
Lyrik

Die Angst
Wenn sich die Angst ins Leben schleicht,
verliert man alle Träume,
und wenn eiskalt sie das Herz erreicht,
werden wir uns demutsvoll ihr beugen.
Sie wandelt an unsrer Seite,
kein Ort, den wir kennen, ist ihr fremd.
So werden wir zu ihrer leichten Beute,
wenn sie uns schlägt, gibts nichts, was sie hemmt.
Sie wird brechen über uns herein,
ersticken uns mit ihrer Gabe,
denn was kann das für ein Dasein sein,
die Furcht zum treuen Freund zu haben?
© Florian Kayser (Sansold)
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