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Lyrik

Trostlose Wüste soweit man auch sieht,
dabei hatten grad noch viele Pflanzen geblüht.
Lavagestein seh ich meilenweit liegen,
Feuer, die bin in den Himmel hoch fliegen.

Durchzogen mit Kratern, der Himmel blutrot
und fast alles Leben ringsum ist jetzt tot.
Nur einzelne Wesen, seh ich dort jetzt schleichen,
bewegen sich zaghaft noch über den Leichen.

Es ist eine Strafe, dies alles zu schauen,
das Dunkel hat hier überall seine Klauen.
Das Bild, was ich zeige hier jeden wohl stört,
der  Anblick wohl auch jeden Menschen empört.

Ich habe im Geist diese Bilder vor mir.
Vollkommen verzerrt und ich merk, daß ich frier.
Es wird wohl selbst für den nicht mehr lohnen,
der überlebt und jetzt muß alleine hier wohnen.

Kann selber bei diesem Bild kaum noch schlafen,
ich wünschte, wir würden es wirklich schaffen,
daß alles, was dieses Bild dir beschreibt,
für immer Phantasie nur bleibt!

© Alexa Drenker

 

© by 2006
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