
Lyrik


Wesen der Dunkelheit, der du Kälte und Traurigkeit bringst. Hast mein Lebensfeuer fast verlöscht, übrig ist nur ein kleiner Flammenrest. Es flackert und schmerzte in meiner Brust.
Verzweifelt versuche ich den Rest des Feuers in mir zu Erhalten, doch es fängt langsam an zu erkalten. Als du mir den Kuss des Todes gabst, spürte ich dass du mir auch die Liebe nahmst. Verzweifelt versuche ich das Feuer in mir neu zu erfachen. Doch für Wesen der Finsternis gibt es so etwas wie die Liebe nicht.
Nun sind es schon über 3000 Jahre her, wo ich mein Lebensfeuer verlor. Und dennoch spüre ich es noch in meiner Brust, dass es da noch etwas geben muss. Du, die mir den Kuss des Todes gab, habe ich eingesperrt in ein dunkles Grab. Ich hoffe dass der Tod schon an dir nagt.
Denn durch dich, bin ich auch ein Gefangener ohne Tageslicht. Würde ich nur versuchen das Tageslicht zu sehen, würde ich den Weg des Todes gehen. Doch am Ende belüge ich mich, denn in mir brennt noch ein Feuer und zwar fürchterlich. Aber es ist nicht das Feuer das mir Liebe schenkt, sondern Feuer das man Hass nennt. Hass auf dich und deinesgleichen, die mir mein Lebensfeuer raubten.
Noch am Anfang wollt ich es nicht glauben, doch als ich meine Familie fraß, lebte ich nur noch für den Hass. Nun jage ich euch und trinke euer Blut. Es tut mir ja so gut, wenn ich euch dabei in die Augen sehe. Und die Angst und die Verzweiflung spüre, fühle ich wie ihr mir einen Teil meines alten Lebensfeuers zurückgebt. Und dauert es noch einmal tausende von Jahren. Eines Tages bekomme ich es von euch zurück mein Lebensfeuer!
© Mac Kinsey (Achim Reutlinger)
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