch einige Redakteure und Mitarbeiter mit ihm.
Nach einiger Zeit, als der allgemeine tote Punkt überstanden war, kamen wir zu dem Schluss, den „Geisterspiegel“ ohne Chefredakteur laufen zu lassen und es funktioniert. Auch die verbleibende Anzahl der mitarbeitenden Personen schaffte es, unsere Webseite am Leben zu halten. Es kamen neue Leute und damit frischer Wind hinzu, was sich als positiv bewerten lässt.
Die alte Leitstory, die durch den Weggang des Chefredakteurs entfernt wurde, haben wir dank dem Mitwirken einiger Leute des „Geisterspiegels“ sehr gut mit den „Timetravellern“ ersetzen können.
Auch das äußere Erscheinungsbild des „Geisterspiegels“ hat sich im Laufe der Zeit mehrfach in kleinen und großen Schritten verändert. Das Auffälligste war wohl die Umstellung der Navigation vom oberen Seitenbereich an den linken Seitenrand. Dazu kam nun noch der in 3D gestaltete Rahmen, der die Seite oben und links einschließt. Es gab ein paar Diskussionen um das Für und Wider dieses Layouts. Es hat sich aber herausgestellt, dass es reine Gewohnheitssache ist und die neue Darstellung doch besser ist, als die alte.
Eine weitere, eher unauffällige Layout-Änderung hat sich langsam auf allen Unterseiten breit gemacht. Die Kopfzeilen der Tabellen und der Footer sind durch 3D-Design aufgewertet und die Übersichtsseiten leicht umgestaltet worden. Das alles geschah mit dem Gedanken, die Übersichtlichkeit zu erhalten und die stetig steigende Beitragsanzahl vernünftig zu ordnen. Außerdem soll es die „Bedienung“ des „Geisterspiegels“ so einfach wie möglich machen. Um das zu erreichen, ist auch die Startseite mehrfach geändert worden. Es war nicht einfach, eine Übersicht über die komplette Homepage auf einer einzigen Seite durchschaubar unterzubringen. Das irgendwann eingebaute Inhaltsverzeichnis, auch „Sitemap“ genannt stellt eine Erleichterung dabei dar, denke ich.
Die Entwicklung des „Geisterspiegels“ beinhaltete auch diverse Änderungen an und in den einzelnen Rubriken. So blieb immer Leben auf der Seite.
Ein Highlight im „Geisterspiegel“ ist das seit August bestehende Forum, was allerdings problemlos eine höhere Anzahl registrierter User verkraften könnte. Mit nunmehr 47 Mitgliedern ist es noch recht klein und somit nicht lebendig genug. Ja, die letzten beiden Sätze können ruhig als Ansporn zum Anmelden gesehen werden!
Enttäuscht bin ich persönlich ein wenig von der Bildergalerie. Sie wird kaum genutzt und selten kommt mal ein neues Foto hinzu.
Als bisher letztes größeres Feature wurde der Kalender eingebaut. Eine schöne, aber noch mit mehr Inhalt zu füllende Sache. Man kann leider nicht erkennen, wie viele Leser sich Informationen daraus holen.
Die anfänglich geplante Anzahl der Updates haben wir deutlich übertroffen. Es hieß zuerst, es gäbe jede Woche ein oder zwei Aktualisierungen, doch wurde schnell klar, dass sich jeden Tag etwas ändern würde. Manchmal sogar mehrfach pro Tag. So versuchen wir, immer aktuell und interessant zu bleiben.
Ganz besonders stolz sind wir auf die beiden Interviews, die wir mit Jason Dark und W.K. Giesa geführt haben. Ein Interview in Ton und Text und sogar eines als Video, und beide Top-exklusiv, werteten die Sparte „Interviews“ um ein Vielfaches auf.
Einige exklusive und spannende Kurzgeschichten und Serien, auf die wir stolz sind, befinden sich ebenfalls in unserer Sammlung.
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| Der Geisterspiegel im Juni 2007 |
Wenn ich darüber nachdenke, was ich mir in der Zukunft für den „Geisterspiegel“ wünsche, ist das in erster Linie eine höhere Besucherzahl. Das brächte mit sich, dass das Feedback insgesamt ein bisschen wachsen würde. Leider sind die Reaktionen bisher immer noch sehr mager ausgefallen. Das Forum ist eigentlich für Diskussionen über unsere Beiträge gedacht, wird aber meines Erachtens viel zu wenig genutzt.
Ein wenig kann man das Interesse der Besucher an den Downloadzahlen erkennen, die eigentlich nicht so übel sind, doch wären uns ein paar Worte, die uns per Mail oder Kontaktformular erreichen, bzw. Diskussionen im Forum nicht weniger lieb. Selbst das Jubiläumsgewinnspiel hat nicht die erhoffte Teilnehmerzahl erreicht.
Dies hier kann durchaus als Aufruf gewertet werden, ein paar Leserbriefe zu schreiben und uns Meinungen, Vorschläge und Kritik mitzuteilen oder sich, wie schon erwähnt, im Forum anzumelden. Nur dann können wir uns besser auf den Leser einstellen und unser Angebot dementsprechend anpassen. Durch diverse Kontaktformulare haben wir das Schreiben so einfach gemacht, wie es nur geht und ein kostenloses Forum zur Verfügung gestellt.
Mein Traum, den ich fast von Anfang an habe, ist es, den „Geisterspiegel“ zu einer kleinen und stetig wachsenden Community zu machen. Ich habe geplant, ab einer durchschnittlichen täglichen Besucherzahl von 250 einen Chat einzubauen, der allerdings bei den momentanen Userzahlen nicht sinnvoll wäre. Was nutzt ein Chat, in dem sich niemand aufhält!?!
Was man zusammenfassend über das eine Jahr sagen kann, ist alles in allem trotzdem durchaus positiv. Einzig das erwähnte, ausbleibende große Feedback fehlt uns noch.
Ich bin froh über die Entwicklung, die hinter uns liegt und gespannt auf das, was die Zukunft bringen wird.
So gehen wir also guten Mutes und mit vollem Enthusiasmus in die nächste, die zweite Runde und starten in ein weiteres Jahr.
Wir lesen uns an dieser Stelle am 5. Juni 2008 wieder, wenn es heißt: Zwei Jahre
… Das nächste Jubiläum ist da.
In diesem Sinne…
Euer Webmaster
