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Lyrik

Zeiten in denen wir leben
sind jene, die wir meinen zu verstehn.
Durch unser Handeln, unser Streben,
bestimmen wir wohin ihr Weg soll gehn.

So schwingen wir uns auf
zu richten über alle jene,
deren selbstgewählter Lebenslauf
dem unsern steht zu sehr entgegen.

Wie schön ist eine solch Moral,
die das eine sagt, das andre meint.
Sie stimmt ihn an, den Moralchoral
von Friede, Freiheit und Menschlichkeit.

Gleichheit ist nicht immer gleich.
Die einen sind es mehr, die andern nicht.
Dies Fahrwasser hoher Ideale bleibt hier seicht.
So bleibt sie trübe die gutgemenschte Weltansicht

© Florian Kayser (Sansold)

 

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