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Lyrik

Gedanken

Gedanken sind des Geistes Brot,
Geboren oft aus tiefster Not,
Verlassen auf sie kann man sich kaum,
Sind unbeständig, schwer zu durchschauen.

Gedanken sind des Geistes Grenzen,
Sie zu überwinden fällt oft schwer,
Im Leben eines jeden Menschen,
Ist der Platz hinter der Vorstellung leer.

Gedanken sind des Geistes Fülle,
Verhindern dass er unterliegt,
Lassen den Menschen mehr sein als eine bloße Hülle,
So dass er selbst die Nacht besiegt.

Gedanken sind des Geistes Antrieb,
Verleihen ihm Formen geben ihm Sinn,
Umzusetzen nicht auf anhieb,
Und doch treiben sie uns ewig vor sich hin.

Gedanken sind des Geistes Anfang,
Machen uns zu dem was wir sind,
Jedes Wort bildet nur den Anhang,
Der im Zusammenhang oft Sinn gewinnt.

Gedanken sind des Geistes Ende,
Treiben den Menschen in den Wahn,
Schließen uns ein zwischen der Problemen Wände,
Schlagen einen jeden in der Finsternis Bann.

Copyright © 2011 by John Poulsen

 

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