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Das Geisterspiegel.de-Jubiläum 2009

Das Geisterspiegel-Jubiläum 2009

5. Juni 2009

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Das Grußwort - Der Baum ...

von Wolfgang Brandt


(Bild von Tommy Tohang)

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Ich liege unterm Baum und schaue den dahinziehenden Wolken nach, wie sie sich durch die Kraft des Windes ständig verändern.
In den Ästen des Baumes haben sich einige Vögel niedergelassen, sie zwitschern fröhlich vor sich hin. Viel würde ich dafür geben, um sie verstehen zu können. Ihr Trällern lässt mich in Gedanken versinken …

Damals noch ein Samenkorn hat er sich in den vergangenen Jahren zu einem beachtlichen Baum entwickelt, mit einem festen Stamm, starken Hauptästen, zahlreichen Zweigen und Tausenden von Blättern, die durch scheinbar unsichtbare Hände zärtlich berührt werden.
Ständig wird der Baum gehegt und gepflegt, ständig ändert er dank zahlreicher Hobbygärtner sein Äußeres. Da wird geformt, geschnitten, abgestorbene Äste und Zweige entfernt, um neuen Trieben Platz zu machen. Und die Arbeit lohnt sich.
Es gibt auch Situationen, in denen andere Hobbygärtner Äste des Baumes haben möchten, um ihre Bäume zu veredeln. Kein Problem, er erhält ja auch von anderen Bäumen Äste, die seine Krone verschönern.

Manchmal ertappe ich mich bei dem Gedanken, einfach die Axt oder die Kettensäge zu nehmen, um den Baum zu fällen, aus ihm Kaminholz zu machen und dieses zu verbrennen. Doch ist es nur ein Gedanke, denn das hat er nicht verdient. Immer mehr Menschen besuchen den Baum, liegen in seinem Schatten, bewundern seinen Wuchs, seine gut ausgeprägte Krone. Diesen Umstand mag er und hört auf seine Weise diesen Menschen zu.
In sich stark trotzt der Baum so manchem Sturm, der auf ihn einwirkt. Dank seiner starken Wurzeln, die fest im Erdreich verankert sind, stört ihn das nicht. Er wehrt sich gegen Parasiten und andere Schädlinge, die ihn befallen oder ihm den Garaus machen wollen. Solch ein Getier hat kaum eine Chance, dem Baum nachhaltige Schäden zuzufügen.

Dieser Baum hat auch einen Namen: Er ist unser Geisterspiegel, der heute sein dreijähriges Bestehen feiert. Es ist wieder die Zeit herangereift, um einmal denjenigen Mitarbeitern und Redakteuren, Freunden und Symphatisanten für ihre Mühen und Interesse zu danken, dass sich das Onlinemagazin zu einer festen Größe im Phantastikbereich entwickelt hat. Überall, wo wir in den vergangenen Jahren waren, ob auf den Buchmessen, Cons oder Events, erhielten wir ein positives Feedback. Nur einige wenige Unverbesserliche gönnen uns unseren Erfolg nicht. Pfeif drauf: Denn wo gehobelt wird, fallen auch Späne.
Mein besonderer Dank gilt den Autoren, die unsere Leitstory »Timetrevaller« mit viel Engagement und interessanten Geschichten zweimonatlich bereichern. Dass die Serie bei unseren Usern ankommt, zeigen ja die Downloadzahlen.
Ohne unseren Webmaster Tommy wäre das Layout des Geisterspiegels nicht zustande gekommen. Mir ist bewusst, dass er viel Zeit investiert, obwohl er manchmal nicht so recht weiß, wie er all seine Hobbys unter einen Hut bringen soll. Doch irgendwie schafft er es. Dafür an Tommy ein dickes Dankeschön.
Die Autoren und Tommy seien hier stellvertretend erwähnt. Jedem, der für den Geisterspiegel einen noch so winzigen Beitrag geleistet oder Hinweise gegeben hat, gebührt mein Dank. Denn ohne diese wäre der Geisterspiegel nicht das, was er ist. Auch die ausgeprägten Kontakte zu Verlagen, Firmen, Pressestellen, Autoren und Internetportalen trugen und tragen zur Erhöhung unseres Bekanntheitsgrades im Bereich der Phantastik und darüber hinaus bei.

Ein starker Ast des Baumes Geisterspiegel ist die Westernrubrik. Die Kolumne »Slatermans Westernkurier« sowie Ingo Löchels »Stars des Western« und ganz neu »Geschichte des Westernfilms« tragen dazu bei, dass ihre Beiträge nicht nur bei Kennern der Indianistik und Amerikanistik positiven Zuspruch finden, weil gerade diese Thematik ein Waisenkind im deutschsprachigen Raum darstellt.
Auch wenn wir manchmal keine Exklusivrezensionen für den Geisterspiegel online setzen, erreichen wir jedoch in gewisser Hinsicht Exklusivleser, die gerade über andere Internetportale zum Geisterspiegel stoßen. Über diese Partnerschaften sind wir sehr dankbar, denn diese Zusammenarbeit kommt letztendlich den Lesern zugute.

Sehr positiv überrascht bin ich darüber, dass seit dem letzten Jahr sehr viele Einzelstories und Kurzgeschichten Einzug in den Geisterspiegel halten. Monat für Monat gehen unaufgefordert E-Mails ein, in denen nachgefragt wird, ob wir Interesse an der Veröffentlichung der Geschichten haben. Natürlich haben wir dies, denn es gibt sehr viele unentdeckte Autoren, denen wir mit dieser Veröffentlichung die Möglichkeit bieten, bei möglichem Interesse von Seiten der Verlage an den Stories unter Vertrag genommen zu werden. In der bisherigen Geschichte des Geisterspiegels wurden zwei Stories von der Seite genommen, da diese mittlerweile im Printformat als Buch vorliegen. Das problemlose Abtreten der Veröffentlichungs- und Vervielfältigungsrechte ist ein Beweis dafür, dass das gesamte Team hinter diesen Autoren und den entsprechenden Verlagen steht.

Mit welcher Technik wir den Geisterspiegel aufbauen – ob mit HTML und/oder PHP -, ist letztendlich egal. Wir nutzen dies seit Anbeginn. Ein Wechsel zu CMS hätte mehr Nachteile als Vorteile. Ein riesengroßer Vorteil besteht darin, dass Beiträge, die online gehen sollen, vorher durch den entsprechenden Redakteur redigiert werden können und somit inhaltlich und inpuncto neuer deutscher Rechtschreibung fast fehlerfrei sind.
Und ist es denn, wie andere Leute stolz verkünden, notwendig, Punkt 0:00 Uhr automatisch ein Update machen zu können, ohne dabei sein zu müssen? Freut mich für diese. Doch ist es wirklich egal, wann ein Update gemacht wird. Sehe ich mir unsere Stundenstatistik an, so stelle ich fest, dass der Zugriff auf die Geisterspiegelseiten in der Zeit von 10:00 - 23:00 Uhr am höchsten ist.

Sicherlich läuft auch bei uns nicht alles rund, viel ist noch tun. Doch weiche ich als Herausgeber nicht von der Prämisse ab, dass Beruf und Privatsphäre eines jeden Mitarbeiters und Redakteurs oberste Prirorität haben. Da kann es schon einmal passieren, dass wir nicht up to date sind. Doch wir haben viel Zeit, um bestehende Mängel zu beseitigen und neue Ideen in den Geisterspiegel einfließen zu lassen. Dazu soll der neue Geisterspiegel-Podcast den Start in das nächste Jahr des Bestehens unseres Onlinemagazins einläuten.
Stoßen wir gemeinsam auf das bisher Erreichte an, raufen wir uns nach durchzechter Nacht auf, um das vierte Jahr des Geisterspiegels in Angriff zu nehmen!

Ihr und Euer
Wolfgang Brandt (Herausgeber)

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Das 20.00 Uhr-Update:
- In der neuen Rubrik in den Filmwelten (Die Geschichte des Western-Films) wurde der zweite Beitrag veröffentlicht
- Mythen & Wirklichkeiten - Historisches: Der 5. Juni - Ein Tag im Kontext der Zeit
- Kurzgeschichte Fantasy - Die Martinsgans
- Star Trek - Wie Leonard Nimoy als Mr. Spock zu seinen spitzen Ohren kam
- Westernkurier - Print Olive, der »Menschenbrenner« von Nebraska
- Sukkubus Band 7 von Mara Laue als Online-Version auf 4 Seiten
- Außerdem als pdf-Datei mit satten 148 Seiten zum kostenlosen Download im Downloadbereich
- Jimmy Spider und die gnadenlosen Sieben (Teil 2 einer Doppelfolge)

 

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Das 0.00 Uhr-Update:

- Der Leitartikel zum 3. Geisterspiegel-Jubiläum - von Tommy Tohang
- Der alte Leitartikel wurde ins Archiv verschoben.

- Unsere Geisterfrau hat einen Namen - Gewinner des Preisausschreibens
- Ein neuer Werkstattbericht ist online - "Ein Tag für den Geisterspiegel"
- Eine neue Rubrik in den Filmwelten (Die Geschichte des Western-Films) mit dem ersten Beitrag ist online
- Die Timetraveller Extra-Story zum dreijährigen Jubiläum des Geisterspiegels - "Einmal Kansas City bitte" - von Gloomy Tomb
- Die erste Geisterspiegel.de-Podcast-MP3 ist online (vorerst nur als normale mp3-Datei)
- Ausschreibung "Ein Romanprojekt" - Der Siegerroman
- Jimmy Spider und die Zeitreise (Teil 1 einer Doppelfolge)

 

 

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