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Lyrik

Als ich dich sah, war mir schon klar, du bist das Wesen,
für das ich mich, in dessen Feuer gar,
lass mich zerkochen bis auf die Knochen.
War für dich - immer da.

Da, du schaust mich wieder kurz an,
ich fange sogleich zu kochen an.
Mein Herz brodelt, vor Lust und Gier,
bin jetzt bereit, wie ein feuriges Muttertier.
Du streifst mich beim vorübergehen,
deine Aura überzieht meinen Körper,
wie eine kalte Nebelbank.
Die Haare, mir zu Berge stehen,
mir ist schlecht, ich bin vor Sehnsucht krank.
Für mich warst du schon immer gewesen,
ein herzhaft' sonniges, lebendes Wesen.

Ich sehe dir im vorübergehen in deine Augen,
kann es kaum glauben, sie sind so blau, kalt und starr.
Ich verstehe, des Wesens Herz ist für einen anderen da.
Bin ich doch, von dir immer gefangen,
nun, bin ich aus deinem Leben, für immer gegangen.
Mein Enttäuschung, sowie der Schmerz,
schwer reißen sie sich durch meinen sterbendes Herz
und meine Seele hat es doch schon längst gewusst .
Mich packt die Wut und der Frust.
Einsam, schaue ich dir hinterher
und meine ganze Liebe schwimmt augenblicklich auf dem tiefen Meer.
Ich lache und weine dabei, fühl' mich wie ein zerschlagenes Ei.
Zum Stock gefroren, wie Milch gegoren,
als "mein Wesen" werd' ich dich nie mehr wählen .
Wenn ich es wollte, könntest du mich weiter quälen,
ja, immer weiter quälen,
bis mein Körper zerfällt,
und mich nichts mehr an dir festhält .

© Green Witch

 

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