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Sternenwelten

NACHRUF

von Bernhard Weißbecker

Jack Williamson

29.04.1908 – 10.11.2006

Bildquelle:
http://www.sfbg.us/authors/j/jack_williamson/

Jack Williamson, der eigentlich John Stewart Williamson hieß, wurde 1908 in Bisbee, Arizona geboren und verstarb am 10.11.2006 im Alter von 98 Jahren.
Jack Williamson wuchs in ländlichen Verhältnissen zunächst in Texas und dann in New Mexico auf, wo seine Familie eine Ranch betrieb und auch heute noch betreibt.
Im Alter von 20 Jahren veröffentlichte er seine erste SF-Story The Metal Man in Amazing Stories. Dies war der Anfang einer steilen Karriere, die Williamson zu einem der Großmeister der Science Fiction machte.
In den folgenden Jahren schrieb er weitere Kurzgeschichten für verschiedene Pulp-Magazine, mit denen er allerdings nur allmählich auch finanziell auf einen grünen Zweig kam. Er arbeitete gerne mit anderen Autoren zusammen, z.B. mit Miles J. Breuer, mit dem er 1930 The Girl from Mars veröffentlichte, und Frederik Pohl, mit dem er zwischen 1954 und 1991 mehrere Romane schrieb. Gelegentlich veröffentlichte er auch unter dem Pseudonym Will Stewart.
Beginnend mit seinem ersten Roman The Alien Intelligence (1929) und endend mit dem letzten Werk The Stonehenge Gate (2005) erschienen von ihm 55 Romane und seine Autobiographie Wonder's Child: My Life in Science Fiction, für die er 1985 den Hugo Award erhielt.
Weitere Auszeichnugen waren der Hugo und der Nebula Award für The Ultimate Earth (2000) sowie der John W. Campbell Memorial Award für Terraforming Earth (2001).
Zudem wurde er als zweiter Autor überhaupt (nach Robert A. Heinlein) von der SFWA zum Grand Master of Science Fiction ernannt, wurde 1996 in die SF Hall of Fame aufgenommen und wurde 2004 zum Grandmaster of the World Horror Convention.
Neben seiner Tätigkeit als Autor studierte Jack Williamson Englisch an der Eastern New Mexico University (ENMU), wo er mit dem Master-Titel abschloss. Zudem erwarb er einen Ph.D.-Titel in englischer Literatur an der University of Colorado mit einer Dissertation über die Werke von H.G. Wells. Er blieb noch lange mit der ENMU verbunden und hielt dort bis 2003 Kurse in Creative Writing und Fantasy and Science Fiction.
Auf eine umfangreiche Spende von Williamson geht auch die Jack Williamson Science Fiction Library der ENMU zurück, die nun ca. 13.000 Bände umfasst.
Der „Dean of Science Fiction“, wie ihn manche nannten, hat sich durch seine beispiellose Tätigkeit im SF-Genre über einen Zeitraum von 9 Dekaden unvergesslich gemacht.

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Jack_Williamson

 

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