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Lyrik

Hältst deine Tür fest verschlossen.
Erloschen dein Lebensfeuer, es wurde Grundwasser auf dieses gegossen,
lässt mich nicht an deinem Verstand,
auch nicht an dein Gefühl,
verhüllst allesamt mit einem Trauergewand.
Doch ich sehe durch eine kleine Lücke,
deine demolierte Brücke.

Höre dich sanftmütig zugleich schwach aufstöhnen.

Deine Innenwelt,
diese mir sichtlich keineswegs gefällt.
Starr dein Blick traurig und leer,
das Atmen fällt dir quälend schwer.
Deine Trauer dringt tief in mich ein,
erdulden musst du diese nicht allein.
Es ist so ungefähr,
gleichsam dein Schmerz mein Eigener wär’.
Ein uns so sehr nahe stehendes liebes Wesen,
fraß den Dreck des verhassten darüber hinaus ekelhaften Henkersbesen.

Ich versuche dich zu erreichen,
schonungslos werde ich um dich schleichen.
Ein Glücksgefühl soll dich durchströmen,
wie ein schöner warmer Sommertag,
ersehne ich dich zu verwöhnen.
Nachhinkend dein Verstand,
du siehst eine Blume blühen am Wegesrand.
Diese wunderschöne Blume aus deinem Horizont damalig schon längst verschwand.
Wir schlendern nun fest aneinander gefügt durch unsere Regionen,
ganz besinnlich ohne Tränen und Depressionen.
Diese Landschaft werden wir durchschreiten,
überdies uns wechselseitiges Wohlergehen bereiten .

Du bist mit deinem demolierten Verstand nicht allein bis zum Schluss.
Unausweichlich war der Todeskuss.
Unendliches Leid,
unser Verlust für alle Ewigkeit .

Ich halte dich,
versuche, mit meinem Herz dich zu lenken,
hab' um dich gegenwärtig angsterfüllte Bedenken.
Außerordentlich um dein Wohl bedacht,
klopfte ich an deine Tür ,
empfindsam und sacht .

© Green Witch

 

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