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TIME TO SAY GOOD BYE
Eine Story geht ihren Weg
von Wolfgang Brandt
August 2007
    
Es ist genau ein Jahr her, als sich der junge Autor Frank Possmann aka Benjamin Cook dazu entschloss, seine Story „Alan Demore“ bei zu veröffentlichen. Am 02. August 2006 startete die Serie mit Band 1 „Die Geister-Reiter“. Ich möchte diesen Leitartikel als eine kleine Hommage verstanden wissen; auch wenn da draußen einige Kritiker anderer Auffassung sind.
Durch eine Information auf unserem Werbeflyer für geben wir jungen und Hobby-Autoren die Möglichkeit, ihre Stories zu publizieren.
Seit Existenz unseres Online-Magazins nutzt Frank Possmann diese Möglichkeit, um seine Serie „Alan Demore“ einer breiten und interessierten Leserschaft anzubieten.
Wie kam es dazu? Wo liegen die Quellen von „Alan Demore“?
Dazu der Autor selbst:
„Schon immer hat mich John Sinclair fasziniert. Ob Romanheft oder Hörspiel, ich verschlang einfach alles. Und da ich schon immer eine blühende Phantasie besaß, dachte ich eines Tages: Warum schreibst du nicht selber Gruselstories?
Zu Beginn waren es nur Kurzgeschichten, welche in meiner Schule die Runde machten. Dann wagte ich mich an größere Geschichten. Es ist schwer, 50 Seiten mit einer interessanten Handlung zu füllen. Aber es gelang mir. Nun musste ich mir eine Hauptfigur einfallen lassen. Der Name Alan Demore fiel mir nachts ein.
Sodann schrieb ich meinen ersten Roman „Die Geister-Reiter“, der ursprünglich den Titel „Das Keltengrab“ trug. Es war meine erste Story und entstand innerhalb von 3 Jahren. Ich begann damit etwa 1989. Fertig wurde sie aber erst 1992. Ich habe für diese Geschichte nie recherchiert, da ich sie nur für die Schublade schrieb.“
Im Sinclairforum wurde ich durch ein Posting von Frank auf „Alan Demore“ aufmerksam. Dieses Forum eignete sich zu dieser Zeit nicht in dem Maße, seine Story zu publizieren und einen breiten Kreis an interessierten Lesern zu erreichen. Es ist halt spezifisch auf John Sinclair ausgerichtet. Aus der Idee heraus, ein Online-Magazin herauszugeben, kam die Stunde für „Alan Demore“. Nach 16 Jahren Schubladendasein konnte der Protagonist endlich seine Enge verlassen. Nach Band 1 folgten am 25. August 2006 der 2. Band mit dem Titel „Das Vampirmonster“ und am 27. September 2006 Band 3 „Der Folterknecht des Teufels“.
Während der Übergangsphase von altem zum neuen Herausgeber wusste Frank nicht so recht, wie er sich entscheiden sollte. Er fühlte sich wie zwischen zwei Stühle platziert. War dies das Ende von „Alan Demore“? Sollte er wieder zurück in die Schublade? E-Mails gingen hin und her. Für mich war klar: Der Ritter des Lichts muss weiter existieren, auch wenn unser ehemaliger Chefredakteur Horst Hermann von Allwörden die Auffassung vertrat, die Story für zu sichern und danach in der Versenkung verschwinden zu lassen. Diese negative Einstellung seinerseits zu der Story liegt aus meiner Sicht darin begründet, dass er veranlasste, den Teil 2 ohne Lektorat, mit sehr vielen Fehlern behaftet, online zu setzen. Demzufolge negativ fielen auch entsprechende Rezensionen und Reaktionen aus. Gewollt oder Desinteresse an der Story? Ich will nicht weiter darüber spekulieren und aus Rücksicht auf das Erstlingswerk des jungen Autors nicht aus dem Nähkästchen plaudern. Dies ist mittlerweile eine eigene Geschichte wert.
Es wurde ruhig um „Alan Demore“ und Benjamin Cook. Keine Reaktion auf E-Mails und Telefonate. Was war geschehen? Sollte sich der Autor mit seiner Story einem anderen Projekt zugewandt haben? Oder ist ihm etwas passiert? Haben wir etwas falsch gemacht? Ist er deswegen verärgert? Fragen über Fragen. Sieben Monate kein Lebenszeichen von Frank. Auch Gästebucheinträge auf seiner Homepage blieben unbeantwortet. So kannte ich ihn nicht.
In mir reifte schon der Gedanke, die Story abschreiben zu können. In Absprache mit Anke und Tommy wurde „Alan Demore“ aus der eigenen Rubrik in den Bereich Stories & Lyrik verschoben. Doch im Mai dieses Jahres kam ein Lebenszeichen von Frank. Alle Fragen waren innerhalb weniger Minuten beantwortet. Krankheitsbedingt war Frank Possmann ans Bett gefesselt. Auch die anschließende Reha machte es ihm nicht möglich, sich weiter mit dem Protagonisten Alan Demore und dessen Publizierung bei zu beschäftigen. Vorrang hatte sein Genesungsprozess. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass am 23. Mai 2007 mit Teil 4 „Der Schrecken aus der Tiefe“ ein neues Abenteuer von Benjamin Cook online ging. Es folgten am 24. Juni 2007 Band 5 „Sie liebte einen Vampir“ und am 01. August 2007 der 6. Band mit dem Titel „Das Kreuz der Qualen“.
Damit endet die Geschichte von Alan Demore und seinen Begleitern im Kampf gegen das Böse hier im Geisterspiegel. Es wird in der nächsten Zeit keine Fortsetzung mehr geben. Doch den Fans sei gesagt: Es geht an anderer Stelle weiter, bei romantruhe.de.
Im Juni 2007 bekam Frank Possmann von Joachim Otto das Angebot, seine Story als Paperback zu veröffentlichen. Auf dem BUCON in Dreieich-Sprendlingen wird am 13. Oktober 2007 sein erstes Buch mit dem Titel „Rückkehr aus dem Totenreich“ vorgestellt. Auch wenn ein anonymer E-Mail-Schreiber der Auffassung ist, dies verhindern zu wissen.
Frank hat mit seiner Entscheidung, seine Story um den Ritter des Lichts bei zu publizieren, eine richtige Wahl getroffen. Er nutzte die Möglichkeit, die wir ihm gaben. Für uns ist er Vorreiter für andere Talente, die da draußen noch unentdeckt sind. Auch für uns war es ein Novum, als Joachim Otto das Angebot machte.
Frank, gehe den eingeschlagenen Weg, den wir dir vorbereitet haben. Trotze den Neidern und Miesmachern mit einer guten Story. Nutze jede Kritik, um dein Potential weiter zu vervollkommnen. Du sagst selbst dazu:
"Die Kritik gegenüber der ersten Folge ist berechtigt. Sie war ein erster Gehversuch, eine Idee zu einer Serie, über die ich heute lächeln muss.
Lächeln deshalb, weil sich ein Traum erfüllt hat. Wenn auch nur ein kleiner. Aber Alan Demore hat das Laufen gelernt. Dank der Kritik und des Lobes, welche ich erhielt.
Man kann einen Roman schnell schlecht reden. Wenn man die Hintergründe nicht weiß oder man voreingenommen ist, geht dies flott. Was man aber bedenken sollte, ist die Tatsache, dass ich viel Herzblut in meine Storys lege, viel Zeit und auch jede Menge Mut. Denn Mut gehört dazu, wenn man sich der Öffentlichkeit stellt. Kritiker wird es immer geben. Selbst der berühmteste Film erhielt derbe Seitenhiebe. Doch davon lasse ich mich nicht abschrecken.“
Aus Fehlern kann man nur lernen, ohne Fehler gibt es bekanntlich keine Entwicklung, kein Vorwärtskommen. Lass dich von einem Bayreuth 3-Song des Musikers Joachim Witt, Mitglied von Kultur-Attack, leiten: „Auf Neuland ich schau...“
Frank Possmann hat mit uns zusammen einen Weg eingeschlagen, den wir auch weiterhin jedem jungen und Hobby-Autoren anbieten. Also, ihr schlummernden Talente da draußen, es ist ein Versuch wert, eure Stories, passend zu den Thematiken von , bei uns zu publizieren. Traut euch! Vielleicht werdet auch ihr von einem Verleger entdeckt. Garantieren können wir dies im Vorfeld jedoch nicht.
Frank hat eine Pionierrolle übernommen und diese mit Bravour erfüllt. Wir Geisterspiegler wünschen dem Autor für seine erste Printausgabe einen guten Start.
Frank, du bist auch weiterhin zu jeder Zeit bei herzlich willkommen!
© Wolfgang Brandt

Eine Gegendarstellung zum Leitartikel HIER
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