
Lyrik

  
Poesie des Sterbens
In deinem Blute liegst du da,
dein Sterbender Leib wird Blass.
In deinem Stöhnen lebt soviel Schmerz,
wunderschön ist es anzuhören.
Alle deine Knochen sind gebrochen,
dein Fleisch von Wunden übersäht.
Zerschmettert ist dein Gesicht,
wurde mit harten Schlägen beschenkt.
Dein Sterben ist unbeschreibliche Poesie,
dessen Schönheit meinem Werke entspringt.
Dein Blutig geschlagener Körper zuckt,
folgt dem Rhythmus deines verlebenden Atems.
Weit aufgerissen sind die Seelentore,
geben die darin Lebende Angst vor dem Tote preis.
Deine zitternden Hände greifen ins Leere,
bitten mich deinen Engel des Todes um Gnade.
Sprechen möchtest du mit letzter Kraft,
aus deiner Blutüberschwemmten Kehle ein Wort gebären.
Schon nahe bist du deinem Sterben,
doch nur ich kann dieses Schöne Werk vollenden.
Die Stunde meines Triumphes hat geschlagen,
Reif ist die Zeit um mein Werk zu beenden.
Will dein Sterben zur Poesie erheben,
mein Genie mit dieser Tat huldigen.
Eine Symphonie aus Blut soll entstehen,
mit einem Schlage wird dein Leben Enden.
Ein Stock wird auf deinem Schädel splittern,
deinen Kopf auseinander treiben.
Dein Denken mir offenbaren,
dass ich darin meine Wahre Größe erkennen mag.
Mit deinem Blute vermischt sich die Masse deines Geistes,
unter meinen Füssen breitet sich ein Rotes Meer aus.
Starr sind deine Augen geworden,
spiegeln als letztes mein Schönes Antlitz wieder.
Kein Atmen ist mehr von dir zu hören,
das Pochen deines Herzens ist mit ihm verstummt.
Verschlungen wirst du von meinem Freudigen Blick,
erkenne jede Schönheit deines Toten Leibes.
Du bist das Zeugnis meines Schaffens,
die Erfüllung meines schönsten Traumes.
.
Voller Kindlicher Freude stehe ich da,
deinen Toten Körper unter mir wissend.
Glück und Lust geben sich die Hand,
erheben diesen Moment ins unbeschreibliche.
Meine Arbeit ist nun getan,
bin wahrlich Stolz auf meine Tat.
Ich gleiche nun Gott in all seiner Schönheit,
bin der Nehmer des Lebens geworden.
Habe die Schönheit des Todes gesehen,
die Poesie des Sterbens vernommen.
Ende
© Alexa Drenker

Besessen
Mein ganzes Denken gehört dir,
bin seit dem ersten Tage deinem Anblick verfallen.
Meine Liebe lässt sich nicht in Worte fassen,
in eine Unbekannte Tiefe gründen meine Gefühle.
Würde alles für dich tun,
dir mein Leben bis zum Letzen geben.
Möchte dass du erkennst wer dich Liebt,
wünsche dass du für mich das selbe empfindest.
Mit alle meiner Kraft umwerbe ich dich,
alles was ich habe will ich dir geben.
Schreibe Worte voller Lust für dich nieder,
ungezählte Geschenke mach ich dir.
Werde dir folgen wohin du auch gehst,
meinen Blick nie von dir wenden.
Möchte nur deine Liebe für mich erwecken,
bin bereit jeden Preis zu zahlen.
Engelsgleich schön klingt deine Stimme,
doch wie Messerstiche schmerzen deine Worte.
Kann den Sinn in ihnen nicht verstehen,
wie kann es sein dass du mich nicht Liebst.
Siehst du nicht dass wir zusammengehören,
dass ich ohne dich nicht sein kann.
Lass mich nicht alleine zurück,
spotte nicht meiner Liebe zu dir
Schmerzen fügst du mir zu,
wenn ich sehe wie du dich einem andern hingibst.
Einem andern Herzen deine Liebe schenkst,
einen Fremden Mund von deiner Lust kosten läst.
Mich um mein Recht auf deine Liebe betrügst,
obwohl dies alles nur mir zusteht.
Düster wandelt sich meine Liebe,
macht Platz für eine Wut auf dein Hurenherz.
Erbarmungslos jage ich dich durch die Nacht,
geile mich an deine Schreien auf.
Entkommen kannst du mir nicht,
wie ein Wildes Tier werde ich dich reißen.
Deinen Sündigen Leib zu Boden prügeln,
die Fest packende Schlinge um deinen Hals legen.
Entpressen werde ich dir die Luft aus deinem Körper,
wie du meine Liebe aus meinem Herzen.
Deinen Toten Körper werde ich mir nehmen,
Lust und Freude soll er mir schenken.
Jenen Fleischeslust will ich mir holen,
die du zu Lebzeiten mir verwehrt hast.
Mein Fleisch soll mit deinem Verschmelzen,
mein Begehren in dir gestillt werden.
Möchte dir nahe sein,
doch spüre ich dass dies noch nicht reicht.
Das Messer ist Scharf geschliffen,
ohne Müh befreie ich dich vom Knochenkleid.
Ziehe dein Antlitz von deinem Körper,
lasse es auf meinem Gesicht nieder.
Streife deine schöne Hülle über,
Tanze in dir im Fahlen Lichte des Mondes.
Im Augenblick der Extasse fühle ich mich dir so nah,
doch die Grenze meiner Gier ist noch nicht erreicht
So Sanft und Zart ist dein Fleisch,
nehme es Stück für Stück in mir auf.
Verschlinge die Augen die ich über alles Liebte,
den Busen den ich so begehrte.
In Letzter Konsequenz spüre ich dich in mir,
durch dein Fleisch sind wir nun miteinander vereint.
Nun bist du es die mir Nahe ist,
endlich hast du meine Lust und meinen Hunger gestillt.
Alles was war ist nun vorbei,
verflogen ist all die Lust und die Liebe.
Leer geworden ist mein Leben,
erkenne dass du der Sinn meines Seins warst.
Angst kommt in mir auf,
fürchte mich wie ein Kind vom Leben ohne dich.
Verstehe nun dass ich ohne Sinn nicht leben kann,
dass die Zeit gekommen ist nach einer neuen Lust zu suchen.
Ende
© Alexa Drenker

Dein Schweigen
von
Sweet_Heart
Ruhe ist in mein Leben eingekehrt,
wunderschöne Stille hat sich ausgebreitet.
Kein Wort dringt mehr an mein Ohr,
dein Mund ist für Ewig verstorben.
Dein Schweigen habe ich erzwungen,
den Preis des Blutes willig bezahlt.
Bis ins Mark ging mir deine Stimme,
lernte ihren Klang zu Hassen.
Worte ohne Sinn hast du gesprochen,
mein Leben mit deinen Ergüssen verpestet.
Nicht erhört hast du meine Bitte nach Ruhe,
deine Quelle der Worte wollte nicht versiegen.
Meiner Warnung wolltest du kein gehör schenken,
so kam der Tag der kommen musste.
Ein Schlag der Befreiung wurde getan,
dein Gesicht durch meine Faust zerschmettert.
Voller Schmerzen gingst du nieder,
Freude kam in meinem Herzen auf.
Angsterfüllt flehtest du mich an,
keine Gewalt wolltest du mehr erfahren.
Deinen Worten schenkte ich kein gehör,
wie du auch mein Bitten nie erhört hast.
Dein Schweigen würde kommen,
gewaltsam werde ich es mir zum Geschenke machen.
Voller Reinheit glänzte die Nadel im Lichte,
deren Tun sich meinem dunklen Geiste unterwarf.
Mit unstillbarer Lust ließ ich sie in dein Fleische stechen,
langsam deine Blutigen Lippen durchbohren.
Ein sanfter Faden verschloss deinen Mund,
ließ die Worte ohne Sinn in ihm vergehen.
Als Sieger wähnte ich mich,
dachte dein Schweigen wäre erreicht.
Doch noch konnte ich dein Wimmern vernehmen,
dein Schmerzerfülltes Stöhnen hören.
Ich erkannte dass es noch nicht zu Ende war,
dass mein Wunsch nach Ruhe noch eine letzte Tat forderte.
Ich blickte dir in die Tränenreichen Augen,
ergötze mich an deiner Angst.
Das von mir begehrte Schweigen wurde nicht gebrochen,
ohne Worte sprach ich mit dir.
Du wusstest was kommen würde,
dein Tod würde mir dein Schweigen bringen.
Voller Schönheit schwang die Axt,
das Werkzeug der Erfüllung meines Wunsches.
Ging alles zerschmetternd auf deinem Kopfe nieder,
öffnete Blutend das Nest deiner Worte.
Offenbarte meinem Blick dein Innerstes,
in dem bald die Ruhe herrschen würde.
Dein Kampf währte lange,
wolltest nicht aus diesem Leben weichen.
Jeder deiner Zuckungen wurde von mir gesehen,
dein Tanz mit dem Tode Faszinierte mich.
Die Neugierde eines Kindes schlich in mein Herz,
dein Sterben war meine Unterhaltung.
Aus deinem Munde drang ein Gurgeln,
als ob dein Letztes Wort darin geboren wurde.
Die Gier nach dem Wissen überkam mich,
wollte erfahren was du zu sagen hattest.
Die Fäden riss ich aus deinem Fleische,
öffnete deinen Mund und wollte dein Schweigen brechen.
Kein Wort wurde geboren,
zu Tage trat ein wunderschöner Schwall aus Blut.
Die Musik deines Lebens verstummte,
der Kampf in deinem Leibe endete.
Blut umkreiste deinen Zerschmetterten Schädel,
dein Schweigen kam und so schön warst du noch nie.
Wahr ist nun mein Wunsch geworden,
von Ruhe umgeben Sitze ich im Blutbefleckten Raum.
Die Stille um mich herum ist wunderschön,
dein Toter Körper eine Poesie der Ruhe.
Perfekt ist nun mein Leben,
die Liebe zu dir so Stark wie noch nie.
Ende
|