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Lyrik-; Buch- und Autorenvorstellungen

Uwe Friedrichs
Augenblicke

Im Oktober 2008 erscheint das mittlerweile dritte Buch des Autors Uwe Friedrichs. Es trägt den Titel "Augenblicke - Mit der Trauer leben" und wird wieder vom "verlageinundsiebzig" veröffentlicht.

Augenblicke - Mit der Trauer leben
von Uwe Friedrichs

ISBN: 978-3-928905-71-8
Seitenzahl: 62
Verarbeitung: Broschur mit Schutzumschhlag
Preis: 9,90 Euro
VÖ: Oktober 2008
Verlag:

Wie schwer ist es nur, mit dem Tod umzugehen? Den Verlust eines Menschen zu begreifen. Wann setzt man sich damit auseinander?
Doch erst, wenn man hautnah betroffen ist. Man hat einen guten Freund verloren oder auch einen nahen Angehörigen. Vielleicht den Vater, die Mutter, den Partner oder das Kind. Den Gedanken schiebt man lange von sich weg. Nein, nein, bloß nicht daran denken …
Und plötzlich ist es passiert. Du selbst bist betroffen und nicht ein Nachbar oder ein Kollege. Jetzt musst du damit klar kommen, es verarbeiten und lernen damit umzugehen. Besser gesagt, du musst lernen damit zu leben. Dein Leben wird sich verändern. Du suchst Trost – wenn du ihn annimmst. Viele Menschen werden scheu, wollen nicht angesprochen werden. Es ist ihnen fast unangenehm darüber zu reden. Obwohl es eigentlich, eigentlich das Normalste der Welt ist – oder wird.
Die Gedichte sollen ein wenig zerstreuen, vielleicht auch ein wenig Trost schaffen. Soweit es geht. Aber schreiben kann sie nur jemand, der sich selbst damit auseinandergesetzt hat.
Die Gedichte sollen auch dazu beitragen, um auf Menschen zuzugehen, die trauern. Wie hilflos ist man oft? Was soll ich nur sagen? Ich mache da bestimmt etwas verkehrt. Und so macht man oft einen großen Bogen um diesen Menschen.
Warum nur? Es ist die Ohnmacht, die Hilflosigkeit.

Titelbild: Karin Duwe, Bilder im Innenteil: Uwe Friedrichs und Karin Duwe

Wer mehr über Uwe Friedrichs erfahren möchte, lese HIER.

Leseprobe

Trauer steht für Entbehrung, ich vermisse dich,
du bist nicht mehr da, wie soll das geh’n?
Leere in mir, Hoffnungslosigkeit.
Ein Leben allein, ist nicht mehr zu zweien.
Der leere Platz neben mir, ich halt es nicht aus.
Aber bist du wirklich nicht mehr da?
Was ist mit unseren Erinnerungen?
Ja stimmt, wir hatten doch eine schöne Zeit.
Stunden, Monate, ja Jahre, die uns keiner nehmen kann.
Die vielen schönen Abende, unendlich viele Gespräche.
Die Zärtlichkeiten und vielen Urlaube am Meer.
Wie ein Film fest gespeichert im Kopf und im Herzen.
Das kann mir kein Mensch nehmen, keiner.
Es kommt nicht wieder, aber das Vergangene bleibt ewig.

Quelle:
E-Mails vom Autor

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